Aktuelle Hinweise:

9.000 zusätzliche Impftermine mit AstraZeneca für Über-60-Jährige sind über das städtische Terminbuchungssystem verfügbar. Von Montag, 26. April 2021, bis Samstag, 1. Mai 2021, stehen pro Tag zusätzliche 1.500 Termine für diese Impfaktion zur Verfügung.

Online-Terminvergabe über das städtische Terminbuchungssystem

Die Terminvergabe für Personen der Geburtsjahrgänge 1948 und 1949 (plus Lebenspartner*in) zur Impfung gegen das Coronavirus ist über die Hotline und das Internetportal der Kassenärztlichen Vereinigung möglich.

Nach wie vor stehen für die vorherigen Geburtsjahrgänge 1941 bis 1947 sowie für Personen ab 80 Jahren (plus Lebenspartner*in) Impftermine zur Verfügung stehen.
Wichtig: Nur Lebenspartner*innen mit einem Impftermin können geimpft werden. Wie Sie diesen Termin vereinbaren lesen Sie bitte unter: "Wer wird wann geimpft? Und wie erhalte ich einen Termin im Impfzentrum?"

Die Terminbuchungen für Personen der Jahrgänge 1950 und 1951 ist ab Freitag, 23. April 2021, ebenfalls über die Kassenärztliche Vereinigung möglich.

Online Terminvergabe der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein

Wir haben eine Hotline für Impfangelegenheiten. Sie erreichen uns unter 0221 / 221-33578 von Montag bis Samstag jeweils von 8 bis 20 Uhr. Die Hotline ist mit nicht ärztlichem Personal besetzt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass keine Beratung zu medizinischen Fragestellungen und keine Impfberatung erfolgen kann. Bitte kontaktieren zu diesen Fragen Ihre Hausarztpraxis. Fragen beantwortet vor Ihrer Impfung auch Ihre Impfärztin oder Ihr Impfarzt vor Ort.

Alle Personen ab 16 Jahren können sich gegen das Corona-Virus impfen lassen.

Allgemeine Fragen und Informationen zur Corona-Schutzimpfung finden Sie bei der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, bei der Kassenärztlichen Vereinigung und beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Spezifische Fragen und Antworten zum Kölner Impfzentrum finden Sie weiter unten unter "Häufig gestellte Fragen und Antworten".

Landesregierung Nordrhein-Westfalen Kassenärztliche Bundesvereinigung Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoff / Information sheet for vaccination against Corona Virus Disease 2019 in other languages

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Sie wollen sich impfen lassen, werden aber in der aktuellen Impfreihenfolge noch nicht berücksichtigt? - Bitte haben Sie Verständnis -

Wir befinden uns in einer sehr angespannten Situation der Pandemie, bei vielen liegen verständlicherweise die Nerven blank, gleichzeitig sind wir bei der Bekämpfung des Virus mit der bundesweit gestarteten Corona-Impfaktion einen bedeutsamen Schritt weitergekommen.

Ihr Interesse an der Corona-Schutzimpfung begrüßen wir sehr!

Denn um das Virus einzudämmen und möglichst bald zur Normalität zurückzukehren, ist ein hoher Anteil immunisierter Menschen in der Bevölkerung unabdingbare Voraussetzung. Aus diesem Grund tun wir alles dafür, damit Sie so schnell wie möglich einen Termin in unserem Impfzentrum bekommen!
Mit dem 9. Erlass des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales vom 1. März 2021 werden große und für das öffentliche Leben bedeutsame Berufsgruppen wie etwa Lehrer*innen, Polizist*innen sowie Kita-Erzieher*innen vorgezogen. Von dieser Ausweitung profitieren rund 750.000 Menschen allein in unserem Bundesland. Durch diese große Zahl an Menschen, die nun vorzeitig mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca versorgt werden, kann es mitunter zu Wartezeiten an den Hotlines oder bei der Vergabe der Termine kommen.

Dafür bitten wir um Ihr Verständnis! Unser Gesundheitsamt setzt alles daran, auch Sie möglichst zeitnah zu impfen und so uns allen möglichst schnell wieder die ersehnte Normalität zu ermöglichen.

Wie sieht der Impfbrief (Informationsschreiben) aus und gibt es ihn in verschiedenen Sprachen?

Wo ist das Impfzentrum in Köln? Und wann ist es geöffnet?

Das Impfzentrum befindet sich in der Koelnmesse Deutz (Halle 4), Deutz-Mülheimer Straße 51, 50679 Köln-Deutz und ist geöffnet von Montag bis Samstag jeweils von 8 bis 20 Uhr. Das Impfzentrum ist auch an den Feiertagen geöffnet.

Zu erreichen mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Der Eingang Ost liegt in unmittelbarer Nähe der KVB-Haltestelle "Koelnmesse", Stadtbahnlinien 3 und 4.

Weiterhin ist das Impfzentrum - in Verbindung mit einem etwa 500 Meter langen Fußweg - gut erreichbar über:

  • die S-Bahn-Haltestelle "Bahnhof Deutz/Messe", Linien S6, S11, S12, S13, S19 und verschiedene Regionalbahnen
  • die KVB-Haltestelle "Bahnhof Deutz/Messe", Stadtbahnlinien 1 und 9
KVB - Aktuelle Bauprojekte
© NUNAV

Zu erreichen mit dem PKW:

Bitte fahren Sie am Eingang Ost in das Messegelände ein und lassen Sie sich dort von den Einweisenden zum richtigen Parkplatz leiten. Sie gelangen von dort aus zum Parkplatz Busbahnhof/Piazza. Dieser Parkplatz steht Ihnen kostenfrei zur Verfügung.

Mit NUNAV zum Impfzentrum - direkt zum freien Parkplatz Scannen Sie bitte den QR-Code, dann navigiert Sie die App NUNAV intelligent und staufreier direkt zu einem freien Parkplatz am Impfzentrum. NUNAV steht kostenfrei für Android und iOS für Sie bereit:

Android iOS

Besondere Hinweise für den Aufenthalt im Impfzentrum:

  • In der Messehalle stehen Rollstühle zur Verfügung, die Sie nutzen können.
  • Darüber hinaus steht Ihnen auch das Servicepersonal gerne helfend zur Seite.
  • Blindenhunde können auch im Impfzentrum mitgeführt werden.
  • Für die Angehörigen ist ein Wartebereich eingerichtet.
Impfzentrum Köln Lage- und Anfahrtsplan Impflinge
PDF, 4236 kb

Was muss ich mitbringen?

  • Ausweisdokument
  • Impfausweis (alternativ stellen wir Ihnen eine Impfbescheinigung vor Ort aus)
  • Einwilligungserklärung, Anamnesebogen, Aufklärungsbogen (jeweils in zweifacher Ausführung). Bitte bringen Sie die Unterlagen möglichst ausgefüllt und unterschrieben mit.
  • Blatt mit ausgedrucktem QR-Code, der Ihnen nach Terminvereinbarung per Post oder E-Mail zugesandt wurde.

Kostet die Corona-Schutzimpfung etwas?

Nein, die Impfung ist für Bürger*innen unabhängig von Ihrem Versicherungsstatus kostenlos und freiwillig.

Ich war an COVID-19 erkrankt. Wann kann ich geimpft werden?

Personen die an Covid-19 erkrankt waren, sollen nach Ansicht der STIKO (Ständige Impfkommission) im Regelfall etwa 6 Monate nach der Genesung geimpft werden. Aufgrund der anzunehmenden Immunität nach der Infektion, um überschießende Nebenwirkungen zu vermeiden und in Anbetracht des Impfstoffmangels ist eine Impfung für diesen Personenkreis zu einem früheren Zeitpunkt nicht vorgesehen.

Was ist das für ein Impfstoff, der in Köln verabreicht wird?

Folgende 3 Impfstoffe werden derzeit in Köln verimpft.

Bei Comirnaty handelt es sich um eine so genannte mRNA (kurz für messenger-RNA, Boten-RNA)-Vakzin, ein in der Impfmedizin relativ neuartiges Prinzip, bei dem nicht ein virales Antigen gespritzt wird, sondern quasi die Bauanleitung dafür. Im Körper des Geimpften wird die enthaltene mRNA in die Zellen aufgenommen, die dann nach dieser Anweisung ein virales Protein bilden. Gegen dieses setzt eine Immunantwort ein, die bei einem Kontakt mit dem Erreger vor einer Erkrankung schützen soll. Dieser Impfstoff wurde vom Mainzer Startup Biontech zusammen zusammen mit dem US-Pharmakonzern Pfizer entwickelt.

Seit 6. Januar 2021 ist auch der Corona-Impfstoff des US-Konzerns Moderna zugelassen, der einfacher in der Handhabung ist als der von Biontech/Pfizer. Damit kommen zusätzliche Impfstoffdosen auf den Markt, 160 Millionen Einheiten sollen an EU-Staaten geliefert werden. Das Serum hat eine ähnliche Wirksamkeit wie das von Biontech nämlich rund 95 Prozent, hat aber den Vorteil, dass es "nur" bei Minus 20 Grad statt Minus 70 Grad gelagert werden muss. Wie auch bei Biontech sind bei Moderna zwei Impfdosen notwendig, um Immunität gegen das Corona-Virus zu bewirken. Auch dieses Serum beinhaltet einen mRNA-Impfstoff.

Beim Serum des schwedisch-britischen Herstellers AstraZeneca handelt es sich um einen so genannten Vektorimpfstoff, der aus harmlosen Viren aus der Familie der Adenoviren (Erkältungsviren) von Schimpansen besteht. Diese sind so modifiziert, dass es das Gen mit dem Bauplan für die Herstellung eines optimierten Oberflächenproteins des Corona-Virus enthält. Er hat laut Studien eine Wirksamkeit von 70 Prozent, zwei Dosen werden im Abstand von vier bis zwölf Wochen verabreicht. Wie bei Moderna hat der Impfstoff den Vorteil, dass er bei zwei bis acht Grad Celsius gelagert werden kann.

Wie viel Zeit liegt zwischen Erst- und Zweitimpfung?

  • BioNTech: 3 bis 6 Wochen
  • Moderna: 4 bis 6 Wochen
  • AstraZeneca: 12 Wochen

Es kann, wie bei den gewöhnlichen Impfungen, zu einer Rötung oder Schwellung direkt an der Impfstelle kommen. Diese harmlosen Reaktionen zeigen, dass der Körper auf die Impfung reagiert. Sie sind ungefährlich und klingen nach wenigen Tagen wieder ab. Allgemein kann es zu den Symptomen Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Fieber und Kopfschmerzen kommen. Im Kölner Impfzentrum in Halle 4 der Messe wird jeder Impfling nach dem Impfvorgang 15 Minuten unter Beobachtung gestellt für den Fall, dass sich Komplikationen ergeben.

Wer bekommt welchen Impfstoff und kann ich mir aussuchen, mit welchem Impfstoff ich geimpft werde?

In unserem Impfzentrum wird wie folgt geimpft:

Alle Personen unter 60 Jahren erhalten den Impfstoff von BioNTech.

Personen ab 60 Jahre erhalten den Impfstoff von AstraZeneca.

Personen, die in Einrichtungen durch mobile Teams oder durch die Uniklinik geimpft werden, erhalten den Impfstoff von Moderna.

Es ist nicht möglich, sich den Impfstoff auszusuchen!

 

Wer wird wann geimpft? Und wie erhalte ich einen Termin im Impfzentrum?

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut aufbaut und je nach Bundesland priorisiert umgesetzt wird. Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die dies wünschen.
Zweitimpfungen haben derzeit Priorität, um den Impfschutz zu vervollständigen.

Die Priorisierung im Einzelnen finden Sie beim Bundesministerium für Gesundheit und in der Verordnung unter:

Bundesministerium für Gesundheit
Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung – CoronaImpfV) Vom 8. Februar 2021

Eine Terminvergabe für Personen ab dem Geburtsjahrgang 1949 und älter ist online und über die Telefon-Hotline 0800 / 116 117-01 möglich. Die Vergabe der Termine liegt in der Zuständigkeit der Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein. Derzeit vereinbart der Impfling zwei Termine. Per Post oder E-Mail erhält der Impfling Aufklärungsunterlagen mit Informationen zum Impfstoff, dem genauen Ablauf der Impf-Prozedur, der zu unterschreibenden Einwilligung und einem QR-Code.

Einen Termin für Lebenspartner*innen können Sie im Onlinebuchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein buchen. Hierzu kann bei Terminbuchung des Impflings die*der Partner*in mit angegeben werden (Name, Adresse und Geburtsdatum müssen dazu noch eingetragen werden). 

Wenn Sie den Termin über die Hotline buchen geben Sie bitte an das die*der Lebenspartner*in mitgeimpft werden soll.

Wer seine*n Lebenspartner*in spontan und ohne Termin mitbringt, muss damit rechnen, dass die*der Lebenspartner*in für eine Impfung abgewiesen wird, da keine Kontingente zur Verfügung stehen.

Online-Terminvergabe der Kassenärztlichen Vereinigung

Fragen und Antworten zur Anmeldung finden Sie bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein unter:

Fragen und Antworten zur Terminvergabe der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein ist derzeit vom Land Nordrhein-Westfalen ausschließlich mit der Vergabe der Termine für Personen ab dem Geburtsjahrgang 1949 und älter beauftragt worden. Deshalb steht auch nur dieser Personengruppe die Terminbuchung über das oben genannte Portal zur Verfügung.

Die Terminierung und Einladung von Personen mit beruflicher oder gesundheitlicher Indikation, die priorisiert geimpft werden, erfolgt durch die Kommune. Die Erklärung der zwei Personengruppen finden Sie unter der Frage "Wer wird wann geimpft". Diese Personen können sich für eine Impfberechtigung/ Impfanmeldung wie folgt melden:

 

Innerhalb der Priorisierungsgruppen können bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden.

Wir unterscheiden bei der Möglichkeit der vorrangigen Impfung Personen mit beruflicher Impfindikation und Personen mit gesundheitlicher Indikation. 

Berufliche Indikation

Personen mit beruflicher Indikation sind unter anderem:

  • Personen, die in den Testzentren und/oder im Transfusionswesen arbeiten
  • Ärzte*innen und Praxismitarbeitende, Klinikmitarbeitende, Rettungsdienstmitarbeitende, Mitarbeitende in ambulanten Pflegediensten, Mitarbeitende der Tagespflegeeinrichtungen, Mitarbeitende der ambulanten Betreuungsdienste, Hospizmitarbeitende, Mitarbeitende in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Werkstätten für behinderte Menschen, Neuaufnahmen in vollstationären Pflegeeinrichtungen,
  • Personengruppe, die Unterstützung im Alltag leisten, Mitarbeitende der Wohngemeinschaften
  • Betreuungsrichter*innen
  • Hebammen/Entbindungspfleger, Podologen*innen (med. Fußpflege), Psychotherapeuten*innen und Mitarbeitende, Heilmittelerbringer: Physiotherapie; Ergotherapie; Logopädie; Ernährungstherapie, Mitarbeitende der Sanitätshäuser
  • Bestatter*innen
  • Mitarbeitende der Polizei, Mitarbeitende des Ordnungsamtes (Außendienst), Mitarbeitende des Gesundheitsamtes
  • Mitarbeitende des Medizinischen Dienst der Krankenkassen
  • Mitarbeitende der Grund- & Förderschulen, Mitarbeitende der Kindertageseinrichtungen
  • Obdachlose
  • Asylsuchende

Die ausführlichen Berufsbezeichnungen und Erläuterungen finden Sie in der Impfverordnung §§ 2, 3 und dem Referentenentwurf, der einige Berufsgruppe nochmal detaillierter auflistet.

Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung – CoronaImpfV) Vom 8. Februar 2021
Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2

Personen mit beruflicher Indikation wenden sich bitte an Ihre*n Arbeitgeber*in, über den sie Zugangs-IDs erhalten. Arbeitgeber*innen können sich – zwecks Abstimmung – an folgende E-Mail-Adresse wenden:

E-Mail an die Stadt Köln (HME-Impfkoordination@stadt-koeln.de)

Bitte wenden Sie sich als Arbeitnehmer*in nicht an diese E-Mail-Adresse. E-Mails von einzelnen Arbeitnehmer*innen können leider aufgrund der Vielzahl an E-Mails nicht beantwortet werden.

Gesundheitliche Indikation

Personen mit gesundheitlicher Indikation sind:

  • Personen mit einer besonders seltenen oder schweren Vorerkrankungen (nach individueller ärztlicher Beurteilung) nach § 3 und § 4 der Corona-Impfverordnung (beispielsweise Personen nach Organtransplantation, Personen mit einer Demenz, einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression, Personen mit chronischer Nierenerkrankung und anderes mehr, und bei Personen mit erhöhter Priorität, Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen, Personen mit Asthma bronchiale oder chronisch entzündlicher Darmerkrankung und anderes mehr)
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer schwangeren Person, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden (§ 3  Corona-Impfverordnung)
  • bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person mit einem Pflegegrad, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden, (§ 3  Corona-Impfverordnung)

Sofern Sie zu dieser Personengruppe gehören, lassen Sie sich bitte von Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt eine Bescheinigung ausstellen, die auf die konkrete Vorschrift der CoronaImpfV Bezug nimmt. In der Regel haben die Arztpraxen entsprechende Vordrucke zur Hand. Sie können anschließend einen Antrag auf Impfpriorisierung beim Gesundheitsamt der Stadt Köln stellen. Lesen Sie hierzu bitte weiter unter "Wie erhalte ich einen Termin im Kölner Impfzentrum".

Personen mit gesundheitlicher Indikation müssen für eine Impfpriorisierung folgende Unterlagen vollständig an die untenstehende E-Mail senden:

 

Impfberechtigte Personengruppen

Einzureichende Unterlagen/ Voraussetzungen

Personen mit einer besonders seltenen
oder schweren Vorerkrankungen
(nach individueller ärztlicher Beurteilung)
nach § 3 und § 4 der Corona-Impfverordnung.

Diese Personengruppe kann bei der Anmeldung auch den*die Lebenspartner*in mit anmelden.

Der Wohnort der zu impfenden Person muss in Köln sein.

Ein ärztliches Attest (Foto/Scan) mit folgenden Angaben:

  • Name, Vorname
  • Geburtsdatum
  • Unterschrift und Stempel der Arztpraxis/Klinik
  • Angaben zur Priorisierung nach § 3 oder § 4
  • Sie müssen sich also unbedingt zuerst mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung setzen.
Impfung von bis zu zwei enge Kontaktpersonen
von einer schwangeren Person, die von dieser Person
oder von einer sie vertretenden Person
bestimmt werden, § 3 Corona-Impfverordnung
  • Wohnort der schwangeren Person muss in Köln sein (Hinweis: Die schwangere Person erhält keine Impfung)
  • Der Mutterpass oder eine medizinische Bescheinigung muss folgende Angaben erhalten: Name, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift
  • Benennung von zwei Kontaktpersonen mit den Angaben: Nachname, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift
  • Kontaktpersonen müssen nicht unbedingt in Köln wohnen.
Impfung von bis zu zwei enge Kontaktpersonen
von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen
pflegebedürftigen Person mit einem Pflegegrad,
die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden, § 4  Corona-Impfverordnung
  • Wohnort der zu pflegenden Person muss in Köln sein.
  • Bescheinigung des Pflegegrades 4 und 5 mit folgende Angaben: Name, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift
  • Benennung von zwei Kontaktpersonen mit den Angaben: Nachname, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift
  • Kontaktpersonen müssen nicht unbedingt in Köln wohnen
E-Mail an die Stadt Köln (impfanmeldung@stadt-koeln.de)

oder per Post an die Stadt Köln, Gesundheitsamt/ Impfzentrum, Neumarkt 15 -21, 50667 Köln.

 

Personen mit beruflicher oder gesundheitlicher Indikation, die eine Impfberechtigung erhalten, bekommen zwei Codes pro Person per E-Mail zugesendet. Diese Codes können dann zur Terminbuchung genutzt werden. Die Terminbuchung erfolgt über das Stadt Köln Terminbuchungssystem. Den Link zum System erhalten Sie über die E-Mail mit den zwei Zugangscodes.

 

Aktuell dauert die Bearbeitung der Anträge 8 bis 10 Tage. Bitte sehen Sie von Mehrfachanfragen ab.

Bitte beachten Sie, wenn Sie sich per Post bei uns melden ist dies mit einer deutlich längeren Bearbeitungs- und  Postlaufzeit verbunden. Bitte schicken Sie nur Kopien und keine Originale. Sie erhalten so bald wie möglich eine Antwort.

 

Bitte sehen Sie in der Zwischenzeit von telefonischen Rückfragen zum Stand der Bearbeitung ab. Wenn Sie Fragen zum Thema Einzelfallentscheidungen haben, wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsministerium Nordrhein-Westfalen unter 0211 / 855-5.

Ethikkommission der Stadt Köln - Wer kann sich an sie wenden?

Der Krisenstab hat am 27. Januar 2021 beschlossen, eine Ethikkommission einzurichten, die über die Zuteilung übrig bleibender Impfstoff-Dosen entscheidet. Damit die Verteilung der wenigen, überzähligen Impfstoff-Dosen ethisch, moralisch und rechtlich transparent und nachvollziehbar gestaltet werden kann, entscheidet die Ethikkommission, welche Härtefälle und Personengruppen bei der Zuteilung von Rest-Impfstoff-Dosen berücksichtigt werden.

Alle, die sich in der aktuellen Priorisierungsreihenfolge falsch einsortiert fühlen, können sich an die Ethikkommission der Stadt Köln wenden.

E-Mail: ethikkommission@stadt-koeln.de

Was geschieht mit Restimpfdosen?

Diese werden abends im Impfzentrum an berechtigte Impflinge aus der aktuellen Prioritäten-Gruppe verimpft. Bisher konnte alle Restimpfdosen am Abend verimpft werden.

Wie bekommen Impfberechtigte weitere Informationen?

Impfberechtigte über 80 Jahren und der Jahrgang 1941 wurden über die Stadt Köln und einen Brief des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann informiert.

Alle sonstigen Impfberechtigte erhalten ein Schreiben über die Kommune. Personen mit beruflicher Indikation werden über die Dachverbände oder durch ein Anschreiben der Einrichtungen beziehungsweise Arbeitgeber*in informiert.

Wie ist der genaue Ablauf im Kölner Impfzentrum?

Die Impfung erfolgt in der Halle 4 der Koelnmesse. Bei der Einlasskontrolle muss die zu impfende Person ihre Hände desinfizieren. Dann wird kontrolliert, ob sie ihren Mund-Nasen-Schutz korrekt angelegt hat und ob sie einen Termin hat. Dann wird bei ihr berührungslos mit einem Scanner Fieber gemessen. Anschließend wird die zu impfende Person in einen Wartebereich geleitet, wo sie, falls sie dies nicht bereits zuvor erledigt hat, die Einwilligung ausfüllen kann. Im Wartebereich befindet sich ein Schalter, an dem Mitarbeitende bei Fragen oder Unklarheiten weiterhelfen.

Nun folgt die Registratur. An den "Schaltern" wird der QR-Code entweder vom Handy oder vom zugesandten Schriftstück ausgelesen. Die zu impfende Person legt ihren Impfausweis vor und es findet ein Identitätsabgleich statt. Der daran anschließende Bereich ist optional nutzbar: Ein Aufklärungsvideo des Bundesministeriums für Gesundheit wird gezeigt. Die zu impfende Person kann aber auch direkt zur Impfung gehen. Sie gelangt nun zu den Einzelkabinen, in denen sie offene Fragen mit Ärzt*innen in einem Vier-Augen-Gespräch klären kann und wird dann von Mitarbeitenden der Koelnmesse in das Obergeschoss der Halle 4 geleitet. Dort befindet sich der eigentliche Impfbereich. In Doppelkabinen wird dort geimpft. Die zu impfende Person betritt die Kabine, macht ihren Arm frei (Rechtshänder*innen den linken Arm, Linkshänder*innen den rechten Arm), die Injektion erfolgt ausschließlich in den Schultermuskel. Die diensthabenden Ärzt*innen wechseln zwischen den Kabinen hin und her und setzten die Spritze jeweils bei der zu impfende Person, deren Arm gerade frei ist. Die Impfung wird dann im Impfausweis dokumentiert. Dort wird vermerkt, welcher Impfstoff injiziert wurde und aus welcher Chargennummer er stammt. Nachdem sich die zu impfende Person wieder angezogen hat, geht sie in einen geräumigen Wartebereich mit Uhr, Stühlen und WLAN, wo sie 15 Minuten sitzen soll. In dieser Zeit wird sie von Sanitäts-Personal beobachtet für den Fall, dass sich Komplikationen ergeben. Ist die Zeit verstrichen, kann sie das Impfzentrum verlassen.

Benötigen Sie Unterstützung bei Ihrem Termin im Impfzentrum?

Personen die Unterstützung benötigen, können eine Begleitperson mitbringen. Die Begleitperson darf während des gesamten Impfprozedere hinweg die zu impfende Person begleiten. Es gibt auch einen Warteraum für begleitende Personen im Impfzentrum.

Gebärdendolmetschen: ab dem 1. März 2021 können sich gehörlose Menschen mit Termin bei den unterstützenden Mitarbeitenden im Impfzentrum melden. Mittels datenschutzkonformer Videokonferenz wird dann eine Gebärdendolmetschende Person dazugeschaltet. 

Bekomme ich einen Taxi-Gutschein und was ist dabei zu beachten?

Kostenlose Taxifahrt ins Impfzentrum

Kölner*innen über 70 Jahren, die Pflegegrad eins oder zwei haben, Grundsicherung beziehen oder Köln-Pass-Inhabende sind, können die Kosten für eine Taxifahrt ins Impfzentrum und zurück vollständig erstattet bekommen.

Welches Taxiunternehmen können Impflinge anrufen?

Taxiruf unter der Rufnummer 0221 / 2882 oder Taxi 17 unter der Rufnummer 0221 / 1700-00.

Wer hat Anspruch auf eine kostenlose Taxifahrt hin und zurück?

Inhabende des KölnPasses, Beziehende von Grundsicherung und Personen, die einen Bescheid ihrer Kranken- beziehungsweise Pflegekasse über einen Pflegegrad eins oder zwei haben und 70 Jahre oder älter sind und zwar am Tag des vereinbarten Impftermins. Wichtig: Die Unterlagen (Köln-Pass, Grundsicherungsbescheid, oder Pflegegrad-Bescheid) müssen mit dem Personalausweis und dem Terminbescheid der Kassenärztlichen Vereinigung zum Impfzentrum mitgenommen werden. Sie müssen dem Taxifahrenden gezeigt und im Impfzentrum vorgelegt werden. Wer noch keinen Pflegegrad-Bescheid hat oder ihn nicht findet, kann ihn bei seiner Kranken-Pflegekasse anfordern. Alternativ zum Personalausweis können auch vorlegt werden: Reisepass, Schwerbehindertenausweis, Versicherungskarte der Krankenkasse oder der Führerschein.

Muss man in Vorleistung treten?

Nein, mit Vorlage der genannten Unterlagen rechnet das Taxiunternehmen direkt mit uns ab. Wichtig: Bei der Taxibestellung muss man als Zielort das Impfzentrum in Deutz angeben. Die Taxizentrale fragt dann nach, ob man "heute einen Termin hat", einen Köln-Pass, einen Grundsicherungs- oder ein Pflegegradbescheid (eins oder zwei) besitzt und bittet darum, diesen zusammen mit dem Personalausweis und der Terminbestätigung der KV zum Impfzentrum mitzunehmen. Hier lohnt es sich, schon jetzt danach zu suchen und diese für den Impftermin bereit zu legen.

Wie ist der genaue Ablauf, wenn man die Unterlagen mitführt?

  • Schritt eins: Sie zeigen dem Taxiunternehmen, welches Sie zum Impfzentrum fährt, Ihre Unterlagen.
  • Schritt zwei: Sie erhalten vom Taxiunternehmen einen Beleg mit der Postleitzahl des Abholortes.
  • Schritt drei: Sie geben nach der Impfung diesen Beleg am Impfzentrum ab und erhalten einen Gutschein, auf dem die Postleitzahl des Abholortes geschrieben steht.
  • Schritt vier: Sie geben diesen Gutschein dem Taxifahrenden und werden nach Hause gefahren. Der Taxifahrende kann mit dem Beleg der Hinfahrt und dem Gutschein der Rückfahrt mit uns die Fahrten abrechnen.

Was ist mit Personen, die einen Pflegegrad drei bis fünf aufweisen oder mit Personen, die einen Schwerbehindertenausweis mit den Merkmalen "aG" (außergewöhnliche Gehbehinderung), "Bl"(blind) oder "H" (hilflos) besitzen?

Diese können sich den Transport zum Impfzentrum hin und zurück von den Ärzt*innen verordnen lassen.

Betreuungspersonen am Impfzentrum unterstützen bei Bedarf und klären eventuelle Probleme.

Weitere Informationen zur Corona-Schutzimpfung, Hotline, Videos und Texte in Leichter Sprache

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Kassenärztliche Vereinigung 116 117 oder beim Bürgertelefon der Landesregierung Nordrhein-Westfalen unter 0211 / 9119-1001.

Wir haben auch eine Hotline für Impfangelegenheiten. Sie erreichen uns unter 0221 / 221-33578 von Montag bis Samstag jeweils von 8 bis 20 Uhr. Die Hotline ist mit nicht ärztlichem Personal besetzt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass keine Beratung zu medizinischen Fragstellungen und keine Impfberatung erfolgen kann. Bitte kontaktieren zu diesen Fragen Ihre Hausarztpraxis. Fragen beantwortet vor Ihrer Impfung auch Ihre Impfärztin oder Ihr Impfarzt vor Ort.

Öffentlichkeitsarbeit zur Corona-Schutzimpfung – Materialien für Impfzentren in Nordrhein-Westfalen (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen)