Veranstaltungsdetails
Die Empfindung der Mutter, die den Tod ihres eigenen Kindes miterleben muss, steht am Beginn jenes mittelalterlichen Gedichts, das wie kein zweites das Karfreitagsgeschehen greifbar macht: "Stabat mater dolorosa".
Von der Beschwörung des Mitgefühls über die Hinwendung zum gekreuzigten Leib bis hin zur Hoffnung auf die eigene Erlösung vom Tode reicht der Bogen der lateinischen Verse, die Giovanni Battista Pergolesi in unsterbliche Töne gefasst hat.
Zwei Ausnahmesängerinnen widmen sich dieser einzigartigen Partitur, die zwischen inniger Andacht und schmerzerfülltem Mitleid changiert.
Julien Chauvin, ein ausgewiesener Fachmann für die Musik des Barock und der Vorklassik, führt als Konzertmeister vom ersten Pult aus das Orchester an.
Georg Philipp Telemann
Ouvertüre zur Matthäus-Passion TWV 5:53
1754
"Jesus liegt in letzten Zügen"
Passionskantate für Alt, zwei Oboen, Streicher und Basso continuo TWV 1.983
vermutlich 1721
Johann Sebastian Bach
"Ich habe genug" für Sopran, Flöte, Streicher und Basso continuo BWV 82a
1727
Giovanni Battista Pergolesi
Stabat Mater
1736
Mojca Erdmann Sopran
Catriona Morrison Mezzosopran
Gürzenich-Orchester Köln
Julien Chauvin Violine und Leitung
Einführung eine Stunde vor dem Konzert mit Michael Struck-Schloen
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Gürzenich-Orchester
Bischofsgartenstraße 1
50667 Köln - Altstadt/Nord -
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Veranstaltet von
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Anfahrt
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