© HAStK-RBA rba_d056253_42 (Foto: Michael Albers), Entwurf: Waechter+Waechter Architekten BDA
Datum:
12. Oktober 2026
Uhrzeit:
19:30 bis 22 Uhr
Preis:
Der Eintritt ist frei.
Ort:
Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv

Veranstaltungsdetails

Vor 21 Jahren standen im Jahresprogramm des Architektur Forums Rheinland (AFR), "Die 100-Jährigen – Architekten des Wiederaufbaus", die prägenden Architekten der Nachkriegszeit im Mittelpunkt.

Sechs Jahre später rückte das Programm "Baukunst in Archiven – Gedächtnis der Generationen aus Papier und Bytes" die Frage in den Fokus, was von Architektur und ihren Urhebern überliefert wird.

Im Jubiläumsjahr "30 Jahre AFR" führt diese Veranstaltung beide Themen zusammen und stellt eine bislang wenig beachtete Frage: Wo sind die Architektinnen des Wiederaufbaus? Während sich die Nachlässe vieler Architekten erhalten haben, sind die Spuren ihrer weiblichen Zeitgenossinnen oft lückenhaft oder ganz verschwunden.

Einblicke in den Nachlass der Architektin Maria Schwarz im Archiv des Erzbistums Köln und in die aktuelle Forschung von Hannah Am Ende (TH Köln) machen diese Leerstellen sichtbar. Eine abschließende Podiumsdiskussion führt die historische Spurensuche in die Gegenwart. Wir diskutieren über die Frage, wie Archive, Institutionen und die Profession heute dafür sorgen können, dass architektonisches Schaffen künftig vollständiger überliefert wird. Denn wer entscheidet, was bleibt und wessen Geschichte wir morgen noch erzählen können?

Begrüßung:

Dr. Ulrich Fischer, Leiter des Historischen Archivs mit Rheinischem Bildarchiv  

Vorträge:

  • Dr. Joachim Oepen, Leiter des Historischen Archivs des Erzbistums Köln
  • Hannah Am Ende, Promovierende an der TH Köln
  • Diskussion mit den Referierenden, der Architektin und Autorin Karin Hartmann und dem Publikum
Veranstaltungsort
Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv
Eifelwall 5
50674 Köln - Neustadt/Süd
Telefon:
0221 / 221-24453
Infos zum barrierefreien Zugang
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrende voll zugänglich.
  • Die Aufzüge sind für Rollstuhlfahrende voll zugänglich.
  • Hilfen für Blinde und Sehbehinderte.
  • Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrende voll zugänglich.

Anfahrt

  • Sie erreichen uns mittels öffentlicher Verkehrsmittel bequem mit der Straßenbahn Linie 18 (Haltestelle Eifelwall/Stadtarchiv) oder per Bus mit der Linie 142 (ebenfalls Haltestelle Eifelwall/Stadtarchiv).
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