Beschreibung

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Um die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung zu erlangen, stehen mehrere Rechtsgrundlagen zur Verfügung, die überwiegend im Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) geregelt sind.

Wenn Sie beabsichtigen, sich einbürgern zu lassen, stehen wir Ihnen beratend zur Seite.

Die nachfolgend aufgeführten Unterlagen müssen Sie in jedem Fall einreichen. Bei der Beratung kann sich aber herausstellen, dass weitere Unterlagen erforderlich sind.

Benötigt werden

  • Einbürgerungsantrag

    Der Einbürgerungsantrag wird Ihnen im Rahmen des telefonischen Beratungsgespräches postalisch oder per E-Mail zugesandt. Diesen finden Sie ebenfalls unter "Einbürgerungsantrag, Einbürgerungskurs und-test, Urkundenservice" und können diesen herunterladen und ausdrucken.

  • Aktuelles Passfoto

  • Lebenslauf

    Der Lebenslauf kann sowohl per Hand als auch mit Computer oder Schreibmaschine geschrieben sein. Er sollte einen kompletten schulischen und beruflichen Werdegang enthalten. Sollten Sie sich in einem Verein oder einer Organisation ehrenamtlich betätigen, nehmen Sie dies bitte auf, wenn Sie besondere Integrationsleistungen geltend machen wollen.

  • Nationalpass oder Reiseausweis

    Bei Antragstellung muss ein gültiger Nationalpass oder Reiseausweis vorliegen. Wenn Sie aus einem Land kommen, das nicht zur Europäischen Union gehört, müssen Sie zusätzlich den aktuellen Aufenthaltstitel vorweisen.

  • Geburtsurkunde

    Sollten Sie nicht in Deutschland geboren sein und daher nicht über eine deutsche Geburtsurkunde verfügen, ist eine internationale Geburtsurkunde oder die Originalurkunde mit beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Für den Fall, dass Sie in Köln geboren wurden und eine aktuelle Urkunde benötigen, können Sie den Online-Service des Standesamtes nutzen. Einen entsprechenden Link finden Sie auf dieser Seite unter "Einbürgerungsantrag, Einbürgerungskurs und -test, Urkundenservice".

  • Weitere Identitätsnachweise

    Sofern Ihr Herkunftsstaat weitere Identitätsdokumente, wie beispielsweise einen Staatsangehörigkeitsausweis oder eine Personal-/Identitätskarte ausstellt, müssen Sie diese ebenfalls im Original und mit beglaubigter Übersetzung vorlegen.

  • Weitere Urkunden

    Falls Sie nicht ledig sind, sind die Ehe- oder Lebenspartnerschaftsurkunde oder eine beglaubigte Abschrift/Auszug aus dem Familienbuch vorzulegen.

  • Nachweis der Deutschkenntnisse

    Ihre Deutschkenntnisse weisen Sie entweder durch einen Abschluss einer allgemeinbildenden deutschen Schule nach (Hauptschule, Realschule, Gymnasium oder Gesamtschule) oder Sie legen ein Deutsch-Zertifikat mit dem Niveau B 1 vor. Das Deutsch-Zertifikat muss von einem*einer Telc (The European Language Certificates)-Träger*in ausgestellt worden sein, zum Beispiel vpon der Volkshochschule Köln, .

  • Nachweis der staatsbürgerlichen Kenntnisse

    Ihre staatsbürgerlichen Kenntnisse weisen Sie entweder durch einen Abschluss einer allgemeinbildenden deutschen Schule nach (Hauptschule, Realschule, Gymnasium oder Gesamtschule) oder Sie legen den Nachweis eines erfolgreich abgeschlossenen Einbürgerungstests vor. Den Einbürgerungstest können Sie in Köln zum Beispiel an der Volkshochschule machen. Einen Link hierzu finden Sie auf dieser Seite unter "Einbürgerungsantrag, Einbürgerungskurs und -test, Urkundenservice".

  • Einkommensnachweis

    Als Arbeitnehmer*innen legen Sie den aktuellen Arbeitsvertrag sowie die Lohn-/Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate vor. Selbstständig Tätige müssen die Gewerbeanmeldung, einen aktuellen Einkommenssteuerbescheid, eine betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) der letzten drei Monate sowie eine formlose Bescheinigung des*der Steuerberater*in über die Netto-Einkünfte der letzten drei Monate vorlegen.

So finden Sie uns

Die Einbürgerungsabteilung befindet sich in Kalk auf der Dillenburger Straße 56-66, 51105 Köln.

Vorsprachen sind nur mit Wartemarken möglich. Das gilt für Antragsannahmen mit Termin sowie für Beratungen.

Beratung

Wir empfehlen Ihnen vor Antragstellung eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen. 

Diese erfolgt ausschließlich telefonisch und per E-Mail, wird jedoch nicht für die Antragstellung vorausgesetzt. 

Unser Beratungsteam ist telefonisch über 0221 / 221-28735 und -23521 zu erreichen.

 

Kontaktadresse für Anfragen zur Beratung

Sachbearbeitung und Antragsabgabe

Für die Antragsabgabe benötigen Sie immer einen Termin.

Den erhalten Sie von unseren Mitarbeitenden bei der Erstberatung, oder Sie schicken uns eine E-Mail mit der Bitte um Terminvereinbarung:

Kontaktadresse der Einbürgerung

Einbürgerungsantrag, Einbürgerungskurs und -test, Urkundenservice

Weitere Links zu den Themen Integration und Einbürgerung

Vorsprache

Wir empfehlen Ihnen vor Antragstellung eine persönliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Nähere Informationen finden Sie unter "Beratung".

Nach der Beratung erhalten Sie per E-Mail oder per Post ein Merkblatt mit allen wichtigen Informationen und Unterlagen für die Antragstellung, sowie den Antragsvordruck.

Die Annahme des Einbürgerungsantrages erfolgt nur nach Termin!

Gebühren

Die Einbürgerungsgebühr beträgt 255 Euro pro antragstellende Person.

Für minderjährige Kinder, die mit eingebürgert werden und kein eigenes Einkommen haben, reduziert sich die Gebühr auf 51 Euro.

Die Gebühr für Einbürgerungen nach dem "Gesetz über die Rechtsstellung heimatloser Ausländer im Bundesgebiet" beträgt einheitlich 51 Euro pro Person.

Bitte beachten Sie: Bei Antragstellung sind 75 Prozent der Verwaltungsgebühren zu bezahlen. Falls Ihr Antrag abgelehnt wird, werden diese 75 Prozent nicht erstattet! Lassen Sie deshalb vorher in der Beratung prüfen, ob Ihr Antrag Aussicht auf Erfolg hat.

Rechtliche Voraussetzungen

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Kontakt

Kontakt und Erreichbarkeit

Downloads und Infos

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen

Stadtbahn-Linien 1 und 9 (Haltestelle Kalk Kapelle, rollstuhlgerecht)
Stadtbahn-Linien 1 und 9 (Haltestelle Kalk Post, rollstuhlgerecht)
Bus-Linie 150 (Haltestelle Kalk-Karree)
Bus-Linie 159 (Haltestellen Kalk Kapelle und Kalk Post)
S-Bahn-Linien S 12 und S 13 (Haltestelle Trimbornstraße, nicht rollstuhlgerecht)

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