Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen hat die Coronaschutzverordnung erneut angepasst und das "3-Stufen-Modell" um die Inzidenzstufe 0 erweitert. Diese entfaltet ihre Wirkung, wenn Kreise oder Kreisfreie Städte eine stabile Inzidenz unter 10 aufweisen. 

Für die Stadt Köln gilt weiterhin die Inzidenzstufe 1, für das Land NRW die Inzidenzstufe 0. Weiterhin gelten in Köln die landesweiten Einschränkungen der Coronaschutzverordnung. 

Die Pflicht zum Tragen einer Maske gilt im Freien in Köln nur noch da, wo typischerweise wegen hoher Personendichte das Einhalten von Abständen schwerfällt. Beispiel:

  • in Warteschlangen sowie an Ständen, Kassen und Schaltern
  • bei Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden außerhalb des Sitz- oder Stehplatzes

In den Fällen, in denen weiterhin Masken getragen werden müssen, ist das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend.

Weitere Informationen zu den aktuellen Regelungen entnehmen Sie bitte den einzelnen Themenbereichen auf dieser Seite.

Informationen für vollständig Geimpfte und Genesene

Immer mehr Menschen sind vollständig geimpft oder aber nach einer COVID-19-Genesung immunisiert. Diese Personen sind negativ getesteten Personen gleichgestellt. 

Informationen für vollständig Geimpfte und Genesene

Vierstufiges Verfahren zu Öffnungsschritten - bei Inzidenz unter 100

Liegen die Inzidenzwerte in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt stabil unter 100, erfolgen gemäß der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen Öffnungsschritte in einem vierstufigen Verfahren. Diese gelten gemäß der Coroanschutzverordnung ab dem 9. Juli 2021.

Für Köln gilt aktuell die Stufe 1.

Informationen zum mehrstufigen Verfahren Stufen finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Arbeit Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mehrstufiges Verfahren: Coronaschutz-Regeln in Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen passt Corona-Schutzverordnung an

Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot und Maskenpflicht

© Stadt Köln
Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum

Im öffentlichen Raum ist grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen einzuhalten. Aktuell dürfen sich Personen aus fünf Hausständen ohne Personenbegrenzung im öffentlichen Raum treffen. Zudem dürfen sich, unabhängig von der Anzahl der Haushalte, 100 Personen mit Negativtestnachweis treffen. An den Zusammentreffen dürfen zusätzlich vollständig geimpfte oder genesene asymptomatische Personen (siehe oben) auch aus weiteren Haushalten teilnehmen. Diese Personengruppe darf sich untereinander auch ohne Personen- und Haushaltsbegrenzung treffen.

Oftmals besteht dort, wo sich im öffentlichen Raum viele Menschen begegnen und der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, eine Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske, medizinischen Maske oder Atemschutzmaske. Was der Unterschied zwischen den Maskenarten ist und welche Maske wo getragen werden muss, wird hier geklärt:

Mund-Nasen-Bedeckung

Gastronomie und Sperrstunde

Für die Nutzung gastronomischer Angebote ist kein Negativtestnachweis mehr erforderlich. 

Weiterhin besteht die Vorgabe, dass Gästen feste Sitz- oder Stehplätze angeboten werden müssen. 

Näheres entnehmen Sie bitte § 19 der Coronaschutzverordnung, die im entsprechenden Abschnitt weiter unten auf dieser Seite verlinkt ist.

Reisen und Tourismus

Übernachtungsangebote sind zu privaten Zwecken zulässig. Das schließt Übernachtungen in Zelten, Ferienhäusern, Mobilhomes, Wohnwagen/-mobilen mit ein. Für die Gäste ist die gastronomische Versorgung zulässig. 

Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen sind mit den regulären Kapazitäten und einem Negativtestnachweis der Teilnehmenden zulässig. Die Gäste müssen alle aus einem Kreis oder einer Stadt der Inzidenzstufe 1 kommen. 

Weiterhin zulässig ist die Benutzung von dauerhaft angemieteten Wohnwagen, Mobilheimen oder Parzellen in Kleingartenanlagen durch die jeweils berechtigten Personen. 

Näheres und Ausnahmen entnehmen Sie bitte § 20 der Coronaschutzverordnung, die im entsprechenden Abschnitt weiter unten auf dieser Seite verlinkt ist. 

Ein- und Rückreise aus dem Ausland

Schulen und Kindergärten

Schulen und Kitas sind wieder in den Regelbetrieb zurückgekehrt. 

Tests in Schulen und Kitas werden als Negativtestnachweis im Sinne der Coronaschutzverordnung akzeptiert. 

Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Schulen

Einzelhandel

  • Alle Geschäfte des Einzelhandels dürfen wieder öffnen. Diese dürfen dabei eine*n Kundin/Kunden je 10 Quadratmeter ins Geschäft lassen. 
  • Spezialmärkte, Jahrmärkte, Messen und ähnliche Einrichtungen sind wieder zulässig. Die Anzahl an zulässigen Besucher*innen in geschlossenen Räumen orientiert sich an 10 Quadratmeter zugänglicher Fläche pro Person.
    Bei volksfest-typischen Einrichtungen auf dem Markt (insbesondere Karussells, Schießbunden) ist für den Zutritt insgesamt ein Negativtestnachweis zu erbringen. 

Näheres entnehmen Sie bitte § 16 der Coronaschutzverordnung, die unten im entsprechenden Abschnitt verlinkt ist.

Dienstleistungen

Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern zur Kundschaft eingehalten werden kann, sind weiterhin zulässig. Die AHA-L Regeln (§§ 3-8 Coronaschutzverordnung) sind zwingend zu beachten.  

Auch körpernahe Dienstleistungen sind wieder zulässig.

Näheres entnehmen Sie bitte § 17 der Coronaschutzverordnung und der regionalen Anpassung der Coronaschutzverordnung.

Kultureinrichtungen und kulturelle Veranstaltungen

Kulturelle Einrichtungen dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Zum Beispiel:

  • Theater, Opern, Konzerthäuser
  • Kinos
  • Bibliotheken
  • Museen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen.

Zulässig ist der Betrieb bei Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit sowie den generellen Regelungen nach §§ 3-8 CoronaSchVO. Zusätzlich dürfen für bis zu 20 Personen Führungen in den Räumlichkeiten angeboten werden. 

Veranstaltungen, in Form von Partys sind weiterhin nicht gestattet. Kulturelle Veranstaltungen sind analog zu Kultureinrichtungen unter Auflagen wieder gestattet. Dazu zählen:

  • Aufführungen von Theatern, Opern und vergleichbaren Einrichtungen
  • Open-Air Konzerte
  • Stadtführungen sind mit bis zu 20 Personen zulässig, wenn die Rückverfolgbarkeit beachtet wird. 

Die Veranstaltungen sind im Freien und geschlossenen Räumlichkeiten mit bis zu 1.000 Personen mit Negativtestnachweis, besonderer Rückverfolgbarkeit (Sitzplan) und den sonstigen Hygieneregeln zulässig. Wahlweise kann auf die Mindestabstände zwischen den Sitzplätzen oder auf den Negativtestnachweis verzichtet werden. Veranstaltungen im Freien und mit mehr als 1.000 Personen, höchstens aber einem Drittel der regulären Zuschauerkapazität, sind mit Negativtestnachweis, Mindestabstand (Besetzung im Schachbrettmuster) und besonderer Rückverfolgbarkeit (zulässig). 

Zusätzlich ist der Probenbetrieb für geplante Aufführungen generell unter Beachtung der üblichen Hygieneregeln zulässig.  

Näheres entnehmen Sie bitte § 13 der Coronaschutzverordnung.

Freizeitaktivitäten und -einrichtungen

Einrichtungen, die primär der Erholung einer Freizeitgestaltung dienen, dürfen wieder öffnen. 

Dazu zählen:

  • Reine Freibäder, Freizeitparks, Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Kletterparks und Angebote für Freizeitaktivitäten draußen, im Freien ohne Negativtestnachweis
  • Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Thermen inklusive des kompletten Angebotes bei 7 Quadratmeter pro Person, mit Negativtestnachweis
  • Der Betrieb von Hallenbädern ist für die Zeiten des Vereinssports ohne Negativtestnachweis zulässig.
  • Indoor-Spielplätze bei entsprechenden Hygienekonzepten sowie 7 Quadratmeter pro Person, mit Negativtestnachweis
  • Botanische und zoologische Gärten, ohne Negativtestnachweis
  • Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen und historischen Eisenbahnen wahlweise ohne Negativtestnachweis oder ohne Mindestabstand, Spielhallen, Wettbüros ohne Negativtestnachweis; das Verweilen ist bei 10 Quadratmeter pro Person wieder zulässig. 
  • Sonnenstudios ohne Negativtestnachweis
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und vergleichbare Einrichtungen unter der Vorgabe eines Negativtestnachweises sowie der einfachen Rückverfolgbarkeit.

Der Schwimmbadbetrieb unterliegt zusätzlich den Vorgaben für den Sportbetrieb. 

Weiterhin, voraussichtlich bis einschließlich 26. August 2021, dürfen nicht öffnen: Die Innenräume von Clubs, Diskotheken und vergleichbare Einrichtungen. Hier ist aktuell ein Betrieb im Freien mit bis 250 Personen mit Negativtestnachweis und Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit zulässig.

Näheres und die weiteren Stufen regelt § 15 Coronaschutzverordnung. 

Sport

Für den Sportbetrieb im Freizeit- und Amateurbereich gilt:

  • Durch die Feststellung der Inzidenzstufe 1 ist Sport wieder mit größeren Gruppen zulässig. Für das Land NRW gilt bereits die Inzidenzstufe 0. Weiterhin sind daherfür die Sportausübung kein Negativtestnachweise mehr erforderlich. Bei kontaktfreiem Sport in geschlossenen Räumen einschließlich Fitnessstudios kann wahlweise auf die Negativtestnachweise oder den Mindestabstand verzichtet werden.
    • Im Freien ist kontaktloser Sport ohne eine Begrenzung der Personenzahl zulässig. 
    • Kontaktsport mit bis zu 100 Personen im Freien und Innen. 
    • Fitnessstudios dürfen ebenfalls wieder öffnen. 
    • Die Nutzung von Umkleiden, Duschen und anderer Infrastruktur ist ebenfalls zulässig. 
    • An Sportveranstaltung dürfen im Freien über 25.000 Personen als Zuschauende teilnehmen. Maximal darf die Hälfte der regulären Kapazitäten genutzt werden. Bei mehr als 5.000 Zuschauenden sind Negativtestnachweise und ein Hygienekonzept notwendig. In Innenräumen sind mit Negativtestnachweis bis zu 1.000 Personen zulässig, bis maximal ein Drittel der regulären Kapazität.
  • Unter gewissen Bedingungen ist die Ausübung von Individual- und Mannschaftssportarten im Rahmen des Wettkampf- und des Trainingsbetriebs der Berufssportler*innen und der Leistungssportler*innen der Bundes- und Landeskader erlaubt.

Näheres regelt § 14 der Coronaschutzverordnung. 

Coronaschutzverordnung NRW (CoronaSchVO) und weitere Verordnungen

© Deutsche Bundesregierung

Corona-Warn-App

Die offizielle deutsche Warn-App für den Kampf gegen das Corona-Virus ist verfügbar. Herausgeber ist das Robert Koch-Institut. Sie soll das Nachverfolgen von Infektionen erleichtern. Das Herunterladen ist freiwillig.

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