der Betriebssportgemeinschaft Stadt Köln e. V.
(nachfolgend BSG genannt)

§ 1 Grundsatz

Diese Beitragsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung. Sie regelt die Beitragsverpflichtungen der Mitglieder.

§ 2 Beitragspflicht

1.
Jedes ordentliche Vereinsmitglied ist verpflichtet, einen Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Der Mitgliedsbeitrag ist in der Regel jährlich zu entrichten. Bei Mitgliedern der Kooperationen mit Fitnessstudios wird der Beitrag monatlich abgebucht.

2.
Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht ausgenommen.

3.
Die Höhe der Beiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. (Wie in Satzung).

§ 3 Beiträge

1.
Der Grundbeitrag wird unterschieden nach städtischen Beschäftigten (interner Beitrag) und nicht-städtischen Beschäftigen (externer Beitrag). Zu städtischen Beschäftigten zählen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Beteiligungsgesellschaften sowie die im Ruhestand befindlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Stadt und Beteiligungsgesellschaftent.

2.
Es werden folgende Beiträge und Beitragssätze erhoben:

2.1.
Grundbeitrag in Höhe von intern 45 Euro und extern 72 Euro (auch für Mitglieder der Kooperationen mit Fitnessstudios), in der Sparte Bäderkarte intern 16 Euro und extern 43 Euro

2.2.
Ermäßigter Grundbeitrag in Höhe von intern 18 Euro und extern 45 Euro

2.3.
Spartenbeiträge (§ 3 Nr. 5 und Nr. 6)

2.4.
Kursbeiträge (nach Ausschreibungen)

2.5.
Beiträge für Kurzzeitmitglieder

2.6.
Beiträge für inaktive Mitglieder in Höhe von 12 Euro, Personen nach § 3 Ziffer 3 sind beitragsfrei

2.7.
Mindestbeiträge für fördernde Mitglieder in Höhe von 15 Euro

2.8.
Einmaliger Aufnahmebeitrag in Höhe von 10 Euro, ermäßigter Beitrag 5 Euro, inaktive Mitglieder sind beitragsfrei

3.
Für folgende Personen gelten die ermäßigten Beitragssätze:

  • Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahren)
  • Studierende (durch Nachweis)

4.
Ehepartnerinnen und Ehepartner und Verwandte ersten Grades der in § 3 Nr. 1 genannten Personen, die einen internen Beitrag zahlen, werden wie interne Mitglieder behandelt (Familienbeitrag). Dies gilt auch für Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz und Lebenspartner in nichtehelichen Lebensgemeinschaften. Eine Begünstigung von Ehegatte und Lebenspartner über ein städtisches Mitglied ist ausgeschlossen. Das Wahlrecht, ob der Ehegatte oder der Lebenspartner begünstigt sein soll, steht dem städtischen Mitglied zu.

5.
Die Spartenbeiträge (außer Kooperationen mit Fitnessstudios) sind in 14 Kategorien eingeteilt:

1. Kategorie   0 Euro
2. Kategorie 15 Euro
3. Kategorie 25 Euro
4. Kategorie 40 Euro
5. Kategorie 50 Euro
6. Kategorie 60 Euro
7. Kategorie 75 Euro
8. Kategorie 100 Euro
9. Kategorie 125 Euro
10. Kategorie 150 Euro
11. Kategorie 175 Euro
12. Kategorie 200 Euro
13. Kategorie 225 Euro
14. Kategorie 250 Euro

Personen mit ermäßigtem Beitrag (§ 3 Ziffer 3) bezahlen jeweils den halben Spartenbeitrag (50 Prozent).

6.
Die Spartenbeiträge im Rahmen der Kooperationen mit Fitnessstudios betragen:
1. Health City 483 Euro (Altverträge 375 Euro)
2. Holmes Place 603 Euro
3. Just Fit 399 Euro

Bei Mitgliedern der Kooperationen mit Fitnessstudios wird der Beitrag monatlich abgebucht. Die monatlichen Beiträge betragen bei
1. Health City intern 44 Euro, extern 46,25 Euro
2. Holmes Place intern 54 Euro, extern 56,25 Euro
3. Just Fit intern 37 Euro, extern 39,25 Euro

7.
Spartenbeiträge gemäß § 3 Nr. 5 werden jährlich von der jeweiligen Spartenversammlung festgelegt, bedürfen aber anschließend der Bestätigung durch den geschäftsführenden Vorstand. Sie ist innerhalb von vierzehn Tagen durch den Spartenleiter oder seinem Vertreter einzuholen. Über die Befreiung von Spartenbeiträgen entscheidet die Spartenleitung. Befreiungen dürfen von der Spartenleitung grundsätzlich nur erteilt werden, wenn das Spartenkonto zum Ende des letzten Kalenderjahres nach Abzug aller noch ausstehenden Forderungen ein entsprechendes Guthaben ausgewiesen hat. Liegt diese Voraussetzung nicht vor, bedarf die Befreiung zusätzlich der Zustimmung des geschäftsführenden Vorstands.

8.
Die Beiträge für Kurzzeitmitglieder werden vom geschäftsführenden Vorstand festgelegt.

9.
Über die Erhöhung des BSG-Grundbeitrages sowie die Erhebung von Sonderbeiträgen sind die Mitglieder so zeitig zu informieren, dass eine fristgemäße Austrittsmöglichkeit gegeben ist.

10.
Der Hauptvorstand entscheidet in Einzelfällen über Erlass, Herabsetzung oder Stundung von Beiträgen. Die Beitragspflicht ergibt sich unabhängig von der Benutzung von Vereinseinrichtungen aus der Mitgliedschaft. In Fällen besonderer Dringlichkeit kann auch der geschäftsführende Vorstand entscheiden. Er hat den Hauptvorstand in dessen darauf folgender Sitzung zu informieren.

11.
Mitglieder, die mehreren Sparten angehören, zahlen den Grundbeitrag - und gegebenenfalls den Aufnahmebeitrag - nur in einer Sparte. Zuständig ist die Sparte, in der die erste Mitgliedschaft entsteht. Bei zeitgleichem Eintritt in mehrere Sparten geht der Grundbeitrag an die mitgliederschwächste Sparte.

12.
Bei besonderen Anlässen kann der Hauptvorstand außerordentliche Beiträge (zum Beispiele Startgelder) festlegen.

13.
Einnahmen und Ausgaben des Vereines werden zentral verwaltet. Hierüber sind übersichtliche Aufzeichnungen nach kaufmännischen Gesichtspunkten durch den BSG-Kassierer zu führen. Die einzelnen Spartenkassierer sind angehalten, parallel dazu eigene Aufzeichnungen zu führen. Mit Zustimmung des geschäftsführenden Vorstandes können die Aufgaben des Spartenkassierers ausnahmsweise befristet durch den Spartenleiter oder seinen Vertreter wahrgenommen werden.

§ 4 Fälligkeit und Zahlung der Beiträge

Die in § 3 Nr. 2 genannten Beiträge werden grundsätzlich für alle Mitglieder - außer Mitglieder bei Kooperationen mit Fitnessstudios - im Bankeinzugsverfahren jährlich in einer Summe zum 15. Januar erhoben. Bei Mitgliedern der Kooperationen mit Fitnessstudios wird der Beitrag in der Regel monatlich abgebucht. Können Beiträge aufgrund Verschuldens des Mitglieds nicht erhoben werden, können entstandene Bankgebühren dem Mitglied zur Last gelegt werden. Kursbeiträge und anteilige Beiträge bei Neuaufnahmen gemäß § 3 Nr. 2 werden zum jeweiligen Monatsanfang erhoben. Beiträge für Kurzzeitmitglieder werden mit Beginn der Mitgliedschaft fällig. Beitragserstattungen bei Beendigung der Mitgliedschaft während des Jahres erfolgen nicht.

§ 5 Verwendung der Beiträge

Die Beiträge der Vereinsmitglieder dürfen ausschließlich für die satzungsgemäße Erfüllung der Vereinszwecke verwendet werden.

§ 6 Änderung der Beitragsordnung und Gültigkeit

Eine Änderung der Beitragsordnung kann die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschließen. Diese Beitragsordnung tritt mit Beschluss der Mitgliederversammlung ab 01.01.14 in Kraft und hat ihre Gültigkeit, bis durch die Mitgliederversammlung eine Änderung beschlossen wird.

§ 7 Schlussbestimmung

Soweit diese Beitragsordnung oder die Satzung des Vereins in einzelnen Beitragsangelegenheiten keine Regelungen enthält, trifft der geschäftsführende Vorstand die erforderlichen Entscheidungen.