© Stadt Köln
Datum:
24. Februar 2027
Uhrzeit:
18 bis 20 Uhr
Preis:
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Ort:
Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv

Veranstaltungsdetails

Als 1945 die Alliierten Köln besetzten, ging es nicht nur darum, Kriegsverbrecher*innen zu bestrafen. Der Nationalsozialismus sollte auch aus den Köpfen der Menschen verschwinden und durch demokratische Werte ersetzt werden. Doch wie ließ sich das im Alltag einer Stadt umsetzen, die gleichzeitig mit Trümmern, Wohnungsnot und Hunger zu kämpfen hatte?

  • Was war die Definition eines Nazis?
  • Wann begann durch Duldung oder Mitwirkung eine Mitschuld an Verbrechen?
  • War man entlastet, wenn man zwar NSDAP-Mitglied gewesen war, jedoch nicht an Veranstaltungen teilgenommen hatte?
  • Wie konnte überhaupt ermittelt werden, was ein Mensch vor 1945 über die Regierung oder den Krieg gedacht hatte?
  • Und was waren in diesem Zusammenhang Zeug*innenaussagen wert, die schon zeitgenössisch nach der Waschmittelmarke "Persilscheine" genannt wurden?

Der Vortrag beleuchtet den Alltag der Entnazifizierung und ihrer Probleme in einer Wiederaufbaugesellschaft, die sich zugleich mit existentiellen Fragen des Überlebens und der Verhandlung grundlegender gesellschaftlicher Werte auseinanderzusetzen hatte.

Ein Vortag von Dr. Max Plassmann, Abteilungsleiter für Vormoderne Bestände, Nachlässe und Sammlungen.

Veranstaltungsort
Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv
Eifelwall 5
50674 Köln - Neustadt/Süd
Telefon:
0221 / 221-24453
Infos zum barrierefreien Zugang
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrende voll zugänglich.
  • Die Aufzüge sind für Rollstuhlfahrende voll zugänglich.
  • Hilfen für Blinde und Sehbehinderte.
  • Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrende voll zugänglich.

Anfahrt

  • Sie erreichen uns mittels öffentlicher Verkehrsmittel bequem mit der Straßenbahn Linie 18 (Haltestelle Eifelwall/Stadtarchiv) oder per Bus mit der Linie 142 (ebenfalls Haltestelle Eifelwall/Stadtarchiv).
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