© Stadt Köln

31. Januar 2024

Uhrzeit:

18 bis 19:30 Uhr

Infos:

Preis:
Der Eintritt ist frei.

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Vortrag von Alexander Hess

In seinem Vortrag "Leben in der Festungsstadt Köln" erläutert der Diplom-Geograf Alexander Hess die Entwicklung der Stadt Köln zur Festungsstadt durch das Königreich Preußen und die daraus resultierenden Entwicklungen. 

Ausgehend von den Bestimmungen des Wiener Kongress' im Jahre 1815 wurde das linksrheinische Köln zusammen mit Brückenkopf Deutz zur Festungsstadt ersten Ranges ausgebaut. Fortan regelte das Militär einen Großteil des städtischen Lebens und das seiner Bewohner*innen.

Bis 1881 führten nur wenige geöffnete Stadttore durch die Umwallung in die Stadt und behinderten so lange Jahre Handel und Verkehr. Eine Ausdehnung Kölns war nur außerhalb der Befestigung möglich. Daher entwickelten sich die unmittelbaren Vororte, wie Bayenthal, Sülz, Ehrenfeld, ab der Mitte des 19. Jahrhunderts, durch den inneren Festungsrayon getrennt, in deutlichem Abstand zu der Altstadt.

Mit dem Festungsgürtel und dem freizuhaltenden Schussfeld waren eine Fülle von Bauverboten und -geboten verbunden. So mussten sich neue Radialstraßen an festgelegten, von der Bebauung freizuhaltenden Schusslinien orientieren.

Als Folge des Deutsch-Französischen Krieges in den Jahren 1870 und 1871 und der veränderten Waffentechnik mit größerer Reichweite der Kanonen begann das Militär 1873 mit der Anlage des äußeren Festungsgürtels in sechs bis sieben Kilometer Entfernung um den Dom, in den auch die damals eigenständigen Orte Mülheim/Rhein und Kalk mit einbezogen waren. Köln war dadurch von zwei Festungsgürteln umgeben. Ein Großteil des heutigen Kölner Stadtgebietes wurde in seiner städtebaulichen Entwicklung bis 1918 durch die beiden Festungsringe und das Militär bestimmt und reglementiert.

Veranstaltungsort
Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv
Eifelwall 5
50674 Köln - Neustadt/Süd
Telefon:
0221 / 221-22327
Infos zum barrierefreien Zugang
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrende voll zugänglich.
  • Die Aufzüge sind für Rollstuhlfahrende voll zugänglich.
  • Hilfen für Blinde und Sehbehinderte.
  • Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrende voll zugänglich.

Anfahrt

  • Sie erreichen uns mittels öffentlicher Verkehrsmittel bequem mit der Straßenbahn Linie 18 (Haltestelle Eifelwall/Stadtarchiv) oder per Bus mit der Linie 142 (ebenfalls Haltestelle Eifelwall/Stadtarchiv).
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