© Karsten Ehlers

Mit der voranschreitenden Digitalisierung besteht ein kontinuierlich wachsender Bedarf, die aufkommenden Neuerungen durch Schulungen, Wissenstransfers und fortbildende Veranstaltungen auszuprobieren und zu ihrer Weiterentwicklung beizutragen.

Die Teilhabe an einer digitalen Gesellschaft soll, beginnend bei der Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen über die Integration von Migrantinnen und Migranten bis hin zur Unterstützung von Seniorinnen und Senioren, die bisher wenig Kontakt zur digitalen Welt hatten, für möglichst alle Kölnerinnen und Kölner gesichert werden. Besonders ehrenamtlich Tätige sollen in der Durchführung ihrer guten Ideen unterstützt werden.

Wer kann gefördert werden?

Antragsberechtigt sind gemeinnützige ehrenamtlich Tätige und Initiativen, Einzelpersonen, Vereine und Unternehmen. Die Förderung richtet sich auch an Start-Ups, Communities und an alle, die sich für das Gemeinwohl engagieren. Parteien oder parteiähnliche Vereinigungen sind von der Beantragung ausgeschlossen.

Was kann gefördert werden?

Bei der Vergabe der Fördermittel sind folgende Kriterien zu erfüllen:

  • Das Projekt muss in Köln stattfinden.
  • Das Projekt ist nicht gewinnbringend, kommerziell oder parteipolitisch ausgerichtet.
  • Das Projekt ist mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung und den Werten des Grundgesetzes vereinbar.
  • Das Vorhaben stärkt die digitale Kompetenz der Stadtgesellschaft, aber besonders konkret die digitale Kompetenz von Kindern, Jugendlichen sowie Seniorinnen und Senioren.
  • Das Vorhaben kann in eine bestehende und bewährte Veranstaltungsreihe integriert werden. Es handelt sich um ein Angebot, mit dem die digitalen Möglichkeiten zur politischen Bildung oder Steigerung des Interesses an Politik oder gesellschaftlichem Engagement stärker genutzt werden können.
  • Das Projekt stärkt das freiwillige generationenübergreifende Engagement zur Förderung der Medienkompetenz im Bereich des Internets und anderer neuer Medien.

Rahmenbedingungen und Förderkriterien

Zuwendungen werden nur für einzelne, inhaltlich und finanziell abgrenzbare Vorhaben gewährt (Projektförderung). Eine institutionelle finanzielle Unterstützung ist ausgeschlossen.

Die Projekte werden mit einem Festbetrag finanziert. Dabei soll ein Höchstbetrag von 1.000 Euro je Projekt nicht überschritten werden. Ausnahmen sind grundsätzlich möglich.

Innerhalb von drei Monaten nach Abschluss der Maßnahme sind bei der Zuschussgeberin vorzulegen:

  • ein Sach- und Erfahrungsbericht (maximal zwei Seiten unter Darstellung der erfüllten Kriterien des städtischen Programms "Zuschuss für das digitale Engagement in Köln") inklusive Angabe der Teilnehmerzahl
  • Veranstaltungsnachweise, wie zum Beispiel Presseberichte, Berichte in sozialen Medien, Fotos, Video- und Audiodokumentationen
  • eine detaillierte Einzelauflistung der Einnahmen und Ausgaben (bei Honoraren mit Angabe der Empfänger) entsprechend der Gliederung des Kosten- und Finanzierungsplans ohne Beifügung von Belegen
  • eine Versicherung über die zweckgebundene Verwendung des Zuschusses und die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen für zum Beispiel Beschäftigungsverhältnisse sowie
  • eine Versicherung, dass die Einnahmen und Ausgaben dem vorgelegten Finanzplan entsprechen

Der Sach- und Erfahrungsbericht muss die Durchführung des Projektes darstellen. Es muss erkennbar sein, dass das Projekt gemäß dem Antrag umgesetzt wurde und dass die Förderziele erreicht worden sind. Sofern das Projekt in der beantragten Form nicht durchgeführt wurde und/oder die Ziele nicht erreicht wurden, ist dafür eine kurze Begründung abzugeben.

Als Nachweis für die Durchführung können unter anderem Presseartikel, Bildmaterial, Publikationen oder Teilnehmerlisten dienen. Es müssen keine Einzelbelege, zum Beispiel Quittungen, Stundennachweise, Kontoauszüge oder sonstigen Nachweise, vorgelegt werden (einfacher Verwendungsnachweis).

Die Zuschussempfängerin oder der Zuschussempfänger verpflichtet sich, alle Unterlagen und Nachweise zehn Jahre nach Abschluss des Projektes aufzubewahren. Die Nachweise und Belege sind uns auf Anfrage vorzulegen.

Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn es bereits vergleichbare Veranstaltungen oder Programme gibt, die Veranstaltungen und Programme auch auf kommerzieller Basis durchgeführt werden können oder die Maßnahmen für die Projektdurchführung bereits begonnen wurden.

Antragstellung und Frist

Anträge auf Fördermittel können zu den Stichtagen 15. März 2019 und 30. August 2019 gestellt werden. Bitte beachten Sie, dass zwischen Antragstellung und Veranstaltungsbeginn mindestens sechs Wochen Zeitabstand liegen müssen.

Ihren Antrag stellen Sie bitte über dieses Formular:

Antrag zur Förderung des Digitalen Engagements

Logo der Stadt Köln

© Stadt Köln

Bewilligungsbescheide zur Förderung des digitalen Engagements enthalten die Auflage, alle Publikationen in Zusammenhang mit dem geförderten Projekt oder der geförderten Einrichtung mit einem entsprechenden Hinweis auf die Zuwendungsgeberin Stadt Köln zu versehen.

Verwenden Sie dazu bitte das zum Download bereitgestellte städtische Logo und führen Sie dieses in der Rubrik "Förderinnen und Förderer auf".

Besteht die Förderung hingegen darin, eine Veranstaltung durch Beratung, Organisation und Werbung - also ohne finanzielle Zuschüsse - zu unterstützen, ist das städtische Logo unter der Rubrik "Unterstützerinnen und Unterstützer" aufzunehmen.

Ohne die ausdrückliche Genehmigung der Stabsstelle Digitalisierung ist die Verwendung des Logos der Stadt Köln nicht gestattet.

Das städtische Logo steht in den Dateiformaten EPS, JPEG, TIF und PNG zur Verfügung. Sie können die Logos als komprimierte Datei herunterladen. Beachten Sie dabei bitte, dass die Dateien erst nach dem Entpacken dieser Datei zur Verfügung stehen. Ein bloßer Doppelklick auf die gewünschte Datei reicht nicht aus.

Sollten Sie mit den angebotenen Dateiformaten nicht auskommen, wenden Sie sich bitte unmittelbar an die Stabsstelle Digitalisierung.

Logo der Stabsstelle Digitalisierung
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