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Viele Gelegenheiten zur Erholung gibt es im Volksgarten in der südlichen Neustadt. Zu den Hauptattraktionen gehören ein Felsengarten und der große Teich im Park mit einer 28 Meter hohen Fontäne. Die Grünanlage zwischen Südstadion und Volksgartenstraße erstreckt sich über fast 14 Hektar. Einen ruhigen Rückzugsort bietet der versteckte Rosengarten, wo sich in der NS-Zeit junge Menschen aus dem Widerstand trafen.

Hinter hohen Mauern liegt die alte "Orangerie" mit zwei angebauten Glashäusern. Zu dem Namen kam das Gebäude, weil dort nach dem Zweiten Weltkrieg frostempfindliche Pflanzen untergestellt waren. Heute werden in der Orangerie mit ihrem unverwechselbaren Ambiente Konzerte, Filme und Theaterstücke aufgeführt.

Geschaffen hat den Volksgarten der städtische Gartendirektor Adolf Kowallek auf dem Gelände des ehemaligen Forts IV zum Ende des 19. Jahrhunderts. Seit 1889 sind Besucherinnen und Besucher willkommen. Damals entstanden in vielen Städten Europas öffentliche Parks, die für alle Bürgerinnen und Bürger, auch einfache Industriearbeiterinnen und Industriearbeiter, frei zugänglich sein sollten. Gerade diese Bevölkerungsgruppe litt unter gesundheitlichen Problemen, die mitunter durch die miserablen Wohnverhältnisse verursacht wurden. In den so genannten Volksgärten sollten sich die "einfachen Leute" erholen.

Der Volksgarten ist ein Anlaufpunkt für Anwohnerinnen, Anwohner und Gäste aus anderen Stadtteilen. Auf der Liegewiese kann man ausruhen, im Biergarten am Weiher etwas trinken oder Tretboote ausleihen. Kinder haben die Gelegenheit, sich auf einem großen Spielplatz auszutoben.

So erreichen Sie den Volksgarten:

Bus-Linie 142, Haltestelle Volksgarten

Infos zu Fahrplänen, Linien und mehr bei den Kölner Verkehrs-Betrieben

Anschrift:

Volksgarten
Eifelstraße
50677 Köln