Das Land NRW hat die CoronaSchVO erneut angepasst. Die Inzidenzstufen sind entfallen. Die Schutzmaßnahmen wurden mit einigen Ausnahmen und einer Reduktion auf die "3G-Regel" in weiten Teilen aufgehoben. 

Weiterhin gelten die allgemein bekannten Hygiene- und Infektionsschutzstandards als Anlage zur Coronaschutzverordnung:

Anlage "Hygiene- und Infektionsschutzregeln" zur CoronaSchVO NRW

Weitere Informationen zu den aktuellen Regelungen entnehmen Sie bitte den einzelnen Themenbereichen auf dieser Seite. Veranstaltungen und Angebote, die gemäß der Coronaschutzverordnung NRW vor Durchführung durch die zuständige Behörde angezeigt oder genehmigt werden müssen, besteht die Möglichkeit dies über ein Formular zu erledigen.

Informationen für vollständig Geimpfte und Genesene

Immer mehr Menschen sind vollständig geimpft oder aber nach einer COVID-19-Genesung immunisiert. Diese Personen sind negativ getesteten Personen gleichgestellt. Weitere Infos finden Sie hier:

Informationen für vollständig Geimpfte und Genesene Nordrhein-Westfalen passt Corona-Schutzverordnung an

Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot und Maskenpflicht

© Stadt Köln
Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum

Im öffentlichen Raum wird grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen empfohlen. Treffen im privaten Umfeld unterliegen keiner Personenbeschränkung insgesamt oder in der Anzahl an Haushalten. 

Dort wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz empfohlen. 

Mund-Nasen-Bedeckung

Veranstaltungen und Versammlungen

Veranstaltungen im Freien und in geschlossenen Räumlichkeiten sind grundsätzlich wieder ohne Beschränkungen zulässig. Dies betrifft die zulässige Anzahl an Personen sowie die Örtlichkeiten. Es sind weiterhin die allgemein bekannten Hygiene- und Infektionsschutzstandards umzusetzen. Zudem sind folgende Dinge zu beachten:

Veranstaltungen in Innenräumen 

  • Die Einhaltung der "3G-Regel" ist sicher zu stellen. 
  • Es muss grundsätzlich ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auf diesen kann an festen Sitz- oder Stehplätzen verzichtet werden.
  • Für Einrichtungen, in denen in Innenräumen Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen ohne feste Sitzplätze durchgeführt werden sollen, ist dem Gesundheitsamt vor der erstmaligen Öffnung ein einrichtungsbezogenes Hygienekonzept vorzulegen. Siehe dazu auch den die Hinweise unter dem Reiter für Diskotheken, Clubs, Partys.

Veranstaltungen im Freien

  • In Warteschlangen, Anstellbereichen, Kassen etc. wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes empfohlen. 

Zusätzlich bei mehr als 2.500 Personen (Großveranstaltungen) im Freien:

  • Die Einhaltung der "3G-Regel" ist sicher zu stellen

Großveranstaltungen innen und außen (Sportveranstaltungen, Konzerte, Musikfestivals und ähnliches):  

Als Großveranstaltungen gelten alle Veranstaltungen (drinnen und draußen), mit über 2.500 aktiv teilnehmenden Teilnehmenden, Besucher*innen oder Zuschauenden. 

  • Oberhalb einer absoluten Zahl von 5.000 Zuschauenden darf die zusätzliche Auslastung bei höchstens 50 Prozent der über 5.000 Personen hinausgehenden regulären Höchstkapazität liegen. Davon abweichend dürften bei Großveranstaltungen unter freiem Himmel auch oberhalb einer absoluten Zahl von 5.000 Zuschauenden die Sitzplätze vollständig belegt werden, wenn die oder der Veranstaltende sicherstellt, dass außerhalb der Sitz- und Stehplätze die Verpflichtung zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske (OP-Maske) besteht.

Diskotheken, Clubs und private Partys mit Tanz

Mit Wirksamkeit der angepassten Coronaschutzverordnung am 20. August 2021 entfallen die bisherigen Restriktionen für Partys und vergleichbare Veranstaltungen. Gleichwohl sind weiterhin die allgemein bekannten Hygiene- und Infektionsschutzstandards umzusetzen Tanzveranstaltungen beziehungsweise Veranstaltung mit dem Charakter einer Party liegen grundsätzlich dann vor, wenn es keine festen Sitz- oder Stehplätze gibt beziehungsweise die Veranstaltung darauf angelegt ist, das diese nicht genutzt werden.

  • Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen  dürfen wieder öffnen. Zutritt dürfen nur Personen erhalten, die einen maximal 48 Stunden alten PCR-Test oder einen maximal 6 Stunden alten Antigen-Schnelltest vorzeigen können, vollständig gegen das Corona-Virus geimpft oder von einer Infektion genesen sind. Im Club besteht keine Maskenpflicht oder eine Beschränkung hinsichtlich der Anzahl von Personen.
  • Private Veranstaltungen mit Tanz und dem Charakter einer Party unterliegen den gleichen Zugangsbeschränkungen. Das trifft auch auf Tanzveranstaltungen zu.
  • Für Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen sowie für Veranstaltungen in Innenräumen mit mehr als 100 Personen ohne feste Sitzplätze ist vor Öffnung ein Hygienekonzept vorzulegen. Das Hygienekonzept ist nur für den Veranstaltungsort notwendig, nicht für die Veranstaltung an sich. 

Ihr Hygienekonzept senden Sie bitte ausschließlich über das Formular "Einreichung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes" (siehe unten) an die Stadt Köln. Alle darüber hinausgehenden Anfragen können Sie gern an das E-Mail-Postfach (weiter unten) richten.

Hygiene- und Infektionsschutzkonzept für Veranstaltungen

Veranstaltungen und Angebote bei denen im Rahmen der Corona-Schutzverordnung NRW eine Anzeigepflicht besteht sowie Veranstaltungen und Angebote, die erst nach Zulassung durch die zuständigen Behörden durchgeführt werden dürfen, können mithilfe dieses Formulars angemeldet werden.

Einreichung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes E-Mail an: veranstaltungsanmeldung@stadt-koeln.de

Gastronomie

Gastronomische Betriebe haben weiterhin die allgemein bekannten Hygiene- und Infektionsschutzstandards umzusetzen.
Des Weiteren gilt:

  • Die Rückverfolgbarkeit muss nicht mehr gewährleistet werden. 
  • Für Angebote in Innenräumen ist zusätzlich die "3G-Regel" zu beachten. Dabei ist ein Schnelltest weiterhin ausreichend.
  • Am Sitz- oder Stehplatz kann der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden. Die Maske muss jeweils getragen werden, wenn der feste Sitz- oder Stehplatz verlassen wird. 

Reisen und Tourismus

  • Weiterhin gelten die allgemein bekannten Hygiene- und Infektionsschutzstandards als Anlage zur Coronaschutzverordnung. 
  • Bei der Nutzung Beherbergungsbetriebe müssen nicht immunisierte Personen bei der Anreise und nach vier weiteren Tagen Aufenthalt einen negativen Schnelltest vorweisen.
  • Bei touristischen Busreisen sowie bei Kinder-, Jugend- und Familienerholungsfahrten von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe muss vor Antritt der Reise von nicht immunisierten Personen ein negativer Schnelltest erbracht werden. Nach jeweils vier weiteren Tagen ist erneut ein negativer Schnelltest vorzulegen. Bei Kinder-, Jugend- und Familienerholungsfahrten kann stattdessen ein gemeinsamer beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt werden. An den Sitzplätzen entfällt bei Sicherstellung des "3G-Status" die Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
Ein- und Rückreise aus dem Ausland

Schulen und Kindergärten

  • Schulen und Kitas sind wieder in den Regelbetrieb zurückgekehrt. Der Betrieb richtet sich nach der Coronabetreuungsschutzverordnung.
  • Tests in Schulen und Kitas werden als Negativtestnachweis im Sinne der Coronaschutzverordnung akzeptiert: Bei Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren wird ein nach Coronaschutzverordnung geforderter Immunisierungs- oder Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gelten aufgrund ihres Alters als Schülerinnen und Schüler und benötigen weder einen Immunisierungs- oder Testnachweis noch eine Schulbescheinigung. Dies gilt jeweils nicht für die Zeit der Herbstferien (11. bis 24. Oktober 2021).
Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Schulen

Einzelhandel

  • Weiterhin gelten die allgemein bekannten Hygiene- und Infektionsschutzstandards als Anlage zur Coronaschutzverordnung. 
  • In Innenräumen ist generell ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Dienstleistungen

Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern zur Kundschaft eingehalten werden kann, sind weiterhin zulässig. 

Weiterhin gelten die allgemein bekannten Hygiene- und Infektionsschutzstandards als Anlage zur Coronaschutzverordnung. 

Vor Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen unter Ausnahme von medizinischen und pflegerischen Dienstleistungen müssen nicht-immunisierte Personen einen negativen Schnelltest erbringen. Dazu zählen insbesondere:

  • Friseur*innen
  • Kosmetiker*innen
  • Massagen
  • Tätowierer*innen
  • Fußpflege
  • Maniküre
  • Piercer*innen

In Innenräumen besteht generell ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. 

Kultureinrichtungen und kulturelle Veranstaltungen

  • Der Zutritt zu kulturellen Einrichtungen (Museen, Zoo etc.) ist grundsätzlich möglich. In Innenräumen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. 
  • Weiterhin gelten die allgemein bekannten Hygiene- und Infektionsschutzstandards als Anlage zur Coronaschutzverordnung. 
  • Kulturelle Veranstaltungen richten sich nach den Regelungen für Veranstaltungen.

Freizeitaktivitäten und -einrichtungen

Einrichtungen, die primär der Erholung einer Freizeitgestaltung dienen, dürfen wieder öffnen. Freizeitaktivitäten ohne Aufbauten wie Grillen, freier Sportbetrieb, Picknicken oder vergleichbare Aktivitäten richten Sich je nach Schwerpunkt nach den Regelungen für Sportbetrieb sowie den allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzstandards. Zusätzlich sind die städtischen Regelungen der Kölner Stadtordnung (KSO) zu beachten. 

  • Feste Einrichtungen im Innenraum unterliegen den Regelungen für Veranstaltungen.
  • Weiterhin gelten die allgemein bekannten Hygiene- und Infektionsschutzstandards als Anlage zur Coronaschutzverordnung. 
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und vergleichbare Einrichtungen dürfen wieder öffnen. Der Zutritt ist für immunisierte Personen oder unter Vorlage eines maximal 48-Stunden alten PCR-Tests zulässig.
  • Gemeinsames Singen ist auch in Innenräumen und ohne Maske zulässig, wenn alle Personen entweder immunisiert sind oder jeweils einen maximal 48-Stunden alten PCR-Test erbracht haben. 

Sport

Für den Sportbetrieb im Freizeit- und Amateurbereich sind bisherigen Kapazitätsgrenzen entfallen. Für Innenräume besteht für nicht-immunisierte Personen die Pflicht zur Vorlage eines negativen Schnelltests. Die Maske darf zum Sportbetrieb abgenommen werden.

Bezüglich Sportgroßveranstaltungen: siehe die Ausführungen unter dem Aufklapper zu Veranstaltungen und Versammlungen.

Coronaschutzverordnung NRW (CoronaSchVO) und weitere Verordnungen

© Deutsche Bundesregierung

Corona-Warn-App

Die offizielle deutsche Warn-App für den Kampf gegen das Corona-Virus ist verfügbar. Herausgeber ist das Robert Koch-Institut. Sie soll das Nachverfolgen von Infektionen erleichtern. Das Herunterladen ist freiwillig.

Die Corona-Warn-App
Alle Informationen rund um das Corona-Virus für Sie zusammengefasst