Sport in Metropolen und seine Netzwerke "Sport und Bewegung" schaffen seit 2007 in ausgewählten Bezirken vielfältige Synergien für den Sport. Dadurch soll der Bevölkerung ein qualitativ und quantitativ besseres Sportangebot ermöglicht werden. Damit dies gelingen kann, werden Potenziale im Bezirk erkannt, gefördert und ausgebaut. Elementar ist in diesem Zusammenhang die Förderung des vereinsorientierten Sports. In Kooperation mit Schulen, sozialen Einrichtungen, Kindertagesstätten, Seniorennetzwerken und weiteren Institutionen werden neue attraktive Sport- und Bewegungsangebote geschaffen. Im Juli 2011 wurde der Projektstatus von Sport in Metropolen aufgehoben und die Netzwerkarbeit, durch Beschluss des Sportausschusses, als unsere dauerhafte Aufgabe anerkannt. Umgesetzt wird die Sportnetzwerkarbeit von unserem Sportamt. Aktuell ist das Sportnetzwerk in den Bezirken Kalk und Chorweiler tätig. Vorher war Sport in Metropolen schon in den Bezirken Mülheim und Nippes aktiv.

Die Schwerpunkte der Sportnetzwerkarbeit sind folgende:

  • Um den Bürger*innen, den Sportvereinen und weiteren sozialen Einrichtungen eine möglichst zentrale Anlaufstelle im Bezirk zu bieten, wurden in den Bürgerämtern der ausgewählten Stadtbezirke Netzwerkbüros eingerichtet, die regelmäßig besetzt sind.
  • Des Weiteren veranstalten die Netzwerkteams stadtteil- und themenorientierte halbjährliche Arbeitskreise, im Rahmen derer engagierte und interessierte Vereine und Institutionen an einen Tisch geholt werden. Hier werden örtliche Probleme und Bedarfe aufgefangen. Ziel ist es, Kontakt aufzunehmen, sich kennenzulernen, auszutauschen und den Grundstein für die Schaffung von Sportkooperationen und Sportprojekten zu legen, die in Zukunft von den Netzwerkverantwortlichen begleitet werden.

Ziele und Inhalte

Ziel von Sport in Metropolen ist es, die Sportaktivität der Bevölkerung zu erhöhen, indem Sport und Bewegung in den Lebensalltag integriert werden. Die Möglichkeiten, die der Sport für die Stadt bietet, sollen gefördert und ausgebaut werden. Mögliche Akteur*innen sind Sportvereine, Schulen, Jugendeinrichtungen, Kindergärten und viele mehr. Dabei sollen Projektvorhaben möglichst unkompliziert unterstützt werden, indem das Netzwerk von Sport in Metropolen "Sport und Bewegung" hinzugezogen wird und sich verschiedene Potenziale unterschiedlicher Akteur*innen ergänzen. Das Sport in Metropolen-Team übernimmt hier eine moderierende und koordinierende Rolle. Folgende Themen wurden zur Weiterentwicklung der Kölner Sport- und Bewegungslandschaft als besonders wichtig bewertet:

  • Sport für Jung und Alt
  • Sport- und Bewegungsraum Stadt
  • Vereinsmanagement und -entwicklung

Partner*innen und Mitwirkende

In der Anfangsphase waren unsere Projektpartner*innen vor allem das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, der LandesSportBund Nordrhein-Westfalen e. V., der StadtSportBund Köln e. V., die Deutsche Sporthochschule Köln, mit dem Institut für Sportsoziologie.

Die Deutsche Sporthochschule wurde im engen Austausch mit allen Beteiligten mit der Umsetzung beauftragt. Hierzu wurden in der Startphase 2003 eine Bevölkerungs- und eine Sportvereinsbefragung durchgeführt, deren Ergebnisse und Aussagen in die weitere praxisbezogene Arbeit "vor Ort" eingeflossen sind.

Neben den oben genannten Institutionen unterstützten sowohl die Kölner Sportpolitik als auch weitere lokale Ämter und regionale Organisationen die im Rahmen von Sport in Metropolen geleistete Arbeit.

Netzwerk "Sport und Bewegung" in den einzelnen Stadtbezirken

"Sport und Bewegung" Kalk

Mit Beschluss vom 6. November 2014 entschied der Sportausschuss, den Bezirk Kalk als weiteren Standort für Sport in Metropolen auszuwählen. Gemeinsam mit Institutionen und Interessierten vor Ort konnten im Juni 2015 bereits erste Projekt- und Kooperationsideen gesammelt werden.

Eine Übersicht der vereinsgebundenen Sportangebote im Stadtbezirk Kalk bietet ein vom StadtBezirk-SportVerband 8, der Sportverwaltung des Bürgeramtes Kalk und Sport in Metropolen entworfener Flyer:

Vereinsflyer Sportvereine Kalk Sim 2017
PDF, 432 kb

Auch der Sport in Kalk leidet unter der Corona-Pandemie. So belasten die notwendigen Maßnahmen, wie zum Beispiel geschlossene Sportstätten, alle Handelnde im Sport sehr. Daher wird Sport in Metropolen in den kommenden Monaten unter anderem den Fokus darauf legen, wie die Handelnden im Bereich Sport mit der derzeitigen Situation umgehen können.

"Sport und Bewegung" Chorweiler  

Mit Beschluss unseres Sportausschusses vom 18. September 2018 hat das Sportnetzwerk Sport in Metropolen im Jahr 2019 seine Arbeit im linksrheinischen Stadtbezirk Chorweiler aufgenommen. Nachdem das Netzwerkteam des Sportamtes schon seit Jahresbeginn 2018 im Hintergrund erste Gespräche im gesamten Stadtbezirk geführt hat, steht Sport in Metropolen seit 2019 allen Bürger*innen im Stadtbezirk Chorweiler zur Verfügung. 

Zum Start des Netzwerkes nahmen bereits zahlreiche Vertreter*innen örtlicher Vereine und gesellschaftlicher Institutionen die Chance wahr, informierten sich über die Möglichkeiten, die Sport in Metropolen bietet und äußerten erste Erwartungen, Wünsche und Bedarfe an uns. Diese erste Analyse bildet nun die Grundlage für konkrete Projektideen und Kooperationen, die Sport in Metropolen in enger Zusammenarbeit mit dem Bürgeramt Chorweiler, dem StadtBezirksSportVerband 6 und weiteren Partner*innen und Unterstützer*innen angehen wird.

Erreichbarkeiten der Netzwerkteams

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der aktuellen Corona-Lage die Netzwerkbüros nicht regulär besetzt sind. Sie erreichen uns aber sowohl telefonisch als auch per E-Mail:

Ihr Kontakt im Sport in Metropolen-Team für den Bezirk Kalk:
Herr Keller, Telefon: 0221 / 221-31249, 

Ihr Kontakt im Sport in Metropolen-Team für den Bezirk Chorweiler:
Herr Auweiler, Telefon: 0221 / 221-31255, 

E-Mail für beide Stadtbezirke:

E-Mail: Sport-in-Metropolen@stadt-koeln.de

Bei Interesse an einem persönlichen Treffen können Sie uns gerne hier besuchen:

Netzwerkbüro Sport und Bewegung Kalk
(Nach vorheriger Absprache)
Bezirksrathaus Kalk
Zimmer 934
Kalker Hauptstraße 247 - 273
51103 Köln

Netzwerkbüro Sport und Bewegung Chorweiler
(Nach vorheriger Absprache)
Bürgeramt Chorweiler
Zimmer 3.610
Pariser Platz 1
50765 Köln

Gesamtkoordination und Kontakt außerhalb der Sprechstunden
Sportamt der Stadt Köln
Sportpark Müngersdorf
Zimmer O2.02
Olympiaweg 7
50933 Köln

Berichte über die bereits abgeschlossene Netzwerkarbeit

"Sport und Bewegung" Mülheim

Als Reaktion auf die von der DSHS durchgeführte Befragung bei Vereinen und Bürger*innen wurde im Jahr 2005 das Netzwerk "Sport und Bewegung" gegründet. Grundlage hierfür war die Erkenntnis, dass Netzwerkbildung ein wichtiger Schlüssel für die Zukunft des kommunalen Sports ist. 

Gemeinsam mit der kommunalen Sportpolitik, dem StadtSportBund Köln und Unterstützung der Deutschen Sporthochschule Köln wurde das Projekt seit 2007 zunächst im Stadtbezirk Mülheim durchgeführt.

Unsere Projektpartner*innen waren das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, der LandesSportBund Nordrhein-Westfalen e. V., der StadtSportBund Köln e. V., die Deutsche Sporthochschule Köln, mit dem Institut für Sportsoziologie.

Die Deutsche Sporthochschule wurde im engen Austausch mit allen Beteiligten mit der Umsetzung beauftragt. Hierzu wurden in der Startphase 2003 eine Bevölkerungs- und eine Sportvereinsbefragung durchgeführt, deren Ergebnisse und Aussagen Eingang in die weitere praxisbezogene Arbeit "vor Ort" gefunden haben. Neben den oben genannten Institutionen unterstützten sowohl die Kölner Sportpolitik als auch weitere lokale Ämter und regionale Organisationen das Projekt.

Netzwerk Sport Und Bewegung M _lheim
PDF, 3379 kb

Zum 30. Dezember 2014 lief das Netzwerk "Sport und Bewegung" Mülheim nach sieben Jahren aus. In Mülheim konnten durch das Programm "Mülheim 2020" mit dem Projekt "SpoBIG - Sport an der Schnittstelle von Bildung, Integration und Gesundheit" zunächst effektive Nachfolgestrukturen geschaffen werden. Nachdem auch dieses Programm abgeschlossen wurde, wird die Nachhaltigkeit der mittlerweile etablierten Netzwerke im Rahmen der "Sportorientierten Jugendarbeit" fortgeführt und sichergestellt.

Insgesamt konnten im Laufe der Jahre verschiedene Sportnetzwerk-Projekte erfolgreich installiert werden. Hierzu zählen – unter anderem – eine Bambini-Kicker-Liga, offene Ballangebote in Jugendeinrichtungen oder verschiedene Bewegungsangebote für Senior*innen. Einen Überblick über alle initiierten Projekte und Kooperationen bietet der Abschlussbericht des Netzwerkes „Sport und Bewegung“ Mülheim:

Abschlussbericht Sport in Metropolen Mülheim
PDF, 4276 kb

"Sport und Bewegung" Nippes

Im Jahre 2009 wurde die Netzwerkarbeit "Sport und Bewegung" erweitert und parallel zu Mülheim auf den Stadtbezirk Nippes übertragen. Die Übertragung, im September 2008 von unserem Sportausschuss beschlossen, basierte auf einer Analyse der Strukturdaten der linksrheinischen Stadtbezirke Ehrenfeld, Chorweiler und Nippes.

Der offizielle Startschuss des Netzwerkes Sport und Bewegung Nippes wurde am 31. März 2009 im Rahmen einer Auftaktveranstaltung gegeben. Bei dieser ersten Informationsveranstaltung stand die Vorstellung des Projektes und der entsprechenden Akteur*innen im Vordergrund.

Netzwerk Sport und Bewegung Nippes
PDF, 1154 kb

Im Rahmen der Konzeptentwicklung war es wichtig, dass die Ideen, Bedarfe und Erwartungen der Institutionen, Akteur*innen aus Nippes in die Planungen und Überlegungen mit einfließen konnten, um die Netzwerkarbeit bedarfsorientiert ausrichten zu können. Die Ziele des Netzwerkes können mit zwei prägnanten Begriffen definiert werden:

  • Erhöhung der Sportaktivität
  • Innovative Vereinsentwicklung (mit Unterstützung des SSBK)

Seit der Einführung von Sport in Metropolen im Rahmen des Netzwerkes Sport und Bewegung Nippes ist in den Jahren 2009 bis 2017 im Bezirk Nippes viel bewegt worden. Die Vernetzung erfolgte mittels Ermöglichung von Sportkooperationen und Sportangeboten der unterschiedlichen Institutionen mit den Sportvereinen, Beteiligung an Veranstaltungen mit Sportbezug und Unterstützung von Sportvereinen. Daher sind die Strukturen in Nippes so stark, dass zahlreiche Projekte auch nach Ende der Netzwerkarbeit im Jahr 2017 eigenständig weitergeführt werden können.