Beschreibung

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Wohngeld ist ein Zuschuss zu den Kosten für Ihre Wohnung. Es gibt zwei Formen: Wohngeld als Mietzuschuss, sofern Sie eine Wohnung oder ein Zimmer zur Miete bewohnen, oder als Lastenzuschuss, wenn Sie ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung haben.

Benötigt werden

  • Wohngeldantrag

    Den Vordruck Wohngeldantrag halten wir in der Wohngeldstelle für Sie bereit. Sie finden ihn auch auf den Internetseiten des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW (Link unter "Downloads und Infos" und dann auf der Ministeriumsseite unter dem Punkt "Wie kann ich Wohngeld beantragen?"). Hier haben Sie auch die Möglichkeit einen Wohngeldrechner zu nutzen und online Ihren Antrag zu stellen.

  • Einkommensnachweis

    Den Vordruck für den Einkommensnachweis halten wir in der Wohngeldstelle für Sie bereit. Sie finden ihn auch auf den Internetseiten des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW (Link unter "Downloads und Infos" und dann auf der Ministeriumsseite unter dem Punkt "Wie kann ich Wohngeld beantragen?").

  • Bescheinigung des Vermieters

    Den Vordruck der Vermieterbescheinigung halten wir in der Wohngeldstelle für Sie bereit. Sie finden ihn auch auf den Internetseiten des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW (Link unter "Downloads und Infos" und dann auf der Ministeriumsseite unter dem Punkt "Wie kann ich Wohngeld beantragen?").

  • Nachweis über die Zahlung der Miete,

    zum Beispiel: Letzte Mietquittung oder letzter Kontoauszug - Bitte reichen Sie uns solche Nachweise ausschließlich in Kopie ein.

Voraussetzungen für Wohngeld

Um einen Zuschuss zu bekommen, müssen Sie als Wohnungsinhaberin oder Wohnungsinhaber den Wohnraum selbst bewohnen und die Miete oder Belastung dafür aufbringen.

Ob und in welcher Höhe Sie Wohngeld erhalten können, hängt unter anderem ab von

  • der Zahl der Haushaltsmitglieder,
  • der Höhe des Gesamteinkommens und
  • der Höhe der Miete oder der Belastung.

Die Berechnung ist abhängig von Ihrer persönlichen Situation.

Einen unverbindlichen Wohngeldrechner bietet das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW an. Sie finden ihn unter der Überschrift "Wohngeldrechner des Landes NRW".

Übersicht der Einkommensgrenze

Mietenstufe VI/Arbeitnehmerpauschale 1.000 Euro

Diese Tabelle bietet nur einen groben Anhaltspunkt – individuelle Freibeträge, zum Beispiel für Schwerbehinderung, können nicht abgebildet werden. Hier hilft nur eine Berechnung weiter.   

Anmerkung zu den Spalten 2 bis 5: Grenze für monatliches Bruttoeinkommen (ohne Kindergeld) in Euro bei einer Verdienerin oder einem Verdiener vor einem pauschalen Abzug von X Prozent.

Zahl der zu berück-sichtigenden Haushalts-mitglieder 

0 Prozent

(z. B. ALG I)

10 Prozent

(z. B. Rentner)

unter Berück-sichtigung WK Pausch-betrages von 102 Euro jährlich

20 Prozent

(z. B. Beamte)

unter Berück-sichtigung WK Pausch-betrages von 1.000 Euro jährlich 

30 Prozent

(z. B. 
Arbeitnehmer)

unter Berück-sichtigung WK Pausch-betrages von 1.000 Euro jährlich 

1

1.010,64
Euro

1.131,43
Euro

1.346,63
Euro

1.527,10
Euro

 21.384,76

Euro

1.547,12

Euro

1.814,28

Euro

2.061,56

Euro

 31.673,43

Euro

1.867,87

Euro

2.175,12

Euro

2.473,94

Euro

 42.166,02

Euro

2.415,19

Euro

2.790,86

Euro

3.177,64

Euro

 52.461,22

Euro

2.743,19

Euro

3.159,86

Euro

3.599,36

Euro

 62.763,64

Euro

3.079,21

Euro

3.537,88

Euro

4.031,39

Euro

 

Erklärung zur Tabelle:

Die Tabelle gibt die höchstmöglichen Einkommensbeträge wieder, die in Köln (Mietenstufe VI) gelten. Die angegebenen Einkommensbeträge werden nur bei entsprechend hohen Mieten wirksam. Bei niedrigeren Mieten sind die Einkommensgrenzen niedriger. Bei der Einkommensberechnung im Wohngeldrecht wird vom Bruttoeinkommen ausgegangen. Von diesem Betrag werden jeweils 10 Prozent für die Entrichtung von Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung und Rentenversicherungsbeiträge abgezogen.

 

 Maximale Miete beziehungsweise Belastung

  Haushaltsmitglieder  bis 31. Dezember 2015 Mietenstufe V ab 1. Januar 2016 Mietenstufe VI 
 1 385 Euro 522 Euro
 2 468 Euro 633 Euro
 3 556 Euro 753 Euro
 4 649 Euro 879 Euro
 5 737 Euro 1.004 Euro
 Je weitere Person  + 88 Euro+ 126 Euro

 

Die oben genannten Beträge gelten bis zum 31. Dezember 2019.

Zum 1. Januar 2020 wird das Wohngeldgesetz verbessert.

Was ändert sich?

  • das Wohngeld wird angehoben
  • die Einkommensgrenzen werden erhöht
  • die Höchstbeträge für die maximal zuschussfähigen Mieten beziehungsweise Belastungen werden erhöht. 

Es werden sich spürbare Verbesserungen ergeben. Die neuen Höchstbeträge für die Miete/Belastung, die bei der Berechnung des Wohngeldes berücksichtigt werden können, sind in nachfolgender Tabelle dargestellt:  

Maximale Miete beziehungsweise Belastung

  Haushaltsmitglieder  bis 31. Dezember 2019 Mietenstufe VI ab 1. Januar 2020 Mietenstufe VI 
 1 522 Euro 575 Euro
 2 633 Euro 697 Euro
 3 753 Euro 830 Euro
 4 879 Euro 968 Euro
 5 1.004 Euro 1.106 Euro
 Je weitere Person  + 126 Euro+ 139 Euro

 

Übersicht der Einkommensgrenzen (ab 1. Januar 2020)  

Diese Tabelle ist nur ein grober Anhaltspunkt, denn individuelle Freibeträge zum Beispiel durch eine Schwerbehinderung können hier nicht berücksichtigt werden. Hier hilft nur eine individuelle Berechnung weiter.

Anmerkung: Grenze für das monatliche Bruttoeinkommen (ohne Kindergeld) in Euro bei einer Verdienerin oder einem Verdiener vor einem pauschalen Abzug von ... Prozent.

Zahl der zu berück-sichtigenden Haushalts-mitglieder 

0 Prozent

(z. B. ALG I)

10 Prozent

(z. B. Rentner)

unter Berück-sichtigung WK Pausch-betrages von 102 Euro jährlich

20 Prozent

(z. B. Beamte)

unter Berück-sichtigung WK Pausch-betrages von 1.000 Euro jährlich 

30 Prozent

(z. B. 
Arbeitnehmer)

unter Berück-sichtigung WK Pausch-betrages von 1.000 Euro jährlich 

1

1.120,52
Euro

1.253,64
Euro

1.484,12
Euro

1.684,22
Euro

 21.538,49

Euro

1.717,93

Euro

2.006,44

Euro

2.281,18

Euro

 31.858,12

Euro

2.073,08

Euro

2.405,98

Euro

2.737,79

Euro

 42.393,07

Euro

2.667,47

Euro

3.074,67

Euro

3.502,00

Euro

 5

2.723,67

Euro

3.034,80

Euro

3.487,92

Euro

3.974,29

Euro

 63.052,06

Euro

3.399,68

Euro

3.898,41

Euro

4.443,42

Euro

 

Erklärung zur Tabelle:

Die Tabelle gibt die höchstmöglichen Einkommensbeträge wieder, die in Köln (Mietenstufe VI) gelten. Die angegebenen Einkommensbeträge werden nur bei entsprechend hohen Mieten wirksam. Bei niedrigeren Mieten sind die Einkommensgrenzen niedriger. Bei der Einkommensberechnung im Wohngeldrecht wird vom Bruttoeinkommen ausgegangen. Von diesem Betrag werden jeweils 10 Prozent für die Entrichtung von Steuern, Kranken- und Pflegeversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträge abgezogen. 

Wann erhalten Sie das höhere Wohngeld?

Sie beantragen erstmals Wohngeld

Liegt Ihr Antrag der Wohngeldstelle bis zum 31. Januar 2020 vor, erhalten Sie, sofern Sie die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen, ab dem 1. Januar 2020 Wohngeld nach den neuen Regelungen.

Seit dem 1. November 2019 können Sie einen Antrag zum 1. Januar 2020 stellen. Bitte machen Sie auf Ihrem Antrag deutlich, dass Sie erst ab dem 1. Januar 2020 Wohngeld beantragen wollen, sonst wird noch nach altem Recht entschieden.

Sie erhalten bereits Wohngeld

  • Ihr letzter Wohngeldbescheid endet vor dem 31. Dezember 2019. Stellen Sie wie gewohnt einen Wiederholungsantrag. Die Berechnung Ihres Wohngeldanspruchs wird bis zum 31. Dezember 2019 nach bisherigem Recht, ab 1. Januar 2020 nach neuem Recht entschieden.
  • Ihr letzter Wohngeldbescheid endet am 31. Dezember 2019. Wenn Sie bis spätestens 31. Januar 2020 einen neuen Antrag gestellt haben, wird Ihr Wohngeld ab dem 1. Januar 2020 nach dem neuen Wohngeldgesetz berechnet.
  • Ihr letzter Wohngeldbescheid endet im Laufe des Jahres 2020. Sie erhalten automatisch für den restlichen Bewilligungszeitraum einen neuen Bescheid. Hierzu müssen Sie keinem gesonderten Antrag stellen. Für die Weiterleistung über den Bewilligungszeitraum hinaus müssen Sie, wie gewohnt, einen (Weiterleistungs-)Antrag stellen. Bei der Neuberechnung ab 1. Januar 2020 werden die höheren Miethöchstbeträge und Einkommensgrenzen, sowie die Veränderung des pauschalen Abzugs berücksichtigt. Alle anderen gesetzlichen Änderungen können erst nach Ablauf des ursprünglichen Bewilligungszeitraumes berücksichtigt werden. 

Ihr Antrag auf Wohngeld wurde in der Vergangenheit abgelehnt

Durch die Änderung des Wohngeldgesetzes besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, dass nun ab dem 1. Januar 2020 ein Wohngeldanspruch besteht. Es kann sich daher lohnen, einen neuen Antrag zu stellen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass Sie gegebenenfalls mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen müssen. Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohngeldstelle gerne zur Verfügung.

Wohngeldrechner des Landes Nordrhein-Westfalen

Ein Wohngeldrechner steht auf der Internetseite des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW zur Verfügung.

Wohngeldrechner

Verlängerung der Bewilligung

Wohngeld bewilligen wir nur zeitlich befristet. Bevor der Zeitraum der Bewilligung endet, schreiben wir Sie rechtzeitig an. Mit unserem Brief erhalten Sie dann auch einen Antrag, für die Fortzahlung des Wohngeldes.

Vorsprache

Eine persönliche Vorsprache ist nicht erforderlich, bitte senden Sie uns Ihren Antrag per Post zu. Die Postanschrift lautet:

Stadt Köln
Wohngeld
50605 Köln

Im Zusammenhang mit der Einführung der elektronischen Wohngeldakte erleichtert es eine schnelle Verarbeitung Ihrer Post wenn Sie folgende Hinweise, beachten:

  • Übersenden Sie ausschließlich Kopien. Diese werden bei der Stadt gescannt und der Wohngeldstelle elektronisch übermittelt. Die Kopien werden dann vernichtet; eine Rücksendung ist nicht möglich.
  • Heften oder klammern Sie Blätter nicht zusammen
  • Verwenden Sie Papier im DIN A4 Format; vermeiden Sie kleine (Klebe-)Zettel
  • Verwenden Sie kein farbiges oder kariertes Papier
  • Verwenden Sie für Ihre Kopien kein "Schmierpapier" (bedruckte Rückseiten)
  • Verwenden Sie keine Textmarker; unterstreichen Sie stattdessen den Text

Den ausgefüllten, unterschriebenen und gescannten Antrag können Sie uns auch per Mail an poststelle-wohngeld@stadt-koeln.de zusenden. Wir bitten Sie, in der Mail selbst nur Text zu versenden. Dokumente und Fotos fügen Sie bitte ausschließlich als Anlage in einem der folgenden Dateiformate bei: pdf, tiff, png oder jpg. Es besteht keine Möglichkeit, Dateien aus einem Internet-Datenspeicher (Cloud) herunterzuladen.

Darüber hinaus können Sie uns den Antrag auch über das sichere Kontaktformular zusenden. Hier gelten die gleichen Hinweise wie oben bezüglich der Übersendung per Mail.

Sofern Sie eine persönliche Beratung wünschen, finden Sie die zentrale Wohngeldstelle im Bezirksrathaus Lindenthal, Aachener Straße 220, 50931 Köln. Bitte wenden Sie sich während der Öffnungszeiten (Montag, Dienstag und Donnerstag von 8 Uhr bis 12 Uhr) an das für Sie zuständige Servicebüro. Außerhalb der regelmäßigen Öffnungszeiten können individuelle Termine nach Vereinbarung vereinbart werden.

Bitte beachten Sie, dass die Öffnungszeiten der anderen Dienststellen im Bezirksrathaus Lindenthal von den oben genannten abweichen.

Gebühren

Es fallen keine Gebühren an.

Rechtliche Voraussetzungen

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Kontakt

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Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen

Stadtbahn-Linien 1, 7 und 13 (Haltestelle Aachener Straße / Gürtel)
Bus-Linie 137 (Haltestelle Aachener Straße / Gürtel)

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