Zum 2. Juli 2020 wurde in Nordrhein-Westfalen die Coronaschutzverordnung aktualisiert. Ebenfalls überarbeitet und neu veröffentlicht wurden die dazugehörigen Hinweise zu "Hygiene- und Infektionsschutzstandards" und der Bußgeldkatalog. Die dort festgeschriebenen Regelungen gelten vom 2. bis zum 15. Juli 2020.

Bitte informieren Sie sich hierzu auf der "FAQ-Seite des Landes Nordrhein-Westfalen".

Neue FAQ zum Corona-Virus - Das Landesportal NRW
Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) - gültig ab 2. Juli 2020

Die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coroanvirus im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (CoronaBetrVO) wurde aktualisiert. Die ab 8. Juni 2020 geltende Verordnung enthält neue Regelungen zum eingeschränkten Regelbetrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen. Diese Verordnung gilt bis zum 15. Juni 2020.

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur Tätigkeitsbereiche für eine erweiterte Notfallbetreuung ab 23. April 2020

Gastronomie, Friseursalons, Kosmetikstudios, Fitnessstudios etc. dürfen unter Einhaltung von Hygiene- und Infektionsschutzstandards wieder öffnen. 

Diese Standards sind hier zusammengefasst:

Hygiene- und Infektionsschutzstandards zur CoronaSchutzVO NRW DEHOGA Nordrhein e. V. gibt Tipps zum Thema "Wiedereröffnung"
© Deutsche Bundesregierung

Corona-Warn-App

Die offizielle deutsche Warn-App für den Kampf gegen das Corona-Virus ist verfügbar. Herausgeber ist das Robert Koch-Institut. Sie soll das Nachverfolgen von Infektionen erleichtern. Das Herunterladen ist freiwillig.

Die Corona-Warn-App

Weitere Informationen zu relevanten Themen:

Mund-Nasen-Bedeckung Ein- und Rückreise aus dem Ausland Alle Informationen rund um das Corona-Virus für Sie zusammengefasst

Rechtliche Regelungen bis einschließlich 10. Mai 2020 (teilweise auch noch darüber hinaus gültig)

Rechtsvorschrift vom 20. Juni 2020

Stadt unterbindet konsequent Ansammlungen von mehr als zwei Personen

Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als 2 Personen sind untersagt. Ausgenommen sind

  • Verwandte in gerader Linie,
  • Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen,
  • die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen,
  • zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen,
  • bei der bestimmungsgemäßen Verwendung zulässiger Einrichtungen unvermeidliche Ansammlungen (insbesondere bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs).

Zur Umsetzung des Verbots können die zuständigen Behörden generelle Betretungsverbote für bestimmte öffentliche Orte aussprechen.

Stadt unterbindet konsequent Ansammlungen von mehr als zwei Personen Stadt unterbindet Menschenansammlungen konsequent - Schon drei Personen sind zu viel

Für das Kölner Stadtgebiet gilt, dass ein Umzug grundsätzlich durchgeführt werden darf, wenn dieser dringend notwendig und zeitlich unaufschiebbar ist. Sollten Sie aus Köln wegziehen beziehungsweise von außerhalb nach Köln ziehen, informieren Sie sich bitte vorher in der jeweiligen Kommune, ob es dort Einschränkungen für Umzüge gibt. Für eine Entscheidung ist das dortige Gesundheitsamt zuständig.

Auch bei einem Umzug sind die Regelungen der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus (CoronaSchVO) zwingend zu beachten. Dies betrifft speziell die Abstandsregeln von zwei Metern sowie das Aufenthaltsverbot von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit nach § 12 I CoronaSchVO.

Halten Sie Nachweise über den Wechsel des Wohnortes, für eine Kontrolle durch unseren Ordnungsdienst oder die Polizei, zur Verfügung (zum Beispiel den Mietvertrag). Weiterhin sollten Sie Vorkehrungen dafür treffen, dass der Kontakt eventueller Umzugshelferinnen und -helfer untereinander vermieden wird.

Krankenhäuser, Altenheime, Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationäre Einrichtungen der Pflege und besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe sowie ähnliche Einrichtungen haben die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Corona-Viren zu erschweren und Patienten, Bewohnerinnen, Bewohner und Personal zu schützen. Hierbei sind insbesondere die Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu beachten.

Besuche in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sind untersagt. Ausgenommen sind Besuche, die der medizinischen oder pflegerischen Versorgung, aus Rechtsgründen erforderlich sind oder nach Maßgaben er jeweiligen Einrichtungsleitung zugelassen werden. Dabei sollen insbesondere medizinisch oder ethisch-sozial gebotene Besuche ermöglicht werden (zum Beispiel auf Geburts- und Kinderstationen sowie Palliativpatienten).

Universitätsklinikum Köln
Kliniken Köln

Ab dem 9. Mai 2020 sind Besuche in vollstationären Einrichtungen der Pflege und besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe sowie ähnlichen Einrichtungen wieder möglich.

Hierbei sind unter anderem folgende Auflagen einzuhalten:

  • Besuche bevorzugt in separaten Arealen oder Raumeinheiten im Außenbereich
  • unter Schutzmaßnahmen wie Schutzkleidung sind auch Besuche innerhalb der Einrichtungen (in separaten Räumen) oder bei bettlägerigen Personen im Bewohnerzimmer möglich
  • möglich sind Besuche von bis zu zwei Personen
  • die Bewohnerzimmer können nur von einer Person besucht werden
  • die Dauer der Besuche ist je Bewohnerin/Bewohner auf höchstens zwei Stunden pro Besuch und Tag begrenzt
  • alle Besucher werden registriert und einem Kurzsceening unterzogen

Nähere Informationen und die weiteren Vorschriften entnehmen Sie bitte § 2 Absatz 3 der Coronaschutzverordnung in der vom 7. Mai 2020 gültigen Fassung.

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO)

Persönliche Verhaltenspflichten, Abstandsgebot, Mund-Nase-Bedeckung

Mit Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS, in der ab dem 27. April 2020 gültigen Fassung, ist auch die verpflichtende Nutzung einer "Mund-Nase-Bedeckung", zum Beispiel beim Einkaufen oder bei der Nutzung von Bussen und Bahnen, vorgesehen.
Näheres finden Sie unter § 12a der Verordnung.

Wir weiten diese Regelung auch auf Behördengänge aus. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Verstöße gegen diese Verpflichtung werden mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro geahndet.

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) 27. April 2020 - Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Welche Geschäfte dürfen, mit Einschränkungen nach Rechtsvorschriften, geöffnet bleiben?

Zulässig bleiben der Betrieb von:

  • Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel, Direktvermarktungen von landwirtschaftlichen Betrieben, Abhol- und Lieferdiensten sowie Getränkemärkten,
  • Apotheken, Sanitätshäusern und Drogerien,
  • Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen,
  • Reinigungen und Waschsalons,
  • Kiosken und Zeitungsverkaufsstellen,
  • Buchhandlungen, Tierbedarfsmärkten, Bau- und Gartenbaumärkten einschließlich vergleichbaren Fachmärkten (zum Beispiel Floristen, Sanitär-, Eisenwaren-, Malereibedarfs-, Bodenbelags- oder Baustoffgeschäften) sowie Einrichtungshäusern, Babyfachmärkten, Verkaufsstellen des Kraftfahrzeug- und des Fahrradhandels,
  • Wochenmärkten,
  • Einrichtungen des Großhandels.

Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment, deren Schwerpunkt Waren einem der oben genannten Verkaufsstellen entsprechen, dürfen ebenfalls öffnen.

Andere, bisher nicht genannte Handelseinrichtungen, dürfen nur betrieben werden, wenn die geöffnete Verkaufsfläche 800 Quadratmeter nicht übersteigt. Abweichend davon dürfen Verkaufsstellen mit gemischten Sortiment eine größere Verkaufsfläche öffnen, wenn auf der gesamten geöffneten Verkaufsfläche nur Waren angeboten werden, die dem regelmäßigen Sortiment der oben genannten Verkaufsstellen entsprechen.

Ein Betrieb anderer Verkaufsstellen als der Genannten ist untersagt. Lediglich der Versandhandel und die Auslieferung bestellter Ware ist zulässig. Eine Abholung bestellter Waren durch Kunden kann nur erfolgen, wenn sie kontaktfrei unter Berücksichtigung von Schutzmaßnahmen vor Infektionen möglich ist.    

Alle Einrichtungen haben geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) zu treffen. Die Vorgaben finden Sie in §12a Absatz 2 der Coronaschutz-Verordnung. Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen.

Untersagt ist der Verzehr von Lebensmitteln in der Verkaufsstelle und in einem Umkreis von 50 Metern um die Verkaufsstelle (Lebensmittelgeschäft, Kiosk usw.), in der die Lebensmittel erworben wurden

Covid-19: Empfehlungen für den Einzelhandel
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Können Geschäfte auch am Wochenende öffnen?

Geschäfte des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste sowie Geschäfte des Großhandels dürfen über die bestehenden gesetzlichen Regelungen hinaus weiter an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr öffnen. Apotheken dürfen an Sonn- und Feiertagen generell öffnen.

Welche Regelungen gelten für Einkaufszentren?

Der Zugang zu Einkaufszentren, "shopping-malls" oder "factory outlets" sowie vergleichbaren Einrichtungen ist nur gestattet wenn sich dort Geschäfte befinden, die zu den Bereichen des Einzelhandels gehören, die öffnen dürfen (siehe oben). Der Zutritt darf nur dem Zweck dienen, diese nicht geschlossenen Einrichtungen aufzusuchen, die übrigen Einrichtungen sind zu schließen.

Welche Einschränkungen gibt es für den Einzelhandel, der nicht von der Schließung betroffen ist?

Sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes haben die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlagen zu treffen.

Welche Regelungen gelten für Dienstleistungen und Handwerker?

Handwerker und Dienstleister können ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen, soweit in den folgenden Absätzen nichts anderes bestimmt ist.
Für die Geschäftslokale von Handwerkern und Dienstleistern gilt § 6 Absatz 4 entsprechend.
Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Meternzum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere von Maniküre, Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Tätowieren, Massage), sind untersagt. Davon ausgenommen sind:

  • Handwerker und Dienstleister im Gesundheitswesen (einschließlich Physio- und Ergotherapeuten usw. ohne eigene Heilkundeerlaubnis, Hörgeräteakustikern, Optikern, orthopädischen Schuhmachern usw.),
  • medizinisch notwendige Handwerks- und Dienstleistungen,
  • die gewerbsmäßige Personenbeförderung in Personenkraftwagen.

Bei den ausnahmsweise zulässigen Handwerks- und Dienstleistungen ist neben strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln auf eine möglichst kontaktarme Erbringung zu achten.

Abweichend sind die folgenden Handwerker- und Dienstleistungen unter Beachtung der in der Anlage zu dieser Verordnung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards zulässig:

  • Friseurleistungen,
  • Fußpflege.

Die Tätigkeiten von Angehörigen der Heilberufe mit Approbation und sonstigen Personen, die zur Ausübung der Heilkunde gemäß § 1 des Heilpraktikergesetzes befugt sind, zählen ebenso wie zur Versorgung erforderliche Tätigkeiten der ambulanten Pflege und der Betreuung im Sinne des Fünften, des Achten, des Neunten und des Elften Buches Sozialgesetzbuch nicht zu den Dienstleistungen im Sinne der vorstehenden Absätze. Das gilt auch für die mobile Frühförderung sowie Therapiemaßnahmen im Rahmen der Frühförderung nach dem Neunten Buch Sozialgesetzbuch, die als Einzelmaßnahmen in Kooperationspraxen stattfinden. Diese Tätigkeiten sind weiterhin zulässig. Bei der Durchführung sollen die jeweils aktuell geltenden Empfehlungen und Richtlinien des Robert Koch-Instituts beachtet werden.

Welche Regelungen gelten für gastronomische Betriebe?

Sämtliche Gastronomiebetriebe, insbesondere Restaurants und Schnellrestaurants, Cafés, Gaststätten und Imbisse, Mensen, Bars, Clubs, Kneipen oder Diskotheken sind zu schließen. Zulässig ist ausschließlich der Außerhausverkauf sowie die Lieferung von vorbestellten Speisen und Getränken unter den folgenden Auflagen (sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich):

  • Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.
  • Es sind die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zu treffen.

Welche Regelungen gelten für das Hotelgewerbe?

Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt. Die Nutzung von dauerhaft angemieteten oder im Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen usw. ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten ist keine touristische
Nutzung und somit erlaubt. Beim Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen der vorgenannten Unterkünfte sowie bei der Beherbergung von Geschäftsreisenden und anderen Gästen aus beruflicher Veranlassung einschließlich ihrer gastronomischen Versorgung sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts zu Gemeinschaftsräumen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) zu gewährleisten.

Reisebusreisen sind untersagt.

Welche Regelung gilt für Betriebskantinen?

Nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen dürfen zur Versorgung der Beschäftigten betrieben werden, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern gewährleistet sind.

Welche Regelungen gelten für Veranstaltungen, Versammlungen, Gottesdienste, Beerdigungen?

Großveranstaltungen bleiben bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt. Alle anderen Veranstaltungen und Versammlungen bleiben bis auf weiteres untersagt, soweit in der Coronaschutz-Verordnung nichts anderes bestimmt ist. Die besonderen Anforderungen für Zusammenkünfte und Ansammlungen sowie für berufliche, gewerbliche und dienstliche Veranstaltungen und Versammlungen finden Sie in den §§ 12 und 12b der Corona-Schutzverordnung.

Großveranstaltungen sind in der Regel

  • Volksfeste nach § 60b der Gewerbeordnung,
  • Jahrmärkte nach § 68 der Gewerbeordnung sowie Kirmesveranstaltungen,
  • Stadt-, Dorf- und Straßenfeste,
  • Sportfeste,
  • Schützenfeste,
  • Weinfeste,
  • Musikfeste und Festivals,
  • ähnliche Festveranstaltungen.

Folgende Veranstaltungen und Versammlungen sind zulässig:

  • Veranstaltungen und Versammlungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge (insbesondere Aufstellungsversammlungen zur Kommunalwahl und Vorbereitungsversammlungen dazu sowie Blutspendetermine)
    zu dienen bestimmt sind,
  • Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Parteien oder Vereine.

Dabei sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen (auch in Warteschlangen) sicherzustellen.

Die zuständigen Behörden können für Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz Ausnahmen zulassen, wenn die Veranstalter die Einhaltung der für den Schutz der Bevölkerung vor Infektionen erforderlichen Maßnahmen (insbesondere Mindestabstände) sichergestellt haben. Die Ausnahmeentscheidung ist der zuständigen Versammlungsbehörde zur Vorbereitung der dortigen abschließenden Entscheidung zuzuleiten. 

Versammlungen zur Religionsausübung finden unter den von den Kirchen und Religionsgemeinschaften aufgestellten Beschränkungen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln statt, die vorsehen, dass geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zur Familie, häuslichen Gemeinschaft usw. gehören, sicherzustellen sind.

Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen die nicht zur Familie, häuslichen Gemeinschaft usw. gehören, eingehalten werden.

Die 46 Trauerhallen auf den städtischen Friedhöfen sind wieder für Trauerfeiern geöffnet. Pro zehn Quadratmeter Trauerhallenfläche darf eine Person teilnehmen. Ein Abstand von zwei Metern ist bei der Bestuhlung sicherzustellen. Alle Anwesenden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Welche Regelungen gelten für Freizeit- oder Kultureinrichtungen?

Der Betrieb der folgenden Einrichtungen und Begegnungsstätten sowie die folgenden Angebote
sind untersagt:

  1. Bars, Clubs, Diskotheken, Theater, Opern- und Konzerthäuser, Kinos und ähnliche Einrichtungen
    unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft und den Eigentumsverhältnissen,
  2. Messen, Ausstellungen, Freizeitparks, Angebote von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen),
    Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen,
  3. Sonnenstudios, Schwimmbäder, "Spaßbäder", Saunen und ähnliche Einrichtungen,
  4. Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen,
  5. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen.

Der Betrieb von folgenden Einrichtungen ist unter definierten Hygienevorkehrungen erlaubt

  1. Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen
    Einrichtungen,
  2. Zoologischen Gärten und Tierparks sowie Botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks,
    wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung
    eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen (auch in Warteschlangen) und zur
    Umsetzung der Vorgaben des § 12a Absatz 2 gewährleistet sind. Die Anzahl von gleichzeitig
    anwesenden Besuchern darf eine Person pro zehn Quadratmeter der für Besucher geöffneten
    Fläche nicht übersteigen.

Zulässig ist unter bestimmten Voraussetzungen auch der Betrieb von Autokinos, Autotheatern usw. Die geeigneten Vorkehrungen und Voraussetzungen finden Sie in der Corona-Schutzverordnung. 

Sport:

  • Untersagt ist jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen (einschließlich Fitnessstudios und Tanzschulen), soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist.
  • Die zuständigen Behörden können Ausnahmen von Absatz 1 für das Training anden nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten zulassen.
  • Ausgenommen sind der Sportunterricht an den Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen sowie das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen.

Welche Regelungen gelten für Bibliotheken, Volkshochschulen, Musikschulen sowie Fahrschulen

Wenn bei der Durchführung geeignete Vorkehrungen zur Hygiene gewährleistet werden, dürfen Bibliotheken, Volkshochschulen, Musikschulen Fahrschulen sowie sonstige öffentliche behördliche und private außerschulische Bildungseinrichtungen geöffnet werden. Näheres entnehmen Sie bitte § 5 der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus (in der ab dem 4. Mai gültigen Fassung).

Fast alle unserer städtischen Bibliotheken sind mit eingeschränktem Service wieder geöffnet.

Unsere Volkshochschule wird das erarbeitete Konzept zur Einhaltung der Schutzmaßnahmen nach und nach umsetzen. Erst im Anschluss kann der "Normalbetrieb" starten.

Kundeninformation zur Wiedereröffnung der Stadtbibliothek

Welche Regelungen gibt es für Spiel- oder Bolzplätze?

Ab dem 7. Mai ist die Nutzung von Spiel- und Bolzplätzen zulässig. Begleitpersonen haben untereinander einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu gewährleisten, soweit sie nicht zur Familien, häusliche Gemeinschaft usw. gehören. Die zuständigen Behörden können eine Begrenzung der Nutzerzahl und im Einzelfall auch Ausnahmen festlegen.

Hygieneregeln auf Spielplätzen
PDF, 1488 kb
Spielplätze in Köln

Welche Regelungen gelten für Freizeitaktivitäten draußen?

Durch gemeinsame Aktivitäten beispielsweise in Grünanlagen besteht eine große Gefahr weiterer vermeidbarer Übertragungen von Viren. Aus diesem Grund ist sowohl das Rauchen von Wasserpfeifen (Shishas) als auch das Picknicken und Grillen auf öffentlichen Flächen untersagt. Dies gilt auch für eingerichtete Grillplätze.

AWB - Abfallwirtschaftsbetriebe Köln