Termine und Fristen der Bewerbung

Dezember 2022

3. Dezember

Die Mitglieder des Deutschen Olympischen Sportbundes sprechen sich auf ihrer Mitgliederversammlung in Baden-Baden für die Umsetzung eines Strategie-Prozesses aus. Ziel ist es, Olympische und Paralympische Sommer- oder Winterspiele nach Deutschland zu holen.

Januar 2023

20. Januar

Auf dem Weg zu einer möglichen deutschen Olympiabewerbung bekunden 14 Stadtoberhäupter aus NRW, von Köln über Essen bis Dortmund, ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem DOSB. Noch unter dem damaligen Titel Rhein-Ruhr-City formulieren die Städte das Ziel, sich an der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele zu beteiligen.

Dezember 2023

2. Dezember

Die 20. Mitgliederversammlung des DOSB verabschiedet in Frankfurt am Main einstimmig die "Frankfurter Erklärung".

August 2024

2. August

Bundesinnen- und Sportministerin Nancy Faeser unterzeichnet bei den Olympischen Spielen im Deutschen Haus in Paris im Namen der Bundesregierung die gemeinsame Erklärung (Memorandum of Understanding) zu einer deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. Damit erreicht der DOSB einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer gemeinsamen Bewerbung mit den interessierten Städten und Bundesländern.

Dezember 2024

7. Dezember

Die Bewerbung von Deutschland, die Olympischen und Paralympischen Spiele auszurichten, war ein wichtiger Schritt. Die Vertreter*innen der Spitzensportverbände und der Landessportbünde beauftragten den DOSB einstimmig, beim Internationalen Olympischen Komitee den "Continuous Dialogue" zu beantragen. Damit wird das Interesse an der Ausrichtung der Spiele für den Zeitraum 2036 bis 2044 bekräftigt. Der Continuous Dialogue ist die zweite Stufe des reformierten Bewerbungsprozesses des IOC. Der DOSB gilt damit offiziell als interessierte Partei an der Ausrichtung der Spiele.

April 2025

3. April

Der Rat unterstützt die Pläne einer Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für Olympische und Paralympische Spiele für die Jahre 2036, 2040 und 2044 und bittet die Verwaltung, den Bewerbungsprozess weiterhin positiv zu begleiten. Er beauftragt die Verwaltung, vor einer finalen Entscheidung, einen Ratsbürgerentscheid in Köln durchzuführen.

Mai 2025

28. Mai

Im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln stellt Ministerpräsident Hendrik Wüst gemeinsam mit den Spitzen der beteiligten Städte das Konzept für Olympische und Paralympische Spiele an Rhein und Ruhr dem Deutschen Olympischen Sportbund vor.

31. Mai

Insgesamt vier Städteregionen haben ihre Bewerbungen fristgerecht bis zum 31. Mai 2025 beim DOSB eingereicht: Berlin, Hamburg, München und Rhein-Ruhr.

September 2025

30. September

Rhein-Ruhr erreicht die nächste Stufe im innerdeutschen Bewerbungsverfahren als Kandidatin um die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele. Am Tag zuvor hatte der DOSB nach intensiver Prüfung im Rahmen seiner Präsidiumssitzung bestätigt, dass das durch die Region Rhein-Ruhr eingereichte Konzept alle sportfachlichen Anforderungen erfüllt.

November 2025

28. November

Der DOSB tritt mit dem Internationalen Olympischen Komitee in den Continuous Dialogue. Dadurch gilt er international offiziell als Interessent für die Ausrichtung der Spiele.

Dezember 2025

2. Dezember

Köln wird Leading-City der Bewerbung von Rhein-Ruhr. Gemeinsam mit den Spitzen der beteiligten Kommunen, dem Präsidenten des Landessportbundes NRW, der Vorstandsvorsitzenden des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes NRW, Olympia-Teilnehmerin Sarah Voss und Paralympics-Teilnehmerin Lisa Bergenthal stellt Ministerpräsident Hendrik Wüst in Düsseldorf ein Update des Bewerbungskonzepts vor. Die Region Rhein-Ruhr geht damit einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele. Köln ist damit zugleich als Standort für das Olympische und Paralympische Dorf sowie für ein zukunftsweisendes, temporäres Leichtathletikstadion vorgesehen. Dorf und Stadion sind von vornherein so geplant, dass sie nach den Spielen in ein nachhaltig genutztes Stadtquartier mit Wohnraum, sozialer Infrastruktur und Gewerbe umgewandelt werden können.

4. Dezember

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester unterzeichnen gemeinsam mit Bundeskanzler Friedrich Merz, DOSB-Präsident Thomas Weikert und politischen Spitzenvertreter*innen der weiteren Bewerberinnen im Bundeskanzleramt eine politische Vereinbarung zur deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. Mit der Vereinbarung bekräftigen die Partner*innen sowohl das gemeinschaftliche Handeln für eine deutsche Bewerbung als auch den Bewerbungsprozess. Die Spiele sind unabhängig vom Austragungsort ein nationales Gemeinschaftsprojekt.

6. Dezember

Mit einer überwältigenden Mehrheit von 99,79 Prozent beschließt die 22. DOSB-Mitgliederversammlung den Weg bis zur Auswahl des nationalen Kandidaten für die Bewerbung um Olympische und paralympische Spiele. Die Mitglieder verabschieden eine Matrix, auf deren Grundlage eine transparente, demokratische und nachvollziehbare Entscheidung über das endgültige Konzept getroffen wird, das am besten zu Deutschland passt und international die größten Erfolgschancen hat. Basierend auf diesen Ergebnissen soll eine Evaluierungskommission eine Empfehlung aussprechen, wen die außerordentliche Mitgliederversammlung am 26. September 2026 wählen könnte.

16. Dezember

Der Rat hat in seiner Sitzung den Ratsbürgerentscheid zu unserer Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele Rhein-Ruhr für die Jahre 2036, 2040 und 2044 beschlossen. Der Ratsbürgerentscheid soll, wie in den anderen teilnehmenden Kommunen der Region Rhein-Ruhr, am Sonntag, 19. April 2026, durchgeführt werden.

Januar 2026

19. Januar

Drei Monate vor dem Ratsbürgerentscheid fällt der Startschuss für eine breitangelegte Kampagne. Zum Auftakt stellen Ministerpräsident Hendrik Wüst, unser Oberbürgermeister Torsten Burmester sowie die mehrfache Olympia-Siegerin Isabell Werth und Paralympics-Sieger Markus Rehm auf einer Pressekonferenz in der LANXESS arena die Kampagne vor. Unter dem Motto "Dein Ja für Olympische und Paralympische Spiele" werden die Bürger*innen aufgerufen, Ihre Stimme abzugeben.

Februar/März 2026

Köln setzt auf eine breite Beteiligung der Bürger*innen. Um die Kölner*innen zu informieren, planen wir Bürgerinformationsveranstaltungen und Dialogformate. Genaue Termine stellen wir Ihnen hier später zur Verfügung.

April 2026

19. April

Der letztmögliche Tag, Ihre Stimme für die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele abzugeben.

  • 16 Uhr: Spätester Zeitpunkt, zu dem die Abstimmungsunterlagen vorliegen müssen
  • Ab 18 Uhr: Auszählen der Stimmen, Feststellung und Bekanntgabe des vorläufigen Abstimmungsergebnisses

Wenn sich die Mehrheit der Stimmen für eine Bewerbung Kölns ausspricht, ist Köln weiterhin Bestandteil der Bewerbung. Andernfalls werden in Köln keine Olympischen und Paralympischen Spiele ausgetragen.

Juni 2026

4. Juni

Bis zu diesem Tag müssen die vier Bewerberinnen Berlin, Hamburg, München und KölnRheinRuhr ihre finalen Konzepte beim DOSB einreichen. Anschließend werden diese in fünf Kategorien bewertet und geprüft:

  • internationale Wettbewerbsfähigkeit und nationale Akzeptanz
  • sportfachliche und operative Eignung
  • Vision und Legacy
  • Kosten und Finanzierung
  • infrastrukturelle Sonderprojekte

September 2026

26. September

Der DOSB trifft auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Entscheidung, mit welchem der vier Konzepte er im internationalen Bewerbungsverfahren um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele für die Jahre 2036, 2040 und 2044 antritt.