Mädchen können Geschäftsführerin, Handwerkerin oder Astronautin werden, würden wir tradierte Rollenerwartungen mehr hinterfragen. Auch könnten sich Mädchen überall sicher fühlen, würden wir es schaffen, sexualisierte Gewalt zu bekämpfen.
Der UN-Weltmädchentag gibt den Rechten und Bedürfnissen von Mädchen in Köln und weltweit eine Bühne.
Die Träume sind so vielfältig wie die Kölner Mädchen und jungen Frauen sowie trans*, inter* und nicht-binäre Jugendliche selbst!
- Der Traum, über den eigenen Körper und dessen Aussehen bestimmen zu dürfen.
- Der Traum, beruflich machen zu dürfen, was man will.
- Der Traum, frei entscheiden zu dürfen, wen man liebt.
- Der Traum, nicht angefeindet zu werden wegen der Hautfarbe.
- Der Traum, sich sicher zu fühlen.
Weltmädchentag 2026 – Mädchen haben Rechte!
Mädchen und junge Frauen haben das Recht auf Schutz, auf Bildung, auf Beteiligung, auf Selbstbestimmung und auf ein Leben frei von Gewalt und Diskriminierung.
Im Vorfeld des Weltmädchentags am 11. Oktober 2026 machen Mädchen und junge Frauen ihre Rechte in den Kölner Straßen sichtbar.
Mädchen haben ganz viele Rechte. Das heißt, dass sich andere Menschen an diese Regeln halten müssen. Aber nicht alle Mädchen kennen ihre Rechte. Darum hat die Fachstelle Interkulturelle Mädchenarbeit NRW sie aufgeschrieben:
- Mädchen* dürfen so sein, wie sie sind: Niemand darf einem Mädchen* etwas verbieten, nur weil es ein Mädchen* ist.
- Jedes Mädchen* ist anders und das ist gut so: Ihre Fähigkeiten, Bedürfnisse und Interessen müssen anerkannt werden.
- Mädchen* dürfen über ihren Körper bestimmen: Sie dürfen selbst entscheiden, was sie an sich schön und stark finden.
- Mädchen* müssen ernst genommen werden: Sie haben das Recht zu lernen und mitzuentscheiden.
- Mädchen* haben das Recht gewaltfrei zu leben: Niemand darf Mädchen* abwerten, ihnen wehtun oder sie zu etwas zwingen, dass sie nicht wollen.
- Mädchen* dürfen selbst bestimmen, wie sie leben wollen: Sie können entscheiden, was ihnen im Leben wichtig ist. Niemand darf sie verbiegen oder über sie entscheiden.
- Mädchen* dürfen sich ausprobieren: Mädchen* dürfen unter sich sein und entdecken, was sie gut können und ihnen Spaß macht.
- Mädchen* haben das Recht auf Unterstützung: Mädchen*, die Gewalt und/oder Diskriminierung erlebt haben, haben das Recht auf Hilfe von Menschen, die auf ihrer Seite sind.
- Mädchen* haben das Recht auf Liebe, Respekt und Freiheit!
Diese Rechte sind nicht selbstverständlich und über viele Jahrzehnte erkämpft. Mädchen und junge Frauen müssen ihre Rechte kennen, um für sich einstehen und ihre eigenen Interessen vertreten zu können. Gleichzeitig braucht es eine Gesellschaft, die diese Rechte kennt, ernst nimmt und ihnen Raum für Selbstbestimmung und Beteiligung gibt.
Gerade in Zeiten, in denen die Rechte von Mädchen und Frauen zunehmend eingeschränkt werden, wollen wir gemeinsam deutlich machen: Mädchenrechte sind Menschenrechte. Sie müssen geschützt, eingefordert und in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens verwirklicht werden.
Am 11. Oktober 2026, dem UN-Weltmädchentag, präsentieren wir auf Social Media die Ergebnisse unserer Aktion und machen die Forderungen der Mädchen und jungen Frauen in Köln sichtbar.
Kooperationspartner*innen
Vergangene Veranstaltungen zum Weltmädchentag
MEINE SUPER SWEETE ZUKUNFT – ich finde meinen Weg 2024
Neben der Plakatkampagne laden wir zusammen mit den Vereinen LOBBY FÜR MÄDCHEN und Handwerkerinnenhaus Köln Mädchen, trans*, inter* und nicht-binäre Jugendliche mit und ohne Behinderung zwischen 14 und 27 Jahren am Dienstag, 8. Oktober 2024, zu einem lebhaften Tag zum Ausprobieren, Mut machen und Mitreden in das Bürgerzentrum Ehrenfeld ein.
Der Fokus liegt dabei auf mädchen- und geschlechtsspezifischen Themen und Herausforderungen im Zusammenhang mit Ausbildungsmöglichkeiten, -bedingungen und beruflichen Perspektiven.
Der Tag dreht sich mit einem interaktiven und vielfältigen Programm um Fragen zur Berufs- und Lebensplanung:
- Was ist mir für meine Zukunft wichtig?
- Was steckt in mir?
- Welche Berufe will ich gerne kennenlernen?
- Wie komme ich gut durch die Ausbildung?
Abschließend findet unter Mitwirkung der jugendlichen
Veranstaltungsteilnehmer*innen von 17 bis 18:30 Uhr ein Podiumsgespräch statt, zu dem Fachkräfte aus Schule, Jugendhilfe und Berufsberatung und andere interessierte Menschen eingeladen sind.