Beschreibung

Sankt-Martins-Umzüge haben eine lange Tradition. Damit Grundschulen, Kindertagesstätten und Vereine in Zeiten von Corona an dieser Tradition festhalten können, haben unser Amt für öffentliche Ordnung, die Feuerwehr und unser Gesundheitsamt mit der Polizei Köln für Sie diese Informationen zusammengestellt und bieten eine Handreichung zum Downloaden bereit. 

Diese soll Ihnen dazu dienen, einen Umzug oder ein Martinsfeuer in diesem Jahr zu planen und durchzuführen. 

Genehmigung

Wie in den Vorjahren benötigen Sankt-Martins-Umzüge mit über 500 Teilnehmenden gemäß § 29 Absatz 2 der Straßenverkehrsordnung (StVO) eine straßenverkehrsrechtliche Erlaubnis durch das Amt für öffentliche Ordnung.

Zusätzlich ist bereits für einen Zug mit mehr als 300 Teilnehmenden ein Hygienekonzept mit unserem Gesundheitsamt abzustimmen, gemäß § 2b Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO).

In allen anderen Fällen muss jeder Zug mit weniger als 300 beziehungsweise 500 Personen beim Amt für öffentliche Ordnung, Abteilung Straßen- und Grünflächennutzung angezeigt werden.

Postfach des Gesundheitsamts Postfach des Amts für öffentliche Ordnung

Teilnahme am Zug

Jeder Sankt-Martins-Umzug darf nur aus einer Schule oder einer KiTa bestehen, unterteilt in Klassen- beziehungsweise Gruppenverbände plus Lehrkräfte oder Betreuungspersonal. Bei KiTas oder Vereinen ohne Gruppenkonzept empfehlen wir eine Unterteilung in Gruppen à 20 Kinder.

Pro Kind darf eine Begleitperson am Zug teilnehmen. Sofern es unabdingbar ist, mehr Begleitpersonen pro Kind/Familie zuzulassen (zum Beispiel allein erziehendes Elternteil mit weiteren Kindern oder Kinder mit besonderem Betreuungsbedarf), ist dies zulässig.

Die Züge sollten im Klassen-/Gruppenverband mit optischer Trennung unterhalb der Gruppen von mindestens 1,5 Meter Abstand strukturiert sein. Die jeweiligen Betreuungspersonen laufen in diesen Gruppen mit. Dabei ist ein Mindestabstand von 1,5 Meter zu allen Personen, außer zu dem eigenen Kind, einzuhalten.

Für jede Klasse/Gruppe sind mindestens zwei Personen als Ordnerin oder Ordner namentlich zu benennen. Diese begleiten den Zug seitlich (einer pro Seite) und sind mit einer Warnweste ausgestattet. Die Ordnerinnen und Ordner achten auf die Einhaltung der notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen. Die regulär geltenden Abstandsregelungen, sowohl innerhalb einer Klasse/Gruppe als auch zwischen verschiedenen Klassen- beziehungsweise Gruppenverbänden sind auch während der Veranstaltung einzuhalten.

Verhalten im Zug

Eine Blaskapelle beziehungsweise ein Spielmannszug ist untersagt. Zulässig ist das Abspielen von Musik über eine Musikanlage mit Verstärker. Mitsingen im Zug ist für die Teilnehmenden zulässig. Während der gesamten Veranstaltung (Zug und Martinsfeuer) besteht die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung für alle anwesenden Personen. Diese Vorgabe gilt ebenfalls für Kinder ab 6 Jahre. Für Sankt-Martins-Umzüge in KiTas gilt für die Kinder unter 6 Jahren keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Die Mund-Nasen-Bedeckung darf nur zum Essen oder Trinken abgenommen werden. Hierbei ist ein Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Personen einzuhalten.

Grundsätzlich sollten die Umzüge kurz gehalten werden. Vorzuziehen ist zum Beispiel ein Zusammentreffen um das Martinsfeuer, am Schulhof. Eine eventuelle Zugstrecke ist so zu wählen, dass genügend Platz zur Randbebauung (mindestens 1,5 Meter) zur Verfügung steht und es eher unwahrscheinlich ist, dass Zuschauerinnen und Zuschauern dazu kommen.

Martinsfeuer

Bei einem Zusammentreffen ums Martinsfeuer sollten die Kinder in den Klassenverbänden zusammenstehen. Zu den jeweils anderen Klassen sind die Mindestabstände einzuhalten. Dies ist auch auf den Laufwegen, beziehungsweise bei der Aufstellung um das Martinsfeuer durch koordinierende Maßnahmen (Ordnerinnen und Ordner, Markierungen) sicherzustellen. Zu externen Personen (zum Beispiel die Freiwillige Feuerwehr, Reiterin oder Reiter) ist zu jedem Zeitpunkt der Mindestabstand von 1,5 Meter zu wahren.

Die Kontrolle der Infektionsschutzmaßnahmen wird am Feuer ebenfalls durch entsprechende Ordnerinnen und Ordner gewährleistet. Diese Aufgabe können teilnehmende Eltern übernehmen.

Am Martinsfeuer ist die Blaskapelle unter Einhaltung der vorgegebenen Abstände der Anlage XII CoronaSchVO zu platzieren (2 Meter seitlich, 4 Meter Ausstoßrichtung) ebenfalls ist hier die Windrichtung zu beachten. Das Mitsingen ist zulässig unter Einhaltung der vorgenannten Vorgaben, sowohl während des Zuges, als auch am Martinsfeuer.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist freiwillig und erfolgt auf eigenes Risiko. Wir empfehlen Personen aus sogenannten Risikogruppen, nicht an der Veranstaltung teilzunehmen.

Gastronomie

Weckmänner werden nur verpackt ausgegeben und unter Beachtung von § 11 Absatz 1 in Verbindung mit § 14 Absatz 1 CoronaSchVO. Es empfiehlt sich eine dezentrale Ausgabe durch Lehrerinnen, Lehrer oder Eltern an den jeweiligen Verbund, um Warteschlangen möglichst zu vermeiden.

Ein gastronomisches Angebot ist nur unter den Vorgaben des § 14 Absatz 1 in Verbindung mit Anlage 1 CoronaSchVO zulässig. Hierbei sind insbesondere die Hygienemaßnahmen für "ausgebende Personen" zu beachten.

Um große Ansammlungen von Menschen zu vermeiden, ist ein klares Konzept (Aushänge, Bodenmarkierungen) zu Warteschlangen zu fassen.

Seitens der Organisierenden soll angeregt werden, dass Getränke und Verpflegung selbst mitzubringen sind.

Zusätzliche Empfehlungen für geeignete Hygiene und den Infektionsschutz

  • Vorab sollten alle teilnehmenden Personen registriert werden, um die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen, insbesondere die Steuerung des Zutritts planen zu können.
  • Zur Rückverfolgung aller teilnehmenden Personen gemäß §  2a CoronaSchVO sollte eine Registrierung durchgeführt werden. Zudem sollte eine Gruppenzugehörigkeit nach Klasse/Gruppe, in welcher sich eine Person während der Veranstaltung aufgehalten hat, aus der Datenerhebung hervorgehen.
  • Warteschlangen, vor und während der Veranstaltung, müssen berücksichtigt werden. Wegen der Besucherbegrenzung muss hier ein klares Konzept mit Abstandsmarkierungen vorliegen.
  • Steuerung des Zutritts, ab 500 Teilnehmenden muss zudem die An- und Abreise unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen in dem Hygienekonzept enthalten sein.
  • Eine stringente Teilnehmerführung mit entsprechenden Markierungen, Einbahnstraßen-Regelungen, et cetera auf der Veranstaltungsfläche muss gewährleistet sein.
  • Personen mit Symptomen einer Atemwegsinfektion und Fieber, oder mit Symptomen einer Atemwegsinfektion und Magen-Darm-Beschwerden, oder mit akut aufgetretenem Geruchs- oder Geschmacksstörungen dürfen an der Veranstaltung nicht teilnehmen.
  • Bitte beachten Sie im Sinne der Sicherheit Ihrer Mitarbeitenden bei Verkaufsständen entsprechende Schutzmaßnahmen, sorgen Sie für mögliche Schutzmaßnahmen wie bargeldlose Bezahlmöglichkeiten, ausreichend Händedesinfektionsmittel et cetera.
  • An Bedientheken oder ähnlichem kann durch Plexiglasscheiben oder abgehängte Folien eine Exposition der Ausgebenden durch ausgeatmete Tröpfchen effektiv minimiert werden.
  • Ausstattung mit Flüssigseife, gegebenenfalls Händedesinfektionsmittel (mindestens "begrenzt viruzid") und Einmalhandtüchern an den Waschgelegenheiten.
  • Reinigungsintervalle von häufig berührten Oberflächen (zum Beispiel Türklinken, Handläufe, Tische, sanitäre Anlagen) erhöhen.
  • Aushänge mit Hygienetipps und Verhaltensregeln für Teilnehmende (zum Beispiel in Form von Piktogrammen)
  • Eingewiesenes Personal kontrolliert in ausreichend regelmäßigen Abständen die Einhaltung der Schutzmaßnahmen.
  • Für die Umsetzung der Schutzmaßnahmen ist die Leitung der Einrichtung verantwortlich. Bitte im Konzept benennen. 

 

Allgemeine Hygieneempfehlungen gelten entsprechend:

  • gründliches und regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife
  • Husten- und Niesetikette einhalten
  • auf nicht kontaktfreie Begrüßungsrituale (zum Beispiel Händeschütteln) ist zu verzichten
wird_geladen

War dieser Artikel hilfreich für Sie?

nein

Ihre Meinung ist uns wichtig:

Falls Ihnen der Artikel nicht weiter geholfen hat, erklären Sie bitte kurz, warum der Artikel nicht hilfreich für Sie war. Das würde uns helfen, unsere Qualitätsstandards zu verbessern. Bitte beachten Sie! Alle Eingabefelder sind Pflichtfelder (mit * gekennzeichnet) und müssen von Ihnen ausgefüllt werden.

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Kontakt

Kontakt und Erreichbarkeit

Downloads und Infos

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen

Stadtbahn-Linien 1 und 9 (Haltestelle Kalk Kapelle, rollstuhlgerecht)
Stadtbahn-Linien 1 und 9 (Haltestelle Kalk Post, nicht rollstuhlgerecht)
Bus-Linie 193 (Haltestelle Kalk-Karree)
Bus-Linie 159 (Haltestellen Kalk Kapelle und Kalk Post)
S-Bahn-Linien S 12 und S 13 sowie Regionalbahn RB 25 (Haltestelle Trimbornstraße, nicht rollstuhlgerecht)

Fahrplanschnellsuche

Start

Ziel

Uhrzeit:

Fahrplansuche
Fahrradroute planen