Das Projekt "Circular.Culture" startete im Januar 2026 mit dem Ziel, Kreislaufwirtschaft, und damit einen ressourcenschonenden Umlauf von Material, innerhalb der Kunst- und Kulturszene in NRW vernetzt und städteübergreifend voranzutreiben.
In der Kunst- und Kulturproduktion werden außergewöhnliche, teils sehr aufwendige temporäre Architekturen sowie Bühnenbilder und Kostüme produziert, die nach Ausstellungen oder Aufführungen nicht mehr benötigt und entsorgt werden. Ziel des Projekts Circular.Culture ist es, einen ressourcenschonenden Umgang mit Materialien in der Kulturszene Nordrhein-Westfalens zu fördern.
Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau von Strukturen, die es ermöglichen sollen, Kreislaufwirtschaftsprinzipien in der Kultur zu integrieren. Hierzu gehört die Einrichtung eines zentralen Materialdepots und dezentraler Material-Hubs mit tragfähigen Betreibermodellen, um Material aus und für Kulturinstitutionen und die Freie Szene zugänglich zu machen. Ergänzend dazu wird eine digitale Plattform entwickelt, die dabei unterstützt, vorhandene Materialien sichtbar zu machen sowie ihre Nutzung in kommende Projekte und Produktionen zu vermitteln. Bildungsangebote und eine wissenschaftliche Begleitung unterstützen den Wissensaustausch zwischen Kultur- und Stadtakteur*innen. Während der dreijährigen Projektlaufzeit soll so ein Netzwerk entstehen, das eine Kreislaufwirtschaft dauerhaft in der Kunst- und Kulturszene NRW verankert.
Als Gemeinschaftsprojekt des NRW KULTURsekretariats (Projektkoordinator), der Neue Effizienz gemeinnützige GmbH in Wuppertal sowie des Theaters Bonn und uns wird es im Rahmen des EFRE-Programms "Circular Economy – CircularCities.NRW" gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und kofinanziert von der Europäische Union.
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