© Dominic Roeltgen/Grün Stiftung Köln

Überwucherte Ruinen, alte Festungsmauern, verwinkelte Wege und riesige Bäume: Dieser außergewöhnliche Mix sorgt im Friedenspark für ein Flair aus vergangenen Zeiten. Schon der Schriftsteller Heinrich Böll hat als kleiner Junge hier gern gespielt. Dennoch genießt der Park im Süden der Neustadt zwischen Agrippinaufer und Alteburger Straße nicht die Bekanntheit, die er eigentlich verdient hätte.

Errichtet wurde die viereinhalb Hektar große Grünanlage auf dem historischen Gelände des ehemaligen preußischen Forts I. Das Militär hat das Backsteinbollwerk mit den Gräben und Wällen bis 1911 zur Verteidigung genutzt.

1914 wandelte der Kölner Gartenbaudirektor Fritz Encke den Abschnitt in eine öffentliche Grünanlage um und integrierte dabei die alten Festungsbauten und Gräben ins Konzept.

Unübersehbar lenkt das 1927 eingeweihte 15 Meter hohe Ehrendenkmal im Park mit seinem riesigen Adler, gefertigt aus Kanonen des Ersten Weltkriegs, die Blicke auf sich. Das Monument erinnert an die damals gefallenen Soldaten. In dem Fort befindet sich heute ein Jugendzentrum, auf der Rückseite gibt es einen Bauspielplatz. In den Räumen drinnen und draußen können zum Beispiel Werkzeuge, Spiele oder Sportgeräte ausgeliehen werden. Sie haben Spaß am Outdoor-Klettern: Stellen Sie Ihre Fähigkeiten direkt bei der angrenzenden Südbrücke unter Beweis.

Im Friedenspark finden Spaziergängerinnen und Spaziergänger auf den Wegen rund um die alten Felsmauern Ruhe. Für Kinder, Freizeitsporttreibende hat die Anlage ebenfalls einiges zu bieten.

So erreichen Sie den Friedenspark:

Stadtbahn-Linien 15 und 16, Haltestelle Ubierring
Stadtbahn-Linien 16 und 17, Haltestelle Schönhauser Straße

Infos zu Fahrplänen, Linien und mehr bei den Kölner Verkehrs-Betrieben

Anschrift:

Friedenspark
Agrippinaufer
50678 Köln