Das NRW KULTURsekretariat (NRWKS) schreibt gemeinsam mit seinen Mitgliedsstädten für das Jahr 2022 zehn Preise im Sinne einer Förderung (Stipendium) für Bildende Künstler*innen aus den Sparten 

  • Malerei
  • Skulptur
  • (Video-)Installation
  • zeitbasierte Medien
  • Fotografie

in der Gesamthöhe von bis zu 50.000 Euro aus. Die Preisgelder werden als Stipendien vergeben und betragen 5.000 Euro je Künstler*in und Mitgliedsstadt.

Insgesamt werden bis zu zehn Kunstschaffende aus zehn Mitgliedsstädten ausgezeichnet.

Folgende Mitgliedsstädte nehmen teil: Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Köln, Krefeld, Mönchengladbach, Moers, Mülheim an der Ruhr, Münster, Neuss, Oberhausen, Recklinghausen, Solingen und Wuppertal.

 

Bewerberkreis

Die Ausschreibung richtet sich an einzelne Künstler*innen, die eine künstlerische Ausbildung (Hochschule, Akademie, Meisterklasse et cetera) genossen haben und/oder eine Reihe von Ausstellungen in Museen, Kunsthallen, Kunstvereinen et cetera vorweisen können.

Die Bewerber*innen müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung das 50. Lebensjahr vollendet und ihren Wohnsitz in der Mitgliedsstadt haben, in der sie sich bewerben. Künstler*innen, die sich in den Vorjahren beworben haben, sind herzlich eingeladen, sich erneut zu bewerben. Die bisherigen CityARTists-Preisträger*innen können sich leider nicht erneut bewerben.

Eine lokale Jury wählt unter der Federführung des Kulturamtes eine*n Künstler*in aus und schlägt diese*n der zentralen Jury des NRW KULTURsekretariats vor.

Die Kölner Jury setzt sich wie folgt zusammen:

  • Astrid Bardenheuer (Leiterin artothek)
  • Friedhelm Falke (Künstler und Kurator)
  • Gérard Goodrow (Kunsthistoriker, Autor und freier Kurator)
  • Fabian Hochscheid (Vorsitzender des Kulturwerks des Bundesverbandes Bildender Künstler Köln e. V.)
  • Birgit Laskowski (Kunstvermittlerin und Kuratorin )
  • Linda Nadji (Künstlerin und Kuratorin)
  • Dietmar Schneider (Herausgeber "Kölner Skizzen")

 

Bewerbungsunterlagen

Gültig sind ausschließlich digitale Bewerbungen, die per E-Mail eingehen.

Die Bewerbung (maximal 12 Seiten und in einem PDF zusammengefasst) soll enthalten: Ihren künstlerischen Lebenslauf mit aussagekräftigen Angaben zur Aus­bildung und zu Ausstellungen (maximal 2 Seiten) sowie Referenzen und Werkbeispiele. Internetverweise sind möglich, jedoch nicht maßgeblich. Ergänzend zum Bewerbungs-PDF wird ein Anschreiben (maximal 2 Seiten in einem PDF) erwartet, in dem unter anderem die beabsich­tigte Verwendung des Preisgeldes für ausschließlich künstlerische Zwecke dargelegt wird. In dem Zusammen­hang sei darauf hingewiesen, dass für die Jurys neben den Angaben zur Verwendung des Preisgeldes vor allem die Arbeiten des*der Künstler*in maßgeblich sind.

Sofern nicht anders verfügbar, kann dem Kulturamt frist­gerecht ergänzendes Material in analoger Form bereitgestellt werden.

Die Ausschreibungsfrist endet am 29. April 2022.

Später eingehende Einreichungen können nicht berücksichtigt werden.

Die Entscheidung der zentralen Jury wird spätestens am 30. September 2022 bekannt gegeben.

 

Ihre Ansprechpartnerin im Kulturamt für Rückfragen

Kerstin Maida

Telefon 0221 / 221-35730

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