Montag und Dienstag 20 Uhr
Veranstaltungsdetails
Mit sieben Jahren schrieb er seine ersten Werke, mit 14 nahm er in seiner Heimatstadt London das Kompositions-Studium auf und erklomm schon zwei Jahre später den Parnass: Unterricht bei Olivier Messiaen in Paris. Dieser urteilte über George Benjamin, seinen letzten und jüngsten Studenten:
"Er war mein Lieblingsschüler. Sein Urteilsvermögen bei der Wahl der Klangfarben, Harmonien und Rhythmen ist außergewöhnlich, die Form absolut gemeistert."
George Benjamin scheint der Renaissance mit ihrem humanistischen Bildungsanspruch entsprungen: ein universell befähigter Denker, Pianist, Dirigent, und als Komponist einer der bedeutendsten seiner Generation. In diesem Jahr wurde ihm der prestigeträchtige Ernst von Siemens Musikpreis zuerkannt.
Mit fließenden, gleißenden Linien beschwört er in "Dream of the Song" Traumwelten herauf: Nacht und Sterne, Wüste und Himmel, gemalt mit der unerschöpflichen Farbpalette eines Magiers der Töne.
Kaum zu überhören: Hier wirkte auch Maurice Ravel als Inspirator. Seine Ballettmusik "Daphnis und Chloé" entfesselt einen ekstatischen Klangrausch voller Opulenz und Delikatesse.
Paul Dukas
Der Zauberlehrling
1897
George Benjamin
Concerto for Orchestra 2021
"Dream of the Song" für Countertenor, Frauenstimmen und Orchester 2014 bis 2015
Maurice Ravel
Daphnis et Chloé 2. Suite
1909 bis 1912
Cameron Shabhazi Countertenor
Chorwerk Ruhr
Gürzenich-Orchester Köln
George Benjamin Dirigent
Einführung eine Stunde vor dem Konzert mit Michael Kube
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Veranstaltet von
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Anfahrt
- Stadtbahn-Linien 5, 16 und 18 (Haltestelle Dom/Hauptbahnhof)
Bus-Linie 132 (Haltestelle Dom/Hauptbahnhof)
S-Bahn-Linien S 6, S 11, S 12 und S 13 sowie Deutsche Bahn (Haltestelle Köln Hauptbahnhof)