Schnelles Internet wird für uns alle immer wichtiger. Ob im privaten oder beruflichen Umfeld, wir brauchen verlässliche und schnelle Internetanschlüsse. Glasfaser ist hierzu die Schlüsseltechnologie. Daher setzen wir im Zuge des Gigabit Masterplans Cologne 2025 das geförderte Glasfaserprojekt "Graue Flecken Köln" um. Das Projekt wird insgesamt mit rund 24,1 Millionen Euro vom Bund (12,1 Mio. Euro) und dem Land NRW (9,6 Mio. Euro) sowie einem Eigenanteil der Stadt Köln von 2,4 Millionen Euro gefördert.

Die europaweite Vergabe der Stadt Köln wurde im Rahmen der Gigabitförderung der "Grauen Flecken"  2025 abgeschlossen und den Ausbau wird die Telekom Deutschland GmbH durchführen. Der Ausbau startet im 1. Halbjahr 2026 und dauert bis Ende 2029. Insgesamt können über 4.500 Adressen (dies entspricht rund 8.600 Haushalte und Unternehmen) vom Ausbau der "Grauen Flecken" profitieren und geplant sind rund 170 Kilometer Tiefbau.

Was sind "Graue Flecken"?

"Graue Flecken" sind Adressen, die bisher eine Internetanbindung von unter 100 Mbit/s haben, sowie nicht mit Glasfaser erschlossene Gewerbegebiete und Schulen. Förderfähige Adressen wurden gemäß den Förderrichtlinien durch ein Markterkundungsverfahren identifiziert, und die Vergabe erfolgt durch ein europaweites Ausschreibungsverfahren.

 

Wo findet der Ausbau der "Grauen Flecken" statt?

Übersichtskarte: Die Übersichtskarte zeigt das Ausbaugebiet zum Projekt "Graue Flecken Köln". Eine detaillierte Übersichtskarte mit Adressabfrage wird noch erstellt. Vor dem Ausbau werden Sie rechtzeitig durch die Telekom kontaktiert.

Um einen kostenlosen geförderten Glasfaser-Hausanschluss zu erhalten, ist eine rechtzeitige Abgabe eines Auftrags für die Arbeiten auf Ihrem Grundstück bzw. Gebäude bei der Telekom erforderlich. Bitte beachten Sie die nachfolgenden Hinweise.

Ausbaugebiet Graue Flecken Köln

© QGIS / Stadt Köln

Was wird gefördert?

Gefördert wird das Glasfasernetz bis ins Gebäude, auch die Verlegung auf Ihrem Grundstück ist damit für Sie kostenfrei, sofern Sie den entsprechenden Auftrag für einen kostenlosen Hausanschluss bei der Telekom rechtzeitig vor dem Ausbau erteilen. Eine Produkt- bzw. Tarifbuchung ist hierfür nicht verpflichtend! 

Wenn Sie der Verlegung eines Glasfaserkabels auf Ihrem Grundstück nicht zustimmen, erfolgt auch kein Anschluss. Bei einem nachträglichen Hausanschluss können die Kosten für die Arbeiten nicht mehr über die Förderung abgerechnet werden. Den Preis für einen späteren Anschluss erfragen Sie bitte bei der Telekom.

Was ist erforderlich, um einen kostenlosen geförderten Glasfaseranschluss zu erhalten? Wie ist der Ablauf?

  1. Der Gebäudeanschluss erfolgt für Sie kostenlos, wenn Sie einen Auftrag für die erforderlichen Arbeiten auf Ihrem Grundstück und Gebäude bei der Telekom innerhalb der Rückmeldefrist erteilen. Auch wenn Sie Kunde eines anderen Anbieters sind, ist dieser Auftrag notwendig! In diesem Fall wählen Sie auf der Homepage der Telekom einen "Hausanschluss ohne Tarif" im Produktbuchungsprozess. Dies können Sie direkt über die Homepage der Telekom vornehmen: www.telekom.de/glasfaserSollten Sie sich erst später für einem Glasfaseranschluss entscheiden, können die Kosten für den erneuten Tiefbau und Gebäudeanschluss nicht mehr über das Förderprogramm finanziert werden.
  2. Der Glasfaseranschluss wird kostenfrei ins Haus gelegt. Auch die Oberflächen werden nach den Bauarbeiten kostenlos wiederhergestellt. Für die Arbeiten sind ausschließlich die Telekom und die beauftragten Unternehmen verantwortlich.
  3. Um den Glasfaseranschluss vollständig nutzen zu können, buchen Sie einen entsprechenden Tarif. Eine Produkt- bzw. Tarifbuchung ist jedoch nicht verpflichtend! Der Ausbau im Zuge der Gigabitförderung ist grundsätzlich diskriminierungsfrei und kann auch von anderen Anbietern als der Telekom Deutschland GmbH genutzt werden, um Ihnen Produkte und Dienste anzubieten. Die Anbieter, die Dienste auf dem geförderten Glasfasernetz anbieten möchten, können hierzu mit der Telekom Deutschland GmbH die notwendigen vertraglichen und prozessualen Voraussetzungen vereinbaren. Dieser sogenannte "Open Access" ist eine Bedingung bei staatlich geförderten Ausbauprojekten im Zuge der Gigabitförderung. Sprechen Sie Ihren bisherigen Anbieter an, ob dieser von einer solchen Möglichkeit Gebrauch machen möchte. Eine Verpflichtung anderer Telekommunikationsunternehmen zur Nutzung einer geförderten Glasfasertrasse der Telekom besteht nicht.

 

Was ist "Open Access"?

"Open Access" bedeutet die Pflicht des ausbauenden Telekommunikationsunternehmens, die mit Fördermitteln ausgebaute Infrastruktur Mitbewerbern zur Verfügung zu stellen. Eine Verpflichtung anderer Telekommunikationsunternehmen zur Nutzung einer geförderten Glasfasertrasse der Telekom besteht jedoch nicht.

Sprechen Sie Ihren bisherigen Anbieter an, ob dieser von einer solchen Möglichkeit Gebrauch machen möchte. 

Wie erfolgt der Ausbau?

Der Glasfaserausbau "Graue Flecken Köln" vollzieht sich in einzelnen Ausbauabschnitten und dauert bis Ende 2029. Der Baustart erfolgt im Mai 2026. Rechtzeitig vor Baubeginn informiert die Telekom stets über das Projekt und die einzelnen Maßnahmen. Bitte beachten Sie, dass eine komplett neue Infrastruktur aufgebaut werden muss und in der Regel nicht auf ältere Telekommunikationsnetze zurückgegriffen werden kann. Daher kann zwischen der Verlegung der Leerrohre für den Hausanschluss und der tatsächlichen Nutzung des Glasfaseranschlusses ein längerer Zeitraum liegen. Weitere Informationen und Videos zur Vorgehensweise erhalten Sie auf der Homepage der Telekom: www.telekom.de/netz/glasfaser/glasfaserausbau

 

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden der Homepage der Telekom unter www.telekom.de/hilfe/internet-telefonie/glasfaser/kontakt.

Weitere Informationen zum Glasfaserausbau in Köln Kontakt zur Stabsstelle Breitbandkoordination und digitale Netze

Unterstützung und Förderung:

weiterführende Inhalte

Stand: April 2026