Die diesjährige Preisträgerin ist Cristiana Cott Negoescu. Ihre Werke werden in der artothek ausgestellt. Die Eröffnung ist am 30. Oktober 2024, 20 Uhr.

artothek
© Gregor Guski

Cristiana Cott Negoescu wurde 1991 in Bukarest geboren. Sie studierte zunächst Medienproduktion an der University of Lincoln, Großbritannien. An der Kunstakademie Düsseldorf absolvierte sie als Meisterschülerin die Klasse von Dominique Gonzalez-Foerster. Sie lebt und arbeitet als freie Künstlerin in Düsseldorf.

In ihrer Arbeit beschäftigt sich Cristiana Cott Negoescu mit Themen wie Migration, Menschen- oder Arbeitnehmendenrechten, der Unverletzlichkeit der Privatsphäre, Machtstrukturen, Körperautonomie oder auch Mensch-Maschine-Interaktionen. In ihrem Schaffensprozess kollaboriert sie oft mit anderen Künstler*innen oder Expert*innen – auch über Spartengrenzen hinweg.

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Begründung der Fachjury

Die Künstlerin Christiana Cott Negoescu nutzt für ihre Arbeit verschiedene Medien, wie Installation, Video und Fotografie. Besonders beeindruckend sind ihre Performances, die sie durch Installationen räumlich erweitert. Die Künstlerin reflektiert darin gesellschaftliche Situationen und Szenen des zwischenmenschlichen Miteinanders und schreckt auch vor unbequemen Themen nicht zurück. Die Jury schätzt besonders, dass es Christiana Cott Negoescu gelingt, aktuelle gesellschaftliche Positionen mit künstlerischer Qualität zu verbinden. Dabei wird das Publikum künstlerisch emotional wie intellektuell angesprochen und kann nicht gleichgültig bleiben.

Der Sachverständigen-Jury gehörten an:

  • Astrid Bardenheuer, Leiterin artothek
  • Dr. Gail Kirkpatrick, ehemalige Leiterin der Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst, Münster
  • Heike Kropff, Abteilungsleiterin Bildung/Kommunikation, Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz
  • Mathias Weinfurter, Künstler und Vorjahresstipendiat

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