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Der Fastnachtsbrunnen wurde 1913 von Georg Grasegger auf dem Gülichplatz errichtet. Der Standort des Brunnens wurde vom damaligen Oberbürgermeister Wallraf vorgeschlagen. Die hohe Brunnenschale erhebt sich von einem sehr niedrigen Sockel. An der Außenseite der Brunnenschale sind vier Paare in Tanzbewegung dargestellt, welche jeweils auf kleinen Konsolen stehen. Auf der Spitze einer schlanken, hohen, sich nach oben verjüngenden Spindel, welche sich aus der Mitte der Brunnenschale erhebt, befindet sich ein kleiner trommelschlagender Putto mit Pfeife im Mund. Die Wasserspeier im unteren Viertel der Spindel nehmen die Form von Fischleibern an. Der Brunnen verdeutlicht anhand der musizierenden Putten am Brunnen und den trommelschlagenen Figuren die Begeisterung für Musik, welche untrennbar mit dem Kölner Karneval verbunden ist. Auch die tanzenden Paare am Brunnenbecken verdeutlichen die Freude am Karneval. Eine relativ neue Tradition ist ebenfalls mit dem Fastnachtsbrunnen verbunden. So dient er als Treffpunkt für diejenigen, die sich während den Festivitäten aus den Augen verloren haben, obwohl sie sich zueinander hingezogen fühlten. An den sechs Samstagen nach Karneval können "Suchende" sich am Fastnachtsbrunnen wieder finden.

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Brunnenführung

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Obenmarspforten 9, 50667 Köln