Veranstaltungsdetails
Köln in den Jahren 1946 und 1947: Der Krieg ist vorbei, doch seine Folgen prägen weiterhin den Alltag. Die Stadt liegt in Trümmern, Wohnungsmangel und Versorgungsnot bestimmen das Leben vieler Menschen. Die Ausstellung erzählt von dieser Zeit des "Hungerlebens" – und zugleich von der wachsenden Hoffnung auf einen Neubeginn, dem "Lebenshunger".
In der Führung lernen Sie kennen, wie Köln nach dem Krieg aussah, wie Trümmer beseitigt wurden und wie Familien in Ruinen und Notunterkünften lebten. Sie erfahren, welche Rolle Kirche, Kultur und Freizeit spielten und wie unterschiedliche Gruppen diese Jahre erlebten: Frauen, Kinder und Jugendliche, Heimkehrende und Vertriebene.
Begleitet von der fiktiven Figur Käthe tauchen Sie in typische Alltagssituationen der Nachkriegsjahre ein. Das audiovisuelle Ausstellungsformat macht die Spannungen zwischen Mangel und Aufbruchswillen anschaulich und lässt Sie den Alltag in Köln 1946/1947 eindringlich erfahren.
Die Kurator*innen geben dabei Einblicke in die Auswahl der Quellen. Sie erläutern, welche Überlegungen hinter bestimmten Inszenierungen stehen und wie einzelne Schicksale zu Käthes Geschichte zusammengeführt wurden. So erhalten Sie neben der historischen Perspektive auch einen Blick hinter die Kulissen der Ausstellungsarbeit.
- Veranstaltungsort
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Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv
Eifelwall 5
50674 Köln - Neustadt/Süd -
- Telefon:
- 0221 / 221-24453
Anfahrt
- Sie erreichen uns mittels öffentlicher Verkehrsmittel bequem mit der Straßenbahn Linie 18 (Haltestelle Eifelwall/Stadtarchiv) oder per Bus mit der Linie 142 (ebenfalls Haltestelle Eifelwall/Stadtarchiv).