© Elisa Fuchs/Stadt Köln

Es ist endlich so weit: Die Bühnen kehren zur Spielzeit 2026/27 an den Offenbachplatz zurück. Am 19. und 20. September 2026 haben wir beim großen Eröffnungsfest die Türen der modernisierten Häuser geöffnet. Besucher*innen konnten die Spielstätten bereits vor den Premieren erkunden und den neu gestalteten Offenbachplatz erleben.

Der offizielle Festakt findet am 24. September 2026 statt. Danach folgen die ersten Premieren: Am 25. September 2026 findet die erste Premiere im Schauspielhaus mit der Uraufführung "In bester Lage" statt. Im Opernhaus bildet "Der Rosenkavalier" am Sonntag, 27. September 2026, die Eröffnungspremiere.

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Eröffnungsfest

Das Eröffnungswochenende am 19. und 20. September 2026 hat den Besucher*innen vielfältige Einblicke in die Bühnen Köln geboten. Bei den Entdeckungstouren durch das Opernhaus konnten sie als die ersten Gäste die restaurierten Foyers, den Zuschauerraum sowie die Kunst und Architektur des Riphahn-Baus entdecken. Die Backstage-Entdeckungstour hat einen Perspektivwechsel ermöglicht: Auf der Hauptbühne konnten die Besucher*innen die Dimensionen des Bühnenraums und Teile der Bühnentechnik aus unmittelbarer Nähe erleben und einen Blick auf Bühnenbilder der kommenden Produktionen werfen.

Auf den beiden Außenbühnen haben Künstler*innen, Ensembles und Akteur*innen der Kölner Kulturszene und Stadtgesellschaft gemeinsam mit den Bühnen Köln für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt.

Oberbürgermeister Torsten Burmester:

An diesem besonderen Wochenende haben wir den Kölnerinnen und Kölnern ihre Bühnen und ihren Offenbachplatz zurückgegeben. Oper und Schauspiel sind in das Herz unserer Stadt zurückgekehrt. Mit den sanierten Gebäuden können von nun an wieder starke künstlerische und gesellschaftliche Impulse in unsere Stadt ausgehen. Darauf freue ich mich sehr.

Einen besonderen Abschluss hat am Sonntagabend das Neustartkonzert im Opernhaus gebildet. Das Ensemble der Oper Köln, der Opernchor und das Gürzenich-Orchester Köln sind gemeinsam mit der Kölner Band Kasalla aufgetreten und haben das Eröffnungswochenende musikalisch ausklingen lassen.

Vom Frustzaun zum Lustzaun

© Kai Stracke/Stadt Köln

Am 6. März 2026 haben wir den Bauzaun am Offenbachplatz neu gestaltet – bewusst als "Frustzaun". Auf rund 90 Metern Länge zeigt er markante Schlagzeilen aus den vergangenen Jahren zur Sanierung der Bühnen. Damit greifen wir die öffentliche Debatte auf und machen deutlich: Wir blenden die Geschichte dieses Ortes nicht aus, sondern setzen uns mit ihr auseinander, um neue Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.

Am 11. März 2026 haben acht Künstler*innen aus verschiedenen Kölner Stadtbezirken den "Frustzaun" live vor Ort weitergestaltet. Für alle sichtbar haben sie die Schlagzeilen künstlerisch überarbeitet und neu interpretiert. Dieser Prozess markierte den Auftakt zu einer Neudeutung des Offenbachplatzes – hin zu einem kulturellen Zentrum und lebendigen urbanen Treffpunkt.

Oper und Schauspiel – Eine Reise in die Vergangenheit

© Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv Köln

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie das eigentlich alles anfing mit Oper und Schauspiel auf dem Offenbachplatz? Wir haben Ihnen einige historische Aufnahmen zusammengestellt: von Wilhelm Riphans Plänen aus den 1950er Jahren bis hin zu Einblicken von oben von Anfang der 1980er.

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Hintergrund

Wir haben die Bühnen in den bestehenden Gebäuden saniert. Dazu gehörten die denkmalgerechte Sanierung des Opern- und Schauspielhauses sowie der Neubau des Kleinen Hauses – den ehemaligen Opernterrassen – und der Kinderoper. Im Herzen der Kölner Innenstadt ist ein Ort mit rund 7.000 Quadratmetern zusätzlicher Fläche entstanden, an dem bis zu 2.350 Besucher*innen gleichzeitig Kultur erleben können.

Besonders stolz sind wir auf die neue Kinderoper, die weltweit die einzige fest gebaute Bühne speziell für kindgerechte Opern ist – ein starkes Zeichen für kulturelle Bildung und die Zukunft der Kunst.

Die größten Veränderungen fanden unterirdisch statt: Wir haben Zusatzgeschosse für Bühnenbilder, Werkstätten und Technik errichtet, sodass nun alle vier Bühnen gleichzeitig genutzt werden können. Außerdem haben wir alle vier Bühnen mit moderner Bühnentechnik ausgestattet. Im Opernhaus haben wir die Akustik für Orchester, Sänger*innen und Publikum deutlich verbessert. Im Schauspielhaus sorgen eine abgesenkte Decke, neu konstrurierte Wände und speziell gedämmte Sitze für beste Sprachverständlichkeit – auch in den hinteren Reihen.

2025 haben wir das Bühnen-Ensemble baulich fertiggestellt. Es folgten der Einbau der restlichen Technik, der Innenausbau und die Möblierung. Im Frühjahr 2026 haben die Proben für die Spielzeit begonnen, die im September 2026 startet.

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