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Um Ihnen ein stufenloses Ein- und Aussteigen zu ermöglichen, werden wir die Bahnsteige der beiden Haltestellen in Ehrenfeld auf eine Höhe von 90 Zentimetern anheben. Damit die Kölner Verkehrs-Betriebe in Zukunft auch Langzüge auf der Linie 13 einsetzen kann, verlängern wir auch die Bahnsteige. Im Zuge dieser Umbauarbeiten werden wir den etwa 500 Meter langen Abschnitt des Ehrenfeldgürtels neu gestalten.

Aktuelles

Mit Beschluss des Rates vom 5. Mai 2022 kann die Planung der Maßnahme fortgeführt werden. Derzeit bereiten wir die Ausschreibung für die Beauftragung eines Planungsbüros vor. Ziel ist es, im Sommer 2022 eine Ausschreibung zu veröffentlichen, sodass wir bis Ende 2022/Anfang 2023 die Leistung beauftragen und die Entwurfsplanung im Anschluss ausarbeiten können.

Parallel erfolgen Verkehrsuntersuchungen. Im Anschluss an die Entwurfsplanung führen wir die Genehmigungsplanung und das Planfeststellungsverfahren durch. Zeitgleich werden wir den Baubeschluss vorbereiten, sodass die Maßnahme nach Beendigung der Ausführungsplanung und Vergabe der Bauleistungen baulich umgesetzt werden kann.

Machbarkeitsstudie und Verkehrsgutachten

Am 10. Mai 2016 hat uns der Rat zum barrierefreien Ausbau der Stadtbahnhaltestellen Subbelrather Straße/Gürtel und Nußbaumerstraße beauftragt. Auf Basis dieses Beschlusses haben wir eine Machbarkeitsstudie und ein Verkehrsgutachten für die Bahnsteiganhebungen der beiden Haltestellen beauftragt und angefertigt.

In dieser Machbarkeitsstudie wurden verschiedene Varianten untersucht. Sie unterscheiden sich bezüglich der Anordnung der Bahnsteige in Seiten- und Mittelbahnsteigvarianten. Im Hinblick auf den Fuß-, Rad- und Fahrzeugverkehr lag der Fokus auf einer möglichen Verbesserung des Angebots für den Fuß- und Radverkehr. Hieraus resultieren Unterschiede in den Varianten, die sich unter anderem in der Gehwegbreite, der Radverkehrsführung sowie in der Anzahl der durchgehenden Fahrstreifen für die Kraftfahrzeuge darstellen. 

Die Varianten waren auch dahingehend abzuwägen, wie sie sich in Bezug auf weitere Aspekte eignen: darunter zum Beispiel Baumschutz, ruhender Verkehr und Flächen für Angebote wie Car-Sharing, Fahrradabstellanlagen und dergleichen. Aus diesen Erkenntnissen wurden unterschiedliche Varianten abgeleitet, von denen zwei Varianten planerisch weiterverfolgt werden. Bei beiden Varianten werden die Bahnsteige als Seitenbahnsteige vorgesehen. 

  • Variante A (bevorzugte Variante): eine Fahrspur für den Autoverkehr
  • Variante C (gemischte Variante): zwei Fahrspuren für den Autoverkehr in Fahrtrichtung Ehrenfeld und eine Fahrspur in Fahrtrichtung Bundesautobahn

Nach Abwägung aller Varianten haben wir die Variante A als bevorzugte Variante gewählt. Durch Minimierung des Autoverkehrs können Geh- und Radwege mit ausreichenden Breiten geplant und ausgebaut werden. Die Variante A ist nach heutigem Stand genehmigungsfähig, wenn diese keine negativen verkehrlichen Auswirkungen auf die Bundesautobahn hat. Hierzu sind weitere Verkehrsuntersuchungen erforderlich, die wir im nächsten Planungsschritt ausführen werden. Sollte sich dabei herausstellen, dass eine Genehmigungsfähigkeit nicht gegeben ist, werden wir die Variante C weiterverfolgen.

Öffentlichkeitsbeteiligung

Vom 25. August bis 15. September 2021 haben wir eine Öffentlichkeitsbeteiligung auf unserem Beteiligungsportal meinungfuer.koeln durchgeführt. Unser Ziel war es, ein umfassendes Meinungsbild zur Planung und der bereits jetzt im Straßenraum angespannten Situation einzuholen. Insgesamt gab es 354 Rückmeldungen zu der Umgestaltung der Haltestellen und des Straßenraumes am Ehrenfeldgürtel.

Beteiligungsportal – Zusammenfassung der Öffentlichkeitsbeteiligung
Beteiligungsportal – Vorstellung der Vorzugsvariante
Beteiligungsportal – Häufig gestellte Fragen zur Umbau der Stadtbahnhaltestellen Subbelrather Straße/Gürtel und Nußbaumerstraße

Beschlüsse

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Bei Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0221 / 221-32348 gerne zur Verfügung oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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