Maßnahmen ab 17. Oktober 2020

Die 7-Tages-Inzidenz ist am 10. Oktober 2020 auf über 50 gestiegen. Somit gelten nun die von der Stadt Köln mit dem Landeszentrum Gesundheit und der Bezirksregierung abgestimmten Maßnahmen. 

  • Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes sind genehmigt. Dann gilt drinnen eine Grenze von maximal 250 Teilnehmenden, draußen von 500 Teilnehmenden.
  • Im öffentlichen Raum dürfen sich nur noch fünf Personen treffen.  
    Hinweise zu Ausnahmen finden Sie in der Coronaschutzverordnung unter § 1 Absatz 2 Nr. 1 bis 4.
  • Ab 22 Uhr gilt ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum.
    Öffentlicher Raum ist der der Allgemeinheit zugängliche Raum, also keine Privatwohnungen.
  • An Wochenenden (Freitag 20 Uhr bis Montag 6 Uhr) gilt darüber hinaus ein Verkaufsverbot von Alkohol an verschiedenen Orten - dieses gilt auch für Supermärkte (näheres entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt Sondernummer 76 und Amtsblatt Sondernummer 78).
  • Es gilt ab 17. Oktober 2020 eine Sperrstunde von 23 Uhr bis 6 Uhr. In dieser Zeit ist auch der Verkauf von alkoholischen Getränken untersagt (näheres entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt Sondernummer 78).
  • Eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum, dort, wo sich viele Menschen begegnen und der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Jeder, der zu Fuß in der Stadt, also in Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen unterwegs ist, muss eine Maske tragen.
    Eine Auflistung der Straßen und Plätze finden in der Allgemeinverfügung im Amtsblatt Sondernummer 76 unter § 1 Nr. 2 a) bis f).
  • Im Einzelhandel gilt eine neue Quadratmeter-Regel: Sie wird auf zehn Quadratmeter pro Kunde erhöht.
  • Private Feiern außerhalb der eigenen Wohnung werden auf maximal zehn Personen (bis einschließlich 18. Oktober 2020 gilt noch die Grenze von 25 Personen) begrenzt. Von privaten Feiern in der eigenen Wohnung wird dringend abgeraten. Auch hier erscheint eine Begrenzung auf maximal zehn Personen sinnvoll.  

Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt Sondernummer 76 vom 9. Oktober 2020 und der Änderung der Allgemeinverfügung im Amtsblatt Sondernummer 78 vom 13. Oktober 2020.

Straßen und Plätze mit Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im öffentlichen Raum gilt auf folgenden Plätzen und Straßen:

  • in sämtlichen Fußgängerzonen
  • in den Einkaufsstraßen; das heißt den Straßen, die durch eine Vielzahl von Einzelhandelsgeschäften geprägt sind, die nicht allein den örtlichen Bedarf decken. Das sind:
  • Aachener Straße (Innenstadt und Braunsfeld)
  • Bonner Straße (Innenstadt und Bayenthal)
  • Breite Straße
  • Brüsseler Straße
  • Chlodwigplatz
  • Dellbrücker Hauptstraße
  • Deutzer Freiheit
  • Dürener Straße
  • Ehrenstraße
  • Eigelstein
  • Hauptstraße (Rodenkirchen)
  • Höninger Weg
  • Kalker Hauptstraße
  • Neumarkt
  • Neusser Straße
  • Maastrichter Straße
  • Mittelstraße
  • Porz Zentrum
  • Severinstraße
  • Sülzburgstraße/Berrenrather Straße
  • Venloer Straße
  • Wiener Platz/Frankfurter Straße
  • Zülpicher Straße

allerdings nicht in den Abschnitten der Straßen, in denen keine oder nur den örtlichen Bedarf deckende Einzelhandelsgeschäfte vorhanden sind, sodass die Straßen dort nicht den Charakter einer Einkaufsstraße haben,

  • in der Altstadt (Anlage 1)
  • auf den Kölner Ringen
  • auf dem Rheinufer linksrheinisch zwischen Mülheimer Brücke und Südbrücke
  • Rheinboulevard/Rheinpromenade rechtsrheinisch (Anlage 2)
Anlage 1 - Altstadt
PDF, 1640 kb
Anlage 2 - Rheinboulevard/Rheinpromenade rechtsrheinisch
PDF, 1685 kb
Amtsblatt 76 (Sondernummer), 9. Oktober 2020
PDF, 12951 kb
Amtsblatt 78 (Sondernummer), 13 Oktober 2020
PDF, 668 kb

Die Coronaschutzverordnung wurde zum 17. Oktober 2020 in Nordrhein-Westfalen aktualisiert. Die neue Version enthält Regelungen zu regionalen Anpassungen an das Infektionsgeschehen, wenn die so genannte Sieben-Tage-Inzidenz über einem Wert von 35 oder 50 liegt, eine Sperrstunde, zum Beispiel einer Sperrstunde und Verbot des Alkoholkonsums im öffentlichen Raum zu bestimmten Zeiten. Die Neuerungen sind gut in der Änderungsverordnung zur CoronaSchVO zu erkennen.

Bitte informieren Sie sich hierzu auf der "FAQ-Seite des Landes Nordrhein-Westfalen".

Neue FAQ zum Corona-Virus - Das Landesportal NRW
Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) - gültig ab 17. Oktober 2020

Die Geltungsdauer der Verordnung zum Schutz von Betreuungseinrichtungen vor dem Coronavirus (CoronaBetrVO) wurde zum 1. Oktober 2020 verlängert. Sie enthält weiterhin Regelungen für Schulen, Kitas und andere Betreuungseinrichtungen und gilt bis zum 31. Okober 2020. 

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur in der ab 1. Oktober gültigen Fassung Anlage zur Coronabetreuungsverordnung Tätigkeitsbereiche für eine erweiterte Notfallbetreuung ab 23. April 2020

Gastronomie, Friseursalons, Kosmetikstudios, Fitnessstudios etc. dürfen unter Einhaltung von Hygiene- und Infektionsschutzstandards wieder öffnen. 

Diese Standards sind hier zusammengefasst:

Hygiene- und Infektionsschutzstandards zur CoronaSchutzVO NRW in der ab 17. Oktober gültigen Fassung DEHOGA Nordrhein e. V. gibt Tipps zum Thema "Wiedereröffnung"
© Deutsche Bundesregierung

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