Datum:
3. März 2026
Uhrzeit:
19 Uhr
Preis:
Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro, mit Schwerbehindertenausweis 4 Euro.
Ort:
Interim Zentralbibliothek

Veranstaltungsdetails

Literarische Positionen in Köln der 1920er Jahre: Luise Straus-Ernst, Kurt Tucholsky und Irmgard Keun. Ein Gespräch mit Eva Weissweiler, Mario Kramp und Gabriele Ewenz

Das Jahrzehnt war von einer gesellschaftlichen wie politischen Zeitenwende nach dem Ersten Weltkrieg geprägt, die sich auch auf die verschiedenen literarischen Strömungen in diesen Jahren auswirkte. Standen die frühen 1920er Jahre noch im Zeichen des Expressionismus der Kriegs- und Vorkriegszeit, so waren die Mitte und das Ende dieses Jahrzehnts von einer Wendung zu realitätsbezogenen Darstellungen geprägt, die als literarische Ausprägung der Neuen Sachlichkeit begriffen wurden. Wichtige Themen waren soziale Missstände, die Folgen der Wirtschaftskrise, aber auch der Hedonismus und die gesellschaftliche Dekadenz. Zwischen der großen Anzahl namhafter Schriftsteller*innen, Lyriker*innen und Dramatiker*innen steht das Werk von Irmgard Keun, Luise Straus-Ernst und Kurt Tucholsky im Fokus der Veranstaltung.  

Eva Weissweiler lebt als freie Schriftstellerin und Rundfunkautorin in Köln. Sie veröffentlichte Bücher unter anderem über Clara Schumann, Tussy Marx, Wilhelm Busch, Otto Klemperer Friedelind Wagner, Dora Benjamin und Luise Straus-Ernst. Für ihr Engagement für die Gleichstellung der Geschlechter in ihren Schriften wurde sie 2023 mit dem Luise-Büchner-Preis ausgezeichnet und ist Trägerin des Giesbert-Lewin-Preises 2024.  

Mario Kramp ist Historiker und Kunsthistoriker und war von 2010 bis 2022 Direktor des Kölnischen Stadtmuseums. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur kölnischen und rheinischen Geschichte sowie zur deutsch-französischen Kulturgeschichte. Im Greven Verlag erschien sein Buch über Kurt Tucholsky in Köln.  

Gabriele Ewenz studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Seit 2009 ist sie Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). Sie veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.  

Eine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit dem Kölnischen Stadtmuseum.

Sie ist Teil des Begleitprogramms der Ausstellung: Gemütlichkeit und Moderne – Köln 1918-1926. Eine Ausstellung des Kölnischen Stadtmuseums in Kooperation mit dem Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte des Landschaftsverbands Rheinland und der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln.

Veranstaltungsort
Interim Zentralbibliothek
Hohe Straße 68-82
50667 Köln
Telefon:
0221 / 221-23939

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