Die Übersicht enthält die Regelungen, die derzeit in Köln gelten. Sie berücksichtigt auch die Maßnahmen, die am 28. Oktober 2020 von der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen wurden und am 2. November in Kraft getreten sind.

Mitte November werden Bund und Länder die Maßnahmen erneut beurteilen und gegebenenfalls anpassen.

Kontakte

  • Im öffentlichen Raum dürfen nur noch Personen aus maximal zwei Haushalten zusammentreffen. Aus den zwei Haushalten dürfen dann insgesamt zehn Personen zusammenkommen.
    • Das heißt, das Einkaufen oder Spazieren mit mehreren Freunden und Bekannten ist nur noch erlaubt, wenn es sich um maximal zwei Hausstände handelt.
  • Ab 22 bis 6 Uhr gilt ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum.
    Öffentlicher Raum ist der der Allgemeinheit zugängliche Raum, also keine Privatwohnungen.
  • Ab 22 bis 6 Uhr gilt ein Verkaufsverbot für alkoholische Getränke.
  • An Wochenenden gilt das Verkaufsverbot für Alkohol an folgenden Orten ("Hotspots") freitags, samstags und sonntags jeweils ab 20 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages. Dies bedeutet, dass das Verkaufsverbot nicht durchgängig von Freitag, 20 Uhr, bis Montag, 6 Uhr, gilt. Das gilt jeweils auch für Supermärkte und Kioske.
    - Altstadt
    - Stadtgarten und Umgebung
    - Brüsseler Platz und Umgebungsstraßen
    - Schaafenstraße und Umgebung
    - Zülpicher Viertel
    - Rheinboulevard/Rheinpromenade rechtsrheinisch

Maskenpflicht

© Stadt Köln
Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum
  • Eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) im öffentlichen Raum besteht überall dort, wo sich viele Menschen begegnen und der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Jeder, der zu Fuß in Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen unterwegs ist, muss von 10 bis 22 Uhr eine Maske tragen.
  • Besucher von Patienten im Krankenhaus, Bewohnern von Alten- und Seniorenheimen oder Personen in ähnlichen Gemeinschaftseinrichtungen, die einer vulnerablen Gruppe angehören, müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, die die Einrichtung bei Bedarf zur Verfügung stellen muss.
  • Auch auf Spielplätzen muss eine Alltagsmaske getragen werden.   
  • Mund und Nase müssen bedeckt und die Maske geeignet sein, die Atemluft zu bremsen. Nicht geeignet sind Kinnvisiere, Gesichtsschutzschilde und weitmaschige Textilien.

Straßen und Plätze mit Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im öffentlichen Raum gilt von 10 bis 22 Uhr auf folgenden Plätzen und Straßen:

  • in sämtlichen Fußgängerzonen
  • in folgenden Einkaufsstraßen:
  • Aachener Straße
    vom Habsburgerring bis Hausnummer 76 beziehungsweise 61 sowie von Hausnummer 390 bis Hausnummer 456 beziehungsweise von Hausnummer 497 bis Hausnummer 567
  • Bahnhofstraße in Porz
    von Hausnummer 47 bis Ecke Hauptstraße beziehungsweise von Hausnummer 58 bis Ecke Hauptstraße
  • Bonner Straße
    von Hausnummer 2 bis Ecke Bonner Wall beziehungsweise von Hausnummer 1 bis Ecke Alteburger Wall
  • Breite Straße
    von Ecke Tunisstraße bis Ecke Sankt-Apern-Straße einschließlich Willy-Millowitsch-Platz und Hanns-Hartmann-Platz
  • Brüsseler Straße
    von Ecke Aachener Straße bis zur Ecke Venloer Straße
  • Chlodwigplatz
    von Hausnummer 1 bis zur Severinstorburg beziehungsweise von Hausnummer 2 bis zur Severinstorburg
  • Dellbrücker Hauptstraße
    von Ecke Thurner Strraße bis Hausnummer 140 beziehungsweise von Hausnummer 61 bis Ecke Bergisch Gladbacher Straße 1006
  • Deutzer Freiheit
  • Dürener Straße
    von der Universitätsstraße bis zum Gürtel
  • Ehrenstraße
  • Eigelstein
  • Frankfurter Straße (Stadtteil Mülheim)
    von Hausnummer 1 bis Ecke Montanusstraße/Vincenzstraße
  • Hauptstraße in Rodenkirchen
    von Hausnummer 1 bis zur Ecke Walther-Rathenau-Straße beziehungsweise von Hausnummer 2 bis Hausnummer 128
  • Höninger Weg
    von Hausnummer 134 bis Hausnummer 220 beziehungsweise von Hausnummer 145 bis Hausnummer 257
  • Kalker Hauptstraße
    von Hausnummer 51 bis Hausnummer 273 beziehungsweise von Hausnummer 62 bis Hausnummer 244
  • Keupstraße
    von Hausnummer 32 bis Ecke Bergisch Gladbacher Straße Hausnummer 95 beziehungsweise von Ecke Schanzenstraße Hausnummer 1 bis Keupstraße Hausnummer 123
  • Maastrichter Straße
    von Ecke Hohenzollernring bis Ecke Brüsseler Platz
  • Mittelstraße
  • Neumarkt
  • Neusser Straße
    vom Ebertplatz bis Weißenburgstraße sowie von Hausnummer 177 bis Hausnummer 457 beziehungsweise von Hausnummer 184 bis Hausnummer 450
  • Severinstraße
    von Hausnummer 1 bis Hausnummer 193 beziehungsweise von Hausnummer 2 bis Ecke Spielmannsgasse
  • Sülzburgstraße
    von Luxemburger Straße bis Berrenrather Straße
  • Venloer Straße
    von Hausnummer 1 bis zum Hans-Böckler-Platz einschließlich dieses Platzes sowie von der Inneren Kanalstraße bis zur Heliosstraße
  • Weidengasse
  • Wiener Platz
  • Zülpicher Straße
    von Hausnummer 1 bis Hausnummer 51 beziehungsweise von Hausnummer 2 bis Hausnummer 70
    einschließlich des Zülpicher Platzes
  • Des Weiteren:
  • in der Altstadt (Anlage 1)
  • auf den Kölner Ringen
  • auf dem Rheinufer linksrheinisch zwischen Mülheimer Brücke und Südbrücke
  • auf dem Rheinboulevard/Rheinpromenade rechtsrheinisch (Anlage 2)
  • an allen Orten, an denen gemessen an der verfügbaren Fläche der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann 

Downloadservice

Amtsblatt 90 (Sondernummer), 13. November 2020
PDF, 108 kb
Anlage 1 - Altstadt
PDF, 1640 kb
Anlage 2 - Rheinboulevard/Rheinpromenade rechtsrheinisch
PDF, 1685 kb
Amtsblatt 88 (Sondernummer), 9. November 2020
PDF, 112 kb
Amtsblatt 87 (Sondernummer), 6. November 2020
PDF, 102 kb
Amtsblatt 85 (Sondernummer), 2. November 2020
PDF, 136 kb
Amtsblatt 84 (Sondernummer), 30.10.2020
PDF, 100 kb
Amtsblatt 83 (Sondernummer), 28. Oktober 2020
PDF, 152 kb
Amtsblatt 81 (Sondernummer), 20. Oktober 2020
PDF, 154 kb
Amtsblatt 78 (Sondernummer), 13. Oktober 2020
PDF, 140 kb
Amtsblatt 76 (Sondernummer), 9. Oktober 2020
PDF, 12951 kb

Gastronomie und Sperrstunde

Es gelten folgende Bestimmungen:

  • Schank- und Speisenwirtschaften (Restaurants, Bars, Kneipen, Imbisse und ähnliche Einrichtungen) haben geschlossen.
  • Erlaubt bleibt die Abholung und Lieferung von Speisen ("Außer-Haus-Verkauf").
    Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt (§ 14 Coronaschutzverordnung)
  • Die Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr ist aufgehoben.
  • Betriebskantinen bleiben unter Hygieneauflagen geöffnet.

Reisen

 Für Reisen gilt:       

  • Übernachtungsangebote für touristische Zwecke sind unzulässig, wenn sie nach dem 29. Oktober angetreten worden sind.
  • Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind unzulässig.

Schulen und Kindergärten

  • Schulen und Kindergärten bleiben geöffnet.
  • Schülerinnen, Schüler sowie Lehrkräfte haben im Umkreis ihrer Schule im Radius von 150 Meter eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Dadurch soll die Infektionsgefahr durch Gruppenbildung vor und nach der Schule sowie in Pausen gesenkt werden. Personen, die generell von der Pflicht eine Mund-Nasen-Bedeckung entbunden sind, müssen diese Pflicht ebenfalls nicht beachten. 

Einzelhandel

  • Der Einzelhandel bleibt unter Hygieneauflagen geöffnet.
  • Im Einzelhandel gilt folgende Quadratmeter-Regel: Zehn Quadratmeter pro Kunde.
  • Gesteuerter Zutritt muss gewährleistet werden.
  • Warteschlangen sind zu vermeiden.

Dienstleistung und Kosmetik

Für Dienstleister und kosmetische Berufe gilt:

  • Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios oder ähnliche werden geschlossen.
  • Medizinische Behandlungen (z.B. Physio- oder Ergotherapie) sind möglich.
  • Friseursalons bleiben unter Hygieneauflagen weiterhin geöffnet.
  • Fußpflege darf weiterhin angeboten werden

Sport und Freizeit

  • Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind nicht gestattet.
  • Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen sind seit Montag, 2. November, geschlossen. Zum Beispiel:
    • Theater, Opern, Konzerthäuser
    • Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlösser, Burgen, Gedenkstätten und ähnliche.
    • Messen, Kinos, Freizeitparks
    • Anbieter von Freizeitaktivitäten drinnen und draußen
    • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen
    • Prostitutionsstätten, Bordelle
    • Freizeit- und Amateursportstätten, Schwimm- und Spaßbäder, Thermen, Saunen
    • Fitnessstudios
    • Zoologische Gärten und Tierparks
  • Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen sind seit Montag, 2. November, nicht mehr gestattet.

Erlaubt bleiben:

  • Der zur Berufsausübung dienende Probenbetrieb
  • Berufssporttraining und Schulsportunterricht
  • Individualsport mit maximal zwei Personen oder innerhalb eines Haushalts und außerhalb geschlossener Räume von Sportanlagen.
  • Wettbewerbe in Profiligen, im Berufsreitsport und Pferderennen sind nur ohne Zuschauerinnen und Zuschauer möglich.

Coronaschutzverordnung NRW (CoronaSchVO)

Die Coronaschutzverordnung wurde zum 30. Oktober 2020 in Nordrhein-Westfalen aktualisiert. Aktuell gilt die Fassung vom 10. November 2020

Bitte informieren Sie sich hierzu auf der "FAQ-Seite des Landes Nordrhein-Westfalen".

Neue FAQ zum Corona-Virus - Das Landesportal NRW
Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) - vom 30. Oktober 2020 in der ab dem 10. November 2020 gültigen Fassung

Verordnung zum Schutz von Betreuungseinrichtungen vor dem Coronavirus (CoronaBetrVO)

Die Geltungsdauer der Verordnung zum Schutz von Betreuungseinrichtungen vor dem Coronavirus (CoronaBetrVO) wurde verlängert. Sie enthält weiterhin Regelungen für Schulen, Kitas und andere Betreuungseinrichtungen und gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur in der ab 10. November gültigen Fassung Anlage zur Coronabetreuungsverordnung Tätigkeitsbereiche für eine erweiterte Notfallbetreuung ab 23. April 2020
© Deutsche Bundesregierung

Corona-Warn-App

Die offizielle deutsche Warn-App für den Kampf gegen das Corona-Virus ist verfügbar. Herausgeber ist das Robert Koch-Institut. Sie soll das Nachverfolgen von Infektionen erleichtern. Das Herunterladen ist freiwillig.

Die Corona-Warn-App

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