Das Land Nordrhein-Westfalen hat bestimmte Bereiche mit Zugangsbeschränkungen belegt.

Die bekannten und bewährten AHA-Verhaltensregeln werden weiterhin empfohlen: Abstand halten, Hygieneregeln beachten und im Alltag eine Maske tragen. Die Corona-Schutzverordnung hat zwei Anlagen, die aktuelle Hygiene- und Infektionsschutzempfehlungen zusammenfassen - eine richtet sich an Privatpersonen, die andere an Einrichtungen und Angebote mit Publikumsverkehr. Beide Dokumente sind auf dieser Seite abrufbar (siehe unter "Coronaschutzverordnung NRW (CoronaSchVO) und weitere Verordnungen").

Weitere Informationen zu den aktuellen Regelungen entnehmen Sie bitte den einzelnen Themenbereichen auf dieser Seite. 

Abstandsgebot und Maskenpflicht

© Stadt Köln

Im öffentlichen Raum wird grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen empfohlen. Dort wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sowie in Innenräumen wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz empfohlen.

Die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske (sogenannte OP-Maske) besteht in folgenden Bereichen:

  • in und im Rahmen von folgenden Einrichtungen und Unternehmen des Gesundheitswesens: Arztpraxen; Krankenhäusern; Einrichtungen für ambulantes Operieren; Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt; Dialyseeinrichtungen; Tageskliniken; ambulanten Pflegediensten, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen; Rettungsdiensten; voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbaren Einrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten und Unternehmen, die diesen Einrichtungen vergleichbare Dienstleistungen anbieten, wobei Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch nicht zu den vergleichbaren Angeboten zählen;
  • in öffentlich zugänglichen oder finanzierten Verkehrsmitteln, die üblicherweise für den Transport zur Schule, zur Arbeit und zu sonstigen Besorgungen des täglichen Lebens genutzt werden (Busse und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs, Schüler*innenbeförderung und ähnliche Angebote), von Fahrgästen sowie dem Kontroll- und Servicepersonal und dem Fahr- und Steuerpersonal, soweit für dieses tätigkeitsbedingt physischer Kontakt zu anderen Personen besteht;
  • in Obdachlosenunterkünften;
  • in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerber*innen, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedler*innen;
  • in den durch Hausrecht festgelegten Bereichen. Bei der Stadt Köln besteht eine Pflicht zum Tragen mindestens einer OP-Maske für Besucher*innen des Stadthauses Deutz, des Kalk-Karrees, der Bezirksrathäuser, der Kundenzentren, der Zulassungsstellen, des Standesamtes und aller sonstigen Verwaltungsgebäude, in denen Dienstleistungen durch Bedienstete der Stadt Köln im persönlichen Kontakt zu den Besucher*innen erbracht werden. Wir behalten uns die Ausweisung weiterer Bereiche oder Veranstaltungen, für die eine Maskenpflicht gilt, durch unser Hausrecht vor.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist in folgenden Fällen nicht verpflichtend:

  • bei Kindern bis zum Alter von 5 Jahren einschließlich,
  • in Privaträumen bei ausschließlich privaten Zusammentreffen,
  • bei der nicht nur augenblicklichen Alleinnutzung eines Innenraums durch eine Person oder mehrere Angehörige einer Einrichtung oder Unternehmens, wenn dies nach arbeitsschutzrechtlichen Regelungen zulässig ist,
  • in Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz sowie des Abschiebungshaft- und Maßregelvollzugs,
  • wenn das zur Ermöglichung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung erforderlich ist,
  • zur notwendigen Einnahme von Speisen und Getränken,
  • bei der Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen,
  • von Inhaber*innen sowie Beschäftigten von Einrichtungen und Unternehmen, wenn das Tragen der Maske durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung durch Glas, Plexiglas oder ähnliches) ersetzt wird,
  • auf behördliche oder richterliche Anordnung, sowie in Fällen, in denen das Gesundheitsministerium NRW Ausnahmen durch Allgemeinverfügung zulässt
  • von Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können; das Vorliegen der medizinischen Gründe ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen, welches auf Verlangen vorzulegen ist.  

Das Gesundheitsamt stellt keine Bescheinigungen für Personen aus, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können.

Informationen für vollständig Geimpfte und Genesene

Immer mehr Menschen sind vollständig geimpft oder aber nach einer COVID-19-Genesung immunisiert. Weitere Infos finden Sie hier:

Informationen für vollständig Geimpfte und Genesene

Gibt es eine Testpflicht?

Ja, unter anderem Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste dürfen nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Die Beschäftigten dort müssen sich im mindestens zweimal in der Woche testen lassen. Nicht-immunisierte Beschäftigte müssen sich täglich testen lassen. Ebenso müssen sich immunisierte Beschäftigte täglich testen lassen, wenn sie innerhalb der letzten 5 Tage engen persönlichen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten und es sich nicht um einen beruflichen Kontakt zu älteren, behinderten oder pflegebedürftigen Menschen bei Anwendung entsprechender Schutzmaßnahmen gehandelt hat.

Bei Asyl- und Flüchtlingsunterkünften etc. sowie Strafvollzugsanstalten müssen sich nicht-immunisierte Beschäftigte mindestens zweimal in der Woche testen lassen. Bei vollständig immunisierten Personen kann auf die Tests verzichtet werden.

In den Einrichtungen behandelte, betreute oder untergebrachte Personen müssen im Regelfall bei der Aufnahme negativ getestet sein.

Besucher*innen müssen ihr negatives Testergebnis jeweils vor dem Betreten vorlegen. Gleiches gilt für andere Personen, die die vorgenannten Einrichtungen zeitlich begrenzt für einen mehr als unerheblichen Zeitraum aufsuchen. Kinder bis zum Alter von 5 Jahren einschließlich sind von der Testpflicht ausgenommen.

Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen
Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus in Schulen

Coronaschutzverordnung NRW (CoronaSchVO) und Anlagen

Alle Informationen rund um das Corona-Virus für Sie zusammengefasst