Aus Sicherheitsgründen ist das Mitführen, Benutzen und der Verkauf von Glas und Glasflaschen im Bereich der Altstadt, im Zülpicher Viertel, im Inneren Grüngürtel zwischen Aachener Straße, Luxemburger Straße und Uniwiese sowie im Hiroshima-Nagasaki-Park verboten. Das Glasverbot dient nicht nur dem Schutz von Menschen vor Verletzungen, sondern auch dem Schutz von Tieren und der Natur.
Auch im Severinsviertel richten wir eine glasfreie Zone ein und bitten darum, keine Glasbehälter mitzubringen. Zur Entsorgung mitgeführter Glasbehältnisse stehen Container bereit.
Wo gilt das Glasverbot?
Auf diesen Karten sind die Glasverbots- und Verzichtszonen farbig markiert:
Wann gilt das Glasverbot?
In der Altstadt
- von 8 Uhr bis 8 Uhr
Im Kwartier Latäng
- von 8 bis 8 Uhr
Im Inneren Grüngürtel, Uniwiese und Hiroshima-Nagasaki Park
- Notfall-/Überlauffläche Uniwiese von 8 bis 22 Uhr
- Hiroshima-Nagasaki-Park von 8 bis 22 Uhr Uhr
Freiwilliger Glasverzicht in der Südstadt
- von 8 bis 22 Uhr
Alternativen zum Glas – Entsorgung von mitgebrachtem Glas
Vor Betreten der glasfreien Zonen müssen alle Jecke Glasflaschen und Gläser in hierfür vorgesehene Container entsorgen.
In der Südstadt stehen ebenfalls Container bereit, um Glasbehältnisse sicher zu entsorgen.
Sowohl im Kwartier Latäng als auch in der Südstadt stehen Becher bereit, in die mitgebrachte Getränke umgefüllt werden können.
Bewährtes Konzept – positive Bilanz zum Karneval
Das Konzept "Mehr Spaß ohne Glas" hat sich bewährt. Mit Hilfe von zahlreichen Helfer*innen ist es uns bei den vergangenen Karnevalsfeierlichkeiten gelungen, die Bereiche Altstadt, Zülpicher Viertel, den Inneren Grüngürtel zwischen Aachener Straße, Luxemburger Straße und Uniwiese und den Hiroshima-Nagasaki-Park überwiegend glas- und scherbenfrei zu halten und den Jeck*innen ein unbeschwertes Feiern im Freien zu ermöglichen. In der Südstadt gilt ein freiwilliger Glasverzicht. Rund um den Chlodwigplatz haben wir die Zahl der Container und Mülltonnen deutlich erhöht.
Durch das Glasverbot und den freiwilligen Glasverzicht sollen Menschen, aber auch die Tiere geschützt werden. Die AWB unterstützen das Glasverbot mit zusätzlichen Glascontainern.
Ursachen des Glasverbots
In der Vergangenheit haben abgestellte oder auf den Boden geworfene Glasflaschen die Plätze und Straßen in wahre Scherbenmeere verwandelt. Schwere Schnittverletzungen bis hin zu mit Glasflaschen verübte Gewaltdelikte waren die Folge. Rettungswagen konnten aufgrund plattgefahrener Reifen nicht so schnell wie nötig zu hilfsbedürftigen Personen vordringen. Und es bedeutete einen erheblichen Mehraufwand, Straßen, Wege und Plätze von den unzähligen Scherben zu befreien.