Das Land Nordrhein-Westfalen hat bestimmte Bereiche mit Zugangsbeschränkungen belegt.

Die bekannten und bewährten AHA-Verhaltensregeln werden weiterhin empfohlen: Abstand halten, Hygieneregeln beachten und im Alltag eine Maske tragen. Die Corona-Schutzverordnung hat zwei Anlagen, die aktuelle Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen zusammenfassen - eine richtet sich an Privatpersonen, die andere an Einrichtungen und Angebote mit Publikumsverkehr. Beide Dokumente sind auf dieser Seite abrufbar (siehe unter "Coronaschutzverordnung NRW (CoronaSchVO) und weitere Verordnungen").

Weitere Informationen zu den aktuellen Regelungen entnehmen Sie bitte den einzelnen Themenbereichen auf dieser Seite. 

Abstandsgebot und Maskenpflicht

© Stadt Köln

Im öffentlichen Raum wird grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen empfohlen. Dort wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sowie in Innenräumen wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz empfohlen.

Die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP 2 oder vergleichbar) besteht in folgenden Bereichen:

  • in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personenfernverkehrs für Fahrgäste ab dem Alter von 14 Jahren; das Kontroll- und Servicepersonal und das Fahr- und Steuerpersonal, soweit Kontakte zu anderen Personen bestehen, sowie Fahrgäste im Alter von 5 bis 13 Jahren müssen mindestens eine medizinische Gesichtsmaske (sogenannte OP-Maske) tragen
  • in Krankenhäusern, vergleichbaren Rehabilitationseinrichtungen, voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen und vergleichbaren Einrichtungen
  • für in der Pflege tätigen Personen bei ambulanten Pflegediensten der Intensivpflege und bei ambulanten Pflegediensten und Unternehmen, die vergleichbare Dienstleistungen wie voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen erbringen; Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch zählen nicht zu diesen Dienstleistungen
  • für Patient*innen sowie Besucher*innen in Arztpraxen, Zahnarztpraxen, psychotherapeutischen Praxen, Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, den vorgenannten Einrichtungen vergleichbaren Behandlungs- und Versorgungseinrichtungen, Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden sowie Rettungsdienste. Beschäftigte müssen hier mindestens eine medizinische Maske (sogenannte OP-Maske) tragen.

Die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske (sogenannte OP-Maske) besteht in folgenden Bereichen:

  • in öffentlich zugänglichen oder finanzierten Verkehrsmitteln, die üblicherweise für den Transport zur Schule, zur Arbeit und zu sonstigen Besorgungen des täglichen Lebens genutzt werden (Busse und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs, Schüler*innenbeförderung und ähnliche Angebote), von Fahrgästen sowie dem Kontroll- und Servicepersonal und dem Fahr- und Steuerpersonal, soweit für dieses tätigkeitsbedingt physischer Kontakt zu anderen Personen besteht
  • in Obdachlosenunterkünften
  • in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerber*innen, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedler*innen
  • in den durch Hausrecht festgelegten Bereichen. Bei der Stadt Köln besteht eine Pflicht zum Tragen mindestens einer OP-Maske für Besucher*innen des Stadthauses Deutz, des Kalk-Karrees, der Bezirksrathäuser, der Kundenzentren, der Zulassungsstellen, des Standesamtes und aller sonstigen Verwaltungsgebäude, in denen Dienstleistungen durch Bedienstete der Stadt Köln im persönlichen Kontakt zu den Besucher*innen erbracht werden. Wir behalten uns die Ausweisung weiterer Bereiche oder Veranstaltungen, für die eine Maskenpflicht gilt, durch unser Hausrecht vor.

Ausnahmen von der Maskentragepflicht gibt es:

  • für Kinder unter 5 Jahren einschließlich
  • für Personen, die ärztlich bescheinigt auf Grund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine Atemschutzmaske oder medizinische Gesichtsmaske tragen können. Das ärztliche Zeugnis ist auf Verlangen vorzulegen
  • für gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit ihnen kommunizieren, sowie ihren Begleitpersonen
  • wenn das zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung erforderlich ist
  • in den oben genannten Einrichtungen und Unternehmen für behandelte, betreute, untergebrachte oder gepflegte Personen in den für ihren dauerhaften Aufenthalt bestimmten Räumlichkeiten
  • für die nicht nur augenblicklichen Alleinnutzung eines Innenraums durch eine Person oder mehrere Angehörige einer Einrichtung, wenn dies nach arbeitsschutzrechtlichen Regelungen zulässig ist
  • in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz sowie des Abschiebungshaft- und Maßregelvollzugs
  • zur notwendigen Einnahme von Speisen und Getränken
  • für Inhaber*innen sowie für Beschäftigte von Einrichtungen und Unternehmen, wenn das Tragen der Maske durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen, wie eine Abtrennung durch Glas, Plexiglas oder Ähnliches ersetzt wird
  • bei behördlicher oder richterlicher Anordnung, sowie in Fällen, in denen das Gesundheitsministerium NRW Ausnahmen durch Allgemeinverfügung zulässt.

Das Gesundheitsamt stellt keine Bescheinigungen für Personen aus, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

Informationen für vollständig Geimpfte und Genesene

Immer mehr Menschen sind vollständig geimpft oder aber nach einer COVID-19-Genesung immunisiert. Weitere Infos finden Sie hier:

Informationen für vollständig Geimpfte und Genesene

Gibt es eine Testpflicht?

Ja, für folgende Unternehmen und Einrichtungen gibt es eine Testpflicht:

Krankenhäuser, Betreuungseinrichtungen, ambulante Pflege

Krankenhäuser, vergleichbare Rehabilitationseinrichtungen, voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen und vergleichbare Einrichtungen dürfen nur von Personen betreten werden, die einen maximal 24 Stunden alten negativen Testnachweis vorlegen können. Beschäftigte in diesen Einrichtungen müssen einen Testnachweis mindestens dreimal pro Kalenderwoche vorlegen. Bei vollständig immunisierten Beschäftigte reicht es aus, wenn sie sich mindestens zweimal pro Woche mittels Coronaselbsttests ohne Überwachung testen.

In der Pflege tätige Personen bei ambulanten Pflegediensten der Intensivpflege und bei ambulanten Pflegediensten und Unternehmen, die vergleichbare Dienstleistungen wie voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen erbringen, müssen mindestens dreimal pro Kalenderwoche einen Testnachweis vorlegen. Personen, die ihre Tätigkeit von ihrer Wohnung aus antreten, können den Testnachweis auch durch einen Coronaselbsttest ohne Überwachung erbringen. Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch zählen nicht zu den Dienstleistungen, für die die Testnachweispflicht gilt.

Die Testpflicht gilt nicht

  • für Personen, die in den genannten Einrichtungen und Unternehmen behandelt, betreut, untergebracht oder gepflegt werden
  • für Personen, die die Einrichtung oder das Unternehmen für einen unerheblichen Zeitraum besuchen, in der Regel keinen Kontakt zu den behandelten, gepflegten oder untergebrachten Personen haben und während des Aufenthalts ununterbrochen eine Atemschutzmaske (FFP-2 oder vergleichbar) tragen
  • für Besucher*innen von ausreichend vom sonstigen Einrichtungsbetrieb abgetrennten Krankenhausambulanzen
  • für Kinder bis zum Alter von 5 Jahren einschließlich.

Weitere Einrichtungen

Bei Asyl- und Flüchtlingsunterkünften etc. sowie Strafvollzugsanstalten, Abschiebungshafteinrichtungen etc.  müssen sich nicht-immunisierte Beschäftigte mindestens zweimal in der Woche testen lassen. Bei vollständig immunisierten Personen kann auf die Tests verzichtet werden.

In den Einrichtungen behandelte, betreute oder untergebrachte Personen müssen im Regelfall bei der Aufnahme negativ getestet sein.

Besucher*innen müssen ihr negatives Testergebnis jeweils vor dem Betreten vorlegen. Gleiches gilt für andere Personen, die die vorgenannten Einrichtungen zeitlich begrenzt für einen mehr als unerheblichen Zeitraum aufsuchen. Personen, die die Einrichtung oder das Unternehmen für einen unerheblichen Zeitraum besuchen, in der Regel keinen Kontakt zu den behandelten, gepflegten oder untergebrachten Personen haben und während des Aufenthalts ununterbrochen mindestens eine medizinische Maske tragen, sind von der Testpflicht ausgenommen. Kinder bis zum Alter von 5 Jahren einschließlich sind von der Testpflicht generell ausgenommen

Schulen, Kindertagesbetreuung

In Schulen macht die verantwortliche Lehr- oder Betreuungsperson die Teilnahme von Schüler*innen an Unterrichtsangeboten und Betreuungsangeboten vom Vorliegen eines unter Aufsicht durchgeführten negativen Schnelltests abhängig, wenn bei diesen Schüler*innen offenkundig typische Symptome einer Atemwegsinfektion vorliegen. Auf den Test wird verzichtet, wenn eine Bestätigung einer sorgeberechtigten Person oder des*der volljährigen Schüler*in vorliegt, dass ein Test mit negativem Ergebnis am selben Tag vor dem Schulbesuch im häuslichen Umfeld durchgeführt wurde. Nur bei einer offenkundigen, deutlichen Verstärkung der Symptome erfolgt eine erneute Testung in der Schule.

Träger*innen der Kindertagesbetreuungsangebote beziehungsweise die Kindertagespflegeperson können die Betreuung von Kindern, die offenkundig typische Symptome einer Atemwegsinfektion aufweisen, von der Bestätigung einer sorgeberechtigten Person über das negative Ergebnis eines am selben Tag vor dem Besuch des Kindertagesbetreuungsangebotes im häuslichen Umfeld durchgeführten Coronaselbsttests abhängig machen.

Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Schulen

§ 28b Infektionsschutzgesetz, Coronaschutzverordnung NRW (CoronaSchVO) und Anlagen

Alle Informationen rund um das Corona-Virus für Sie zusammengefasst