Veranstaltung zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung 2018

© Marcus Laufenberg
Gebärdenchor

Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung stand das "Disability Mainstreaming". Oberbürgermeisterin Henriette Reker hatte dazu für den 11. Dezember 2018 gemeinsam mit der Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik ins Forum der Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum eingeladen.

Bei der Begrüßung der zirka 170 Gäste erläuterte die Oberbürgermeisterin, dass es bei "Disability Mainstreaming" darum geht, die Interessen von Menschen mit Behinderung immer von Anfang an mitzudenken. Sie wies auf die Verantwortung von Verwaltung und Politik hin, die Belange von Menschen mit Behinderung in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, hat sie das Amt für Integration und Vielfalt gegründet und ihrem Dezernat zugeordnet. Aktivitäten zu den Themen Integration, Vielfalt und Inklusion sollen somit besser steuerbar und wirkungsvoller umsetzbar werden.

Nach einer Einführung in Begriff und Praxis des "Disability Mainstreaming" durch Barbara Vieweg vom Jenaer Zentrum für selbstbestimmtes Leben wurden mehrere Kölner Beispiele für Mainstreaming-Ansätze vorgestellt: 

  • Gestaltungshandbuch der Stadt Köln,
  • Rahmenkonzept der Stadt Köln zum Gender Mainstreaming,
  • Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik und
  • Diversity Konzept der Stadt Köln.

Auftritte des Gebärdenchors St. Georg und der Sängerin Marie Loreine, Ensemblemitglied von "SEIN – Die Show der Begegnung" des LVR, rundeten die Veranstaltung ab.

Die Gäste konnten sich an zahlreichen Informationsständen über Vereine und Organisationen informieren, die sich für Förderung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung engagieren.