3G-Regelung für das Betreten der städtischen Dienstgebäude

Allgemeinverfügung zur Anordnung einer 3G-Regelung für das Betreten der Dienstgebäude der Stadt Köln vom 29. November 2021
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Das Land Nordrhein-Westfalen hat nach dem Beschluss der Konferenz der Ministerpräsident*innen sowie des Bundes in Nordrhein-Westfalen diverse Bereiche mit Zugangsbeschränkungen belegt. Neu eingeführt wurde, dass einige Bereiche ab dem 24. November 2021 nur noch bei Nachweis des 2G-Status betreten beziehungsweise in Anspruch genommen werden dürfen.  

Weiterhin gelten die allgemein bekannten Hygiene- und Infektionsschutzstandards als Anlage zur Coronaschutzverordnung.

Weitere Informationen zu den aktuellen Regelungen entnehmen Sie bitte den einzelnen Themenbereichen auf dieser Seite. Veranstaltungen und Angebote, die gemäß der Coronaschutzverordnung NRW vor Durchführung durch die zuständige Behörde angezeigt oder genehmigt werden müssen, besteht die Möglichkeit dies über ein Formular zu erledigen.

Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot und Maskenpflicht

© Stadt Köln
Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum

Kontaktbeschränkungen:

Menschen, die weder vollständig geimpft noch genesen ("nicht immunisiert") sind, dürfen sich bei privaten Zusammenkünften im öffentlichen und privaten Raum nur noch mit Angehörigen des eigenen Haushalts sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen, egal, ob diese Personen immunisiert sind oder nicht.  Kinder unter 14 Jahren dürfen auch von Nichtimmunisierten ohne die Beschränkung auf höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts getroffen werden.

Menschen, die entweder vollständig geimpft oder genesen ("immunisiert") sind, dürfen sich bei privaten Zusammenkünften von ausschließlich immunisierten Personen im öffentlichen und privaten Raum nur noch mit Angehörigen des eigenen Haushalts ohne Personenbegrenzung sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts treffen. Alternativ sind Zusammenkünfte von höchsten zehn Personen ohne Beschränkung der Zahl der Hausstände erlaubt.  Kinder unter 14 Jahren zählen jeweils nicht mit.

Ehegatt*innen, Lebenspartner*innen und Partner*innen einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

Ausnahmen gibt es für die zwingend erforderliche Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen und soweit es sich um eine Veranstaltung oder Versammlung handelt, zu der auch nicht immunisierte Personen Zutritt haben (siehe unten: "In welchen Bereichen gilt die 3G-Regel?"). Für immunisierte Personen gelten darüber hinaus Ausnahmen für gewisse Veranstaltungen, Versammlungen oder Nutzungen von Angeboten, zu der nur Immunisierte nach der "2G-Regelung" oder "2G+ -Regelung" Zutritt haben.

Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren sowie Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie derzeit oder bis zu einem Zeitpunkt, der höchstens sechs Wochen zurückliegt, aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können, und einen bescheinigten negativen Testnachweis verfügen, sind vollständig geimpften oder genesenen Personen gleichgestellt. Für sie gilt die Kontaktbeschränkung für Ungeimpfte nicht.

Mindestabstand und Mund-Nasen-Bedeckung:

Im öffentlichen Raum wird grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen empfohlen. Dort wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz empfohlen.

Eine Maskenpflicht besteht im öffentlichen Personen- und Nahverkehr, im Personenfernverkehr, in Taxen etc., Bahnen, Schiffe, Flugzeuge, in für den Kunden-/Besuchsverkehr zugänglichen Innenräumen sowie im Freien in Warteschlangen, Anstellbereichen und unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen oder ähnlichen Dienstleistungsschaltern.

 

Seit dem 10. Dezember 2021 gibt es eine Maskenpflicht für sämtliche Fußgängerzonen und viel weitere Straßen und Plätze (Einkaufsstraßen).

Seit dem 24. Dezember 2021 gilt die Maskenpflicht auch auf den Kölner Wochenmärkten.

Diese können Sie der folgenden Allgemeinverfügung entnehmen.

Allgemeinverfügung zur Anordnung einer Maskenpflicht auf dem Gebiet der Stadt Köln vom 23. Dezember 2021
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Auf der folgenden Karte haben wir die wichtigsten Gebiete für Sie markiert. Zusätzlich gilt die Maskenpflicht in allen Fußgängerzonen und auf allen Wochenmärkten im Stadtgebiet.

Mund-Nasen-Bedeckung

Informationen für vollständig Geimpfte und Genesene

Immer mehr Menschen sind vollständig geimpft oder aber nach einer COVID-19-Genesung immunisiert. Diese Personen sind negativ getesteten Personen gleichgestellt. Weitere Infos finden Sie hier:

Informationen für vollständig Geimpfte und Genesene Nordrhein-Westfalen passt Corona-Schutzverordnung an

In welchen Bereichen gilt die 2G-Regel?

Der Besuch von Veranstaltungen und Einrichtungen im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich ist nur noch immunisierten Personen gestattet, die vollständig geimpft oder genesen sind (2G-Regel). 

Die 2G-Regel gilt unter anderem für Besuche von, die Teilnahme an oder die Inanspruchnahme von:

  • Ladengeschäften und Märkten mit Kundenverkehr für Handelsangebote. Ausgenommen sind: Der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel. Geschäfte mit einem Mischsortiment sind ebenfalls ausgenommen, sofern der Anteil von Waren aus den vorstehend ausgenommenen Bereichen in ihrem Sortiment überwiegt. Die Abholung bestellter Waren ohne Zutritt zu den Verkaufsräumen bleibt zulässig.
    Handwerk und Dienstleistung unterliegen im Regelfall nicht der "2G-" oder "3G-Regel" (Ausnahmen bestehen zum Beispiel für körpernahe Dienstleistungen, siehe unten). Verkaufen Handwerker*innen oder Dienstleister*innen in ihrem Geschäftslokal Waren, die nicht mit der gleichzeitigen Erbringung ihrer Handwerksleistung beziehungsweise Dienstleistung verbunden sind, gilt für den Verkauf jedoch "2G" – es sei denn, das Handwerk oder die Dienstleistung ist unter den vorgenannten Ausnahmen bereits aufgeführt (dann auch für den Verkauf "kein G").
  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und sonstigen Kultureinrichtungen,
  • Konzerten, Aufführungen, Lesungen und sonstigen Kulturveranstaltungen in Theatern, Kinos und sonstigen Kultureinrichtungen sowie außerhalb von Kultureinrichtungen,
  • Chorproben
  • Weihnachtsmärkten und Volksfesten und vergleichbaren Freizeitveranstaltungen wie zum Beispiel Floh- und Trödelmärkten,
  • Tierparks, zoologischen Gärten,
  • Freizeitparks,
  • Spielhallen,
  • reinen Freibädern (unter Ausnahme der Nutzung durch Schulen; hier gilt die Coronabetreuungsverordnung) und vergleichbaren Freizeiteinrichtungen,
  • Sportveranstaltungen,
  • die gemeinsame Sportausübung im Freien (Training und Wettkampf) auf Sportstätten sowie außerhalb von Sportstätten im öffentlichen Raum (Profi- und Amateursport). Ausnahmen bestehen für Teilnehmende an Profiligen, an Ligen und Wettkämpfen eines Verbandes, der Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund ist sowie für Teilnehmende an berufsvorbereitenden Sportausbildungen (zum Beispiel erforderliche Lehrveranstaltungen im Rahmen von Hochschulstudiengängen). Hier reicht für Erstgeimpfte übergangsweise bis zur zweiten Impfung ein maximal 48 Stunden zurückliegender bescheinigter negativer PCR-Test aus. Bei Schüler*innen ab 16 Jahren wird auch in diesem Fall der Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt. Berufssportler*innen benötigen keinen Nachweis einer ersten Impfung, um die Übergangsregelung in Anspruch zu nehmen.
  • Messen, die nicht unter 3G fallen; Publikumsmessen sind bis zum 31. Januar 2022 untersagt, wenn sie im Normalfall auf einen gleichzeitigen Besuch von 750 Personen ausgerichtet wären,
  • Bildungsangebote, die nicht explizit unter 3G fallen,
  • Gesellschaftsjagden,
  • sonstige Veranstaltungen und Einrichtungen zur Freizeitgestaltung im öffentlichen Raum (all jene Veranstaltungen, die nicht ausdrücklich unter 3G fallen),
  • körpernahe Dienstleistungen (mit Ausnahme medizinischer oder pflegerischer Dienstleistungen),
  • Friseurdienstleistungen, bei denen die dienstleistende Person oder die Kund*in statt einer FFP-2-Maske lediglich eine medizinische Maske trägt,
  • touristische Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben sowie touristische Busreisen,
  • Fahrschulunterricht sowie Fahrerlaubnisprüfungen. Übergangsweise sind diese Leistungen auch für nicht geimpfte oder genesene Personen zulässig, sofern sie mit der praktischen Ausbildung in der Fahrschule bereits vor dem 24. November 2021 begonnen hatten. Diese Personen müssen über einen aktuellen bescheinigten negativen Testnachweis verfügen und während des gesamten Bildungsangebots und der Prüfung mindestens eine FFP2-Maske oder eine vergleichbare Maske (jeweils ohne Ausatemventil) tragen.

Die 2G-Regel gilt nicht für:

  • Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren,
  • Personen, die aufgrund eines ärztlichen Attests und bis zu 6 Wochen danach aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können; für diesen Personenkreis ist ein negativer Testnachweis erforderlich,
  • Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz sowie des Abschiebungshaft-, Maßregel- und Justizvollzugs.

Welche Einrichtungen und Veranstaltungen sind untersagt?

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, werden

  • Clubs,
  • Diskotheken,
  • Karaoke-Bars,
  • Tanzlokale

und ähnliche Einrichtungen mit besonders hohem Infektionsrisiko geschlossen. 

Ebenso sind vergleichbare Veranstaltungen (öffentliche Tanzveranstaltungen, private Tanz- und Diskopartys und ähnliches) untersagt.

Der Betrieb von Swingerclubs und vergleichbaren Angeboten, insbesondere in Bordellen und Prostitutionsstätten ist untersagt.

Bis einschließlich 31. Januar 2022 sind Publikumsmessen untersagt, wenn sie im Normalfall auf einen gleichzeitigen Besuch von mehr als 750 Personen ausgerichtet wären.  

Wo gilt die 2G-plus-Regel?

Die 2G-plus-Regel (geimpft oder genesen und zusätzlich getestet) besagt, dass nur noch immunisierte Personen, die zusätzlich einen negativen Testnachweis vorweisen können, an bestimmten gesellschaftlichen Aktivitäten teilhaben können. Der negative Testnachweis kann in Form eines Schnelltestes (nicht älter als 24 Stunden) oder eines PCR-Testes (nicht älter als 48 Stunden) erfolgen. Die zusätzliche Testpflicht entfällt für Personen, die über eine wirksame Auffrischungsimpfung (insgesamt drei Impfungen mit einem der in der EU zugelassenen Impfstoffe, auch bei jeglicher Kombination mit dem Impfstoff der Firma Janssen/"Johnson & Johnson") verfügen.

Die zusätzliche Testpflicht entfällt auch für folgende Personengruppen:

  1. geimpfte genesene Personen, also Personen, die eine mittels PCR-Test nachgewiesene Covid-19 Infektion hatten und davor oder danach mindestens eine Impfung erhalten haben,
  2. Personen mit einer zweimaligen Impfung, bei denen die zweite Impfung mehr als 14 aber weniger als 90 Tagen zurückliegt,
  3. genesene Personen, bei denen der die Infektion bestätigende PCR-Test mehr als 27 aber weniger als 90 Tage zurückliegt.

Die 2G-plus-Regel gilt für Besuche von, die Teilnahme an oder die Inanspruchnahme von: 

  • die gemeinsame Sportausübung in Innenräumen (Training und Wettkampf) in Sportstätten sowie in sonstigen Innenräumen im öffentlichen Raum (Profi- und Amateursport). Ausnahmen bestehen für Teilnehmende an Profiligen, an Ligen und Wettkämpfen eines Verbandes, der Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund ist sowie für Teilnehmende an berufsvorbereitenden Sportausbildungen (zum Beispiel erforderliche Lehrveranstaltungen im Rahmen von Hochschulstudiengängen). Hier reicht für Erstgeimpfte übergangsweise bis zur zweiten Impfung ein maximal 48 Stunden zurückliegender bescheinigter negativer PCR-Test aus. Bei Schüler*innen ab 16 Jahren wird auch in diesem Fall der Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt. Berufssportler*innen benötigen keinen Nachweis einer ersten Impfung, um die Übergangsregelung in Anspruch zu nehmen.
  • Hallenschwimmbäder (unter Ausnahme der Nutzung durch Schulen, die sich nach den Regeln der Coronabetreuungsverordnung richtet), Wellnesseinrichtungen (Saunen, Thermen, Sonnenstudios und ähnliche Einrichtungen) sowie vergleichbare Freizeiteinrichtungen, bei deren Nutzung das Tragen von Masken überwiegend nicht möglich ist (zum Beispiel Fitnessstudios)
  • Betriebskantinen, Schulmensen und Hochschulmensen und vergleichbare Einrichtungen für die Nutzung durch Personen, die nicht dem Betrieb oder der Einrichtung angehören (die Abholung von Speisen ist weiterhin ohne 2G-plus zulässig)
  • gastronomische Angebote (die Abholung von Speisen ist weiterhin ohne 2G-plus zulässig). Ausnahme: Die gastronomische Versorgung von Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrern auf Rastanlagen und Autohöfen ist auch zulässig, wenn diese über einen aktuellen bescheinigten negativen Testnachweis verfügen.
  • gemeinsames Singen von Chormitgliedern sowie andere künstlerische Tätigkeiten, die nur ohne das Tragen einer Maske ausgeübt werden können (Spielen von Blasinstrumenten und ähnliches), wenn dabei zulässigerweise, nach § 3 Absatz 2 Nummer 12a oder 13 der Coronaschutzverordnung, auf das Tragen von Masken verzichtet wird,
  • Karnevalsveranstaltungen und vergleichbaren Brauchtumsveranstaltungen (Maßstab: Mitsingen/Schunkeln) in Innenräumen, soweit diese nicht verboten sind (siehe oben: "Was ist mit Clubs, Diskotheken und vergleichbaren Veranstaltungen?"),
  • privaten Feiern mit Tanz (zum Beispiel Hochzeiten) in Innenräumen, wenn das Tanzen nicht den Schwerpunkt der Veranstaltung bildet,
  • sexuellen Dienstleistungen in Bordellen, Prostitutionsstätten, ähnlichen Einrichtungen sowie außerhalb von Einrichtungen. 

Die 2G-plus-Regel gilt NICHT für:

  • Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren. Schüler*innen gelten aufgrund ihrer verbindlichen Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen und benötigen keine zusätzlichen Test. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt.
  • Personen, die aufgrund eines ärztlichen Attest und bis zu 6 Wochen danach aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Für diesen Personenkreis ist ein negativer Testnachweis erforderlich.
  • Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz sowie des Abschiebungshaft-, Maßregel- und Justizvollzugs.
Einreichung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes E-Mail an: veranstaltungsanmeldung@stadt-koeln.de

Wann gilt die 3G-Regel?

Die 3G-Regel (geimpft, genesen, oder getestet) besagt, dass nur noch immunisierte Personen oder negativ getestete Personen an bestimmten Angeboten, Versammlungen oder Veranstaltungen teilnehmen können.  

Der negative Testnachweis kann in Form eines Schnelltestes (nicht älter als 24 Stunden) oder eines PCR-Testes (nicht älter als 48 Stunden) erfolgen.  

Die 3G-Regel gilt für Besuche von, die Teilnahme an oder die Inanspruchnahme insbesondere von:

  • Versammlungen im Sinne von Artikel 8 GG (regelt die Versammlungsfreiheit) im öffentlichen Raum – in Innenräumen
  • Versammlungen im Sinne von Artikel 8 GG im Freien bei gleichzeitig mehr als 750 Teilnehmenden,
  • Angebote und Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung, der frühkindlichen Bildung in der Kindertagesbetreuung, der politischen Bildung und der Selbsthilfe sowie Integrationskurse,
  • Nutzung von Hochschulbibliotheken (einschließlich der kontaktfreien Ausleihe und Rückgabe von Medien) und Hochschulmensen durch Hochschulangehörige (einrichtungsfremde Personen siehe 2G),
  • Angebote der Jugendsozialarbeit und der Jugendarbeit für sozial benachteiligte Jugendliche sowie Angebote gemäß §§ 8a, 16 und 27 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch (Kinder- und Jugendhilfe),
  • kontaktlose Ausleihe und Rückgabe von Medien in Bibliotheken,
  • Messen, soweit diese ausschließlich für gewerbliche Wiederverkäufer, gewerbliche Verkäufer oder Großabnehmer zugänglich ist, und Kongresse sowie Veranstaltungen, an denen ausschließlich Angehörige von Firmen und Unternehmen teilnehmen und die unter Beachtung der arbeitsrechtlichen Infektionsschutzvorgaben durchgeführt werden,
  • Sitzungen kommunaler Gremien und rechtlich erforderliche Sitzungen von Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Gemeinschaften, Parteien oder Vereine sowie Informations- und Diskussionsveranstaltungen politischer Parteien ohne geselligen Charakter (sofern geselliger Charakter, gilt 2G!),
  • Beerdigungen und standesamtliche Trauungen,
  •   Friseurdienstleistungen, wenn sowohl die dienstleistende Person als auch die Kund*in eine FFP2-Maske tragen,
  • nicht-touristische Übernachtungen (nicht immunisierte Personen müssen bei Anreise und danach jeweils nach Ablauf der Gültigkeit einen negativen Testnachweis vorlegen),
  • Kinder- und Jugend- sowie Familienerholungsfahrten von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe (nicht immunisierte Personen müssen bei Anreise und erneut nach vier Tagen einen negativen Testnachweis vorlegen bzw. einen gemeinsamen beaufsichtigten Selbsttest durchführen).

Die 3G-Regel gilt nicht:

  • in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz sowie des Abschiebungshaft-, Maßregel- und Justizvollzugs,
  • für medizinische und pflegerische Dienstleistungen (zum Beispiel Arztbesuche, aber auch medizinische Fußpflege).    

Welche Regeln gelten bei Veranstaltungen?

Bei Veranstaltungen mit mehr als 250 Zuschauenden gilt weiterhin eine Kapazitätsbegrenzung:

  • Hier darf bei Veranstaltungen die über 250 Zuschauende hinausgehende Kapazität nur bei 50 Prozent der über 250 Personen hinausgehenden regulären Höchstkapazität liegen.
  • Insgesamt sind höchstens 750 Zuschauende, gleichzeitig anwesende Besucher*innen oder Teilnehmende zulässig. Beschäftigte etc. werden nicht mitgezählt Beschäftigte etc. werden nicht mitgezählt
  • Stehplätze dürfen nicht besetzt werden, soweit genügend Sitzplätze vorhanden sind.
  • Die Einhaltung und Kontrolle von Maskenpflichten ist sicherzustellen. 
Mund-Nasen-Schutz

Wer kontrolliert und überprüft die Regelungen? Für wen gelten diese? Welche Ausnahmen bestehen?

  • Die Überprüfung der Impf- und Testnachweise erfolgt durch die verantwortlichen Veranstaltenden oder Betreibenden. Bei allen durchgeführten Kontrollen ist ein Abgleich der Nachweise mit dem amtlichen Ausweisdokument vorzunehmen, welches Besuchende von Einrichtungen oder Veranstaltungen bei sich führen müssen. Zur Überprüfung digitaler Impfzertifikate soll die vom Robert Koch-Institut herausgegebene CovPassCheck-App verwendet werden. Unterlassene Kontrollen werden mit erhöhten Bußgeldern geahndet. Bei Missachtung zentraler Regeln sind die Gewerbe- und Gaststättenaufsicht zu informieren, um die Zuverlässigkeit der Betreibenden überprüfen zu können.
  • Schüler*innen gelten weiterhin aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind von Beschränkungen auf 2G und 2G-plus ausgenommen.

Gelten die Regelungen auch für Kinder und Jugendliche beziehungsweise Schüler*innen?

Schüler*innen gelten weiterhin aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind von den Beschränkungen auf 2G und 2G-plus ausgenommen. Nicht-schulpflichtige Kinder benötigen keinen Testnachweis.

Welche Regelungen gelten für Beschäftigte?

Unbeschadet der bundesrechtlichen Vorgabe einer "3G-Pflicht am Arbeitsplatz" müssen Beschäftigte, ehrenamtlich eingesetzte und vergleichbare Personen, die in den vorgenannten Bereichen tätig sind und Kontakte zu Gästen, Kund*innen oder Nutzer*innen der Angebote oder untereinander haben, immunisiert oder getestet sein.

Da, wo die 2G-Regel beziehungsweise 2G-plus- Regel gilt, müssen die zuvor genannten nicht immunisierten Personen über einen Negativtestnachweis verfügen und während der gesamten Tätigkeit eine medizinische Maske tragen. Sofern das Tragen einer Maske während der Berufsausübung nicht möglich ist, gilt als Ersatz für die Immunisierung ein PCR-Test.

Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Schulen

Sind auch Testungen vor Ort möglich?

Ja. An Orten, an denen ein Test für den Zutritt nötig ist (also bei 3G und bei 2G-plus), kann statt der Vorlage eines Testnachweises einer offiziellen Teststelle auch vor Ort beim Zutritt ein beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt werden - so etwa beim Besuch eines Fitnessstudios unter der Aufsicht des Empfangspersonals oder bei der Sportausübung unter der Aufsicht der Trainer*innen beziehungsweise der Übungsleitung.

Wichtig: Dieser beaufsichtigte Selbsttest berechtigt ausschließlich zur Nutzung dieses einen Angebots. Es kann von der Aufsichtsperson kein Testnachweis ausgestellt werden, mit dem auch andere Einrichtungen besucht werden könnten. Das können weiterhin nur die offiziellen Teststellen. Ob und in welcher Form eine Testung vor Ort angeboten wird, entscheiden die jeweiligen Betreibenden der Einrichtung. Selbsttests unter Aufsicht müssen von einer fachkundigen, geschulten oder unterwiesenen Person überwacht werden. Die Anforderungen an die Aufsichtsperson sowie weitere Maßgaben zur Durchführung sind der Anlage zur Coronaschutzverordnung zu entnehmen.

Anlage "Hygiene- und Infektionsschutzregeln" zur CoronaSchVO NRW

Coronaschutzverordnung NRW (CoronaSchVO) und weitere Verordnungen

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