Im Zuge der Umsetzung des Gigabit Masterplans Cologne 2025 setzen wir neben der Unterstützung des privatwirtschaftlichen auch auf den geförderten Breitbandausbau. Daher wurden besonders unterversorgte Adressen, die sogenannten "Weißen Flecken" (unter 30 Mbit/s), erfolgreich ausgebaut.
Oberbürgermeister Torsten Burmester
Für die Kölnerinnen und Kölner, aber auch unsere Wirtschaft ist schnelles Internet im gesamten Stadtgebiet essentiell. Gut ausgebaute Netze machen Köln zu einem attraktiven Standort für Unternehmen und erleichtern den Alltag von Tausenden Bürgerinnen und Bürgern. Durch die gezielte Förderung verfügt Köln auch in Zukunft über eine der digitalsten Infrastrukturen Deutschlands."
Insgesamt hatten durch das geförderte Breitbandprojekt "Weiße Flecken Köln" über 17.000 Wohn- und Geschäftseinheiten mit rund 15.000 Haushalten und circa 2.000 Geschäftseinheiten die Möglichkeit sich an das Glasfasernetz der Zukunft anbinden zu lassen. Zusätzlich profitierten sechs nichtstädtische Schulen in privater Trägerschaft und vier kleinere Gewerbegebiete sowie ein Krankenhaus von den neuen Glasfaseranschlüssen.
Der Ausbau startete planmäßig durch das beauftragte Telekommunikationsunternehmen NetCologne im Oktober 2021, und die ersten Adressen konnten bereits im gleichen Jahr an das Glasfasernetz angeschlossen werden.
Das Projekt wurde insgesamt mit rund 33 Millionen Euro vom Bund (16,5 Mio. Euro) und Land NRW (13,2 Mio. Euro) sowie einem Eigenanteil der Stadt Köln von 3,3 Millionen Euro gefördert. Ursprünglich waren durch die Fördergeber nur die sogenannten "Weißen Flecken" für den Ausbau vorgesehen. Wir haben in diesem Förderverfahren ein Förder-Upgrade genutzt, um den Glasfaserausbau in Köln zu beschleunigen. Daher konnten auch die sogenannten "Nachbarschaftsadressen" an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen werden. Die Anzahl der Adressen hat sich dadurch auf insgesamt rund 7.000 verfünffacht.
Unterstützung und Förderung
Stand: März 2026