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Aus Sicherheitsgründen ist das Mitführen, Benutzen und der Verkauf von Glas und Glasflaschen im Bereich der Altstadt, im Zülpicher Viertel, im Inneren Grüngürtel zwischen Aachener Straße, Luxemburger Straße und Uniwiese sowie im Hiroshima-Nagasaki-Park verboten. Das Glasverbot dient nicht nur dem Schutz von Menschen vor Verletzungen, sondern auch dem von Tieren und dem Schutz der Natur.

Auch im Severinsviertel richten wir eine glasfreie Zone ein und bitten darum, keine Glasbehälter mitzubringen. Zur Entsorgung mitgeführter Glasbehältnisse stehen Container bereit. 

Wo gilt das Glasverbot?

Auf dieser Karte sind die Glasverbots- und Verzichtszonen farbig markiert. Per Klick auf eine Zone sehen Sie, wann sie gelten. Die Karte funktioniert auf dem Smartphone am besten im Vollbild.

Karte im Vollbild

 

Wann gilt das Glasverbot?

In der Altstadt

  • Weiberfastnacht von 8 Uhr bis Freitag um 8 Uhr
  • Karnevalssamstag von 18 bis Sonntag um 8 Uhr 

Im Kwartier Latäng

  • Weiberfastnacht von 8 bis Freitag um 8 Uhr
  • Karnevalsfreitag von 15 bis Samstag um 8 Uhr
  • Samstag von 12 bis Sonntag um 8 Uhr
  • Rosenmontag von 15 Uhr bis Dienstag um 8 Uhr 

Im Inneren Grüngürtel, Uniwiese und  Hiroshima-Nagasaki Park

  • Weiberfastnacht von 10 bis Freitag um 20 Uhr
  • Freitag bis Rosenmontag jeweils von 11 bis 22 Uhr

Freiwilliger Glasverzicht in der Südstadt

  • Weiberfastnacht von 8 bis Freitag um 8 Uhr

Alternativen zum Glas – Entsorgung von mitgebrachtem Glas

Vor Betreten der glasfreien Zonen müssen alle Jeck*innen Glasflaschen und Gläser in hierfür vorgesehene Container entsorgen. 

In der Südstadt stehen ebenfalls Container bereit, um Glasbehältnisse sicher zu entsorgen.

Bewährtes Konzept – positive Bilanz zum Straßenkarneval

Das Konzept "Mehr Spaß ohne Glas" hat sich bewährt. Mit Hilfe von zahlreichen Helfer*innen ist es uns bei den vergangenen Karnevalsfeierlichkeiten gelungen, die Bereiche Altstadt und Zülpicher Viertel überwiegend glas- und scherbenfrei zu halten und den Jeck*innen ein unbeschwerteres Feiern im Freien zu ermöglichen.

Diesen Schutz haben wir seit 2024 auf die Natur ausgeweitet und deshalb weitere Glasverbotszonen im Inneren Grüngürtel zwischen Aachener Straße, Luxemburger Straße und Uniwiese sowie im Hiroshima-Nagasaki-Park eingerichtet. Damit sollen Menschen, aber auch die Tiere dort geschützt werden. Die AWB unterstützen das Glasverbot mit zusätzlichen Glascontainern. 

Ursachen des Glasverbots

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In der Vergangenheit haben abgestellte oder auf den Boden geworfene Glasflaschen die Plätze und Straßen in wahre Scherbenmeere verwandelt. Schwere Schnittverletzungen bis hin zu mit Glasflaschen verübten Gewaltdelikten waren die Folge. Rettungswagen konnten aufgrund plattgefahrener Reifen nicht so schnell wie nötig zu hilfsbedürftigen Personen vordringen. Und es bedeutete einen erheblichen Mehraufwand, Straßen, Wege und Plätze von den unzähligen Scherben zu befreien. 

Rechtsgrundlage Glasverbot