Die Katzenbuckelbrücke überspannt die Einfahrt des Mülheimer Hafens. Sie verbindet das Mülheimer Ufer in Höhe der rechtsrheinischen Hafenstraße mit der nordöstlichen Spitze des Jugendparks auf der "Katzenkopf" genannten Mülheimer Rheinhalbinsel. Südlich schließt sich dort der Rheinpark an. Beide Parks werden für Freizeitaktivitäten und als Naherholungsgebiete genutzt.

© Christoph Seelbach

Um der Bevölkerung des Stadtteils Mülheim den Weg zum Rhein zu erschließen, wurde im Jahre 1937 der erste Entwurf zum Bau einer Brücke über den Mülheimer Hafen entwickelt. Eine Stahlkonstruktion mit Treppenanlage sollte die Einfahrt zum Hafen frei überspannen. Aus Kostengründen wurde das Projekt verworfen.

© Entwurf der Skizze: Architekt Gerd Lohmer

1955 entwarf der Kölner Architekt Gerd Lohmer die heutige Brücke. Lohmer fügte seinem Entwurf die Skizze eines Fabeltieres hinzu, um so bildlich die dem Brückenbogen innewohnenden "animalischen Elemente" deutlich zu machen mit gekrümmtem Rücken, Fuß, Kopf und Schweif. So springt sie über den Hafen, die Drachenbrücke, heute auch Katzenbuckelbrücke genannt.

Konstruiert wurde die Mülheimer Hafenbrücke von der Kölner AG für Ingenieurbau Wayss und Freytag. Die Brücke wurde am 19. Mai 1989 unter Denkmalschutz gestellt.

Technische Daten

Typ:
Fußgängerbrücke

Bauart:
Bogenbrücke aus Spannbeton

Bauzeit:
Baubeginn war im Jahr 1956.
Die Inbetriebnahme erfolgte am 18. April 1957, wenige Tage vor der Eröffnung der Bundesgartenschau, welche vom 29. April bis zum 24. Oktober 1957 im Rheinpark stattfand.

Spannweite:
Die Spannweite des Bogens der Brücke beträgt 90,50 Meter. Die Gesamtstützweite beträgt 171,40 Meter.

Gesamtbreite:
3 Meter

Eigentümerin:
Stadt Köln

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