© Christoph Seelbach Fotografie
Zoobrücke

Die Zoobrücke muss saniert werden. Mit den Arbeiten beginnen wir, nachdem die Mülheimer Brücke und die Severinsbrücke gleichermaßen generalsaniert und zukunftssicher aufgestellt sind.

Im Rahmen eingehender Untersuchungen an den Bauwerken der Stadtautobahn/Zoobrücke, zwischen der Amsterdamer Straße und der Kalk-Mülheimer Straße, hatten wir einen Prüfungsbedarf für einige der Zufahrten zur Zoobrücke festgestellt. Durch weitergehende Untersuchungen musste geklärt werden, ob bei der Errichtung der Zoobrücke Elemente aus speziellen Materialchargen verbaut wurden, bei denen ungewöhnliches Korrosionsverhalten vermutet wurde. Die Ergebnisse der Analysen ergaben zwar einen Handlungsbedarf, jedoch keinen akuten, so dass wir mit entsprechendem Vorlauf die Gesamtinstandsetzung der Stadtautobahn/Zoobrücke planen können.

Geplante Sanierungsmaßnahmen

In den kommenden Jahren werden wir im Rahmen der Verkehrssicherungs- und Bauwerksunterhaltungspflicht eine Reihe von Maßnahmen durchführen, die teilweise Ausgangslage für die anstehende Gesamtinstandsetzung sind und diese positiv beeinflussen werden. Dazu gehören

  • Erneuerung des Belags von Fahrbahn sowie Geh- und Radweg
  • Sanierung der Entwässerungseinrichtungen
  • Betoninstandsetzung
  • Geländerneubau
  • Austausch der Fahrbahnübergangskonstruktionen
  • Erneuerung der elektrischen Ausstattung in den Bauwerken

Die geschätzten Gesamtkosten für die sich aus der Bauwerksunterhaltung heraus ergebenen Instandsetzungsmaßnahmen liegen derzeit bei rund 32 Millionen Euro. Die Kosten für die Gesamtsanierung können zurzeit noch nicht beziffert werden.

Aktuelles

Ertüchtigung für Zoobrückenzufahrten erforderlich

Zwei Auf- und Abfahrtsbereiche an der Brücke, sowohl auf der linksrheinischen als auch auf der rechtsrheinischen Seite, müssen ertüchtigt werden. Dies ist das Ergebnis umfangreicher materialtechnischer Untersuchungen, Überprüfungen der statischen Nachweise und Analysen zur Korrosionsproblematik der Bauteile. Die Berechnungen haben ergeben, dass insbesondere bei den so genannten Querkraftnachweisen rechnerische Defizite an den Spanngliedern der Bauwerke vorliegen. Es handelt sich linksrheinisch um den Bereich des Überbaus über das Konrad-Adenauer-Ufer, die Riehler Straße und um die Abfahrt zum Niederländer Ufer sowie rechtsrheinisch in Deutz um den Bereich an der Anschlussstelle Messe einschließlich der Auf- und Abfahrten zum Pfälzischen Ring.

Die Detailplanung für die notwendigen Verstärkungsmaßnahmen soll nun ein Ingenieurbüro erarbeiten. Der Rat hat für die Planungsleistungen in seiner Sitzung am 18. Dezember 2018 einen Betrag von rund 1,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Wir werden nun die Vergabe der Leistungen vorbereiten. Bis zur vollständigen Ertüchtigung der Überbauten muss die aktuelle Nutzungsbeschränkung für eine Befahrung mit höchstens 30 Tonnen Gesamtgewicht bestehen bleiben. Danach können auch schwerere Fahrzeuge wieder zugelassen werden.

Die für die kommenden Jahre geplanten Verstärkungsmaßnahmen sind als temporäre Ertüchtigung für die betroffenen Bauwerksteile zu sehen. Die grundsätzliche Problematik der in den Bauwerken verbauten "schlechten" Spannstähle wird damit allerdings nicht behoben. Mittelfristig, mit einem Zeithorizont von maximal 15 bis 20 Jahren, müssen darum im Rahmen einer Gesamtinstandsetzungsplanung und als Basis für dann erforderliche Entscheidungen zum Fortbestand oder zum Umbau der Bauwerke weitere Untersuchungen vorgenommen werden.

Geltende Verkehrseinschränkungen

Seit 23. September 2010 gilt für Lkw ab 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht auf der Zoobrücke zwischen der linksrheinischen Amsterdamer Straße und der rechtsrheinischen Auffahrt beziehungsweise Abfahrt Kalk/Buchforst eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde sowie ein Überholverbot.

Für Lkw ab 30 Tonnen tatsächlichem Gesamtgewicht ist die Zoobrücke seit 15. Oktober 2010 gesperrt. Der Schwerlastverkehr wird über geänderte Verkehrsführungen sowohl die Messe als auch die anderen innerstädtischen Ziele anfahren können. Der Schwerlast-Fernverkehr wird über den Autobahnring umgeleitet. Der Ziel- und Quellverkehr wird über ausgeschilderte Strecken geleitet.

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