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Die Olympischen Spiele und Para-lympischen Spiele

finden zusammen in einer Region statt.

Beide zusammen sind das größte Sport-Ereignis der Welt.

Vorteile und Nachteile für die Region

Region nennt man einen Landes-Teil.

Die Region Köln-Rhein-Ruhr sind ein Landes-Teil von Nordrhein-Westfalen.

Vorteile sind zum Beispiel:

  • Viele Menschen haben ein gemeinsames Ziel.
  • Mehr Menschen machen in ihrer Freizeit Sport.
  • Viele Sport-Stätten werden modernisiert.
    Sport-Stätten sind zum Beispiel: Sport-Plätze und Stadien.

Nachteile sind zum Beispiel:

  • Olympische Spiele sind teuer.
  • Der Bund und das Land geben Geld dazu.
    Die Stadt muss vielleicht auch etwas bezahlen.
  • Es sind sehr viele Besucher*innen in der Stadt.
    Es gibt oft Stau.
© Reinhild Kassing

Die Olympischen Spiele sollen gut für die Stadt Köln sein.

Das sind die Ziele:

  • Die Bürger*innen können Sport-Plätze und Wohnungen später nutzen.
    Die Stadt will die Wohnungen günstig vermieten.
  • Viele Wege werden barriere-frei gemacht.
    Menschen mit Behinderung haben es dann leichter.
  • Alle Bürger*innen sollen gut über die Pläne informiert werden.
  • Die Stadt wird die Wünsche der Bürger*innen beachten.

Stadt-Entwicklung

Das Ziel ist nach-haltige Stadt-Entwicklung.

Nach-haltig bedeutet:

An die Zukunft denken.

Die Stadt Köln soll ein guter Ort zum Wohnen sein.

Nach-haltige Stadt-Entwicklung bedeutet in diesem Fall:

Die Olympischen Spiele für wichtige Vorhaben der Stadt nutzen.

Zum Beispiel für:

  • Einen guten Nah-Verkehr
  • Der Nahverkehr soll barriere-frei werden.
  • Es wird viel für den Sport getan
    zum Beispiel: Sport-Hallen werden erneuert.

Viele Dinge sind schon geplant.

Durch die Olympischen Spiele sind sie vielleicht schneller möglich.

Ein Beispiel dafür ist der Kölner Norden.

Dort ist ein neuer Stadt-Teil geplant.

Der Stadt-Teil heißt Kreuzfeld.

Die Stadt-Planer*innen wollen dort das Olympische Dorf bauen.

Im Olympischen Dorf wohnen die Sportler*innen.

Danach wohnen dort Kölner*innen.

Etwa 10 Tausend Menschen werden in Kreuzfeld leben.

Neue Wohnungen sind dringend nötig.

Das verbessert sich für den Kölner Norden:

  • Die S-Bahn bekommt neue Stationen.
  • Der Stadt-Teil Kreuzfeld bekommt schneller einen Autobahn-Anschluss.
© Reinhild Kassing

Olympia stärkt das Wir-Gefühl

Die Olympischen Spiele und die Para-lympischen Spiele

sind gut für die Stadt Köln.

Und gut für die Kölner*innen.

Menschen aus allen Ländern kommen nach Köln.

Olympia und die Para-lympics sind eine inter-nationale Veranstaltung.

Köln ist bereits eine inter-nationale Stadt.

Menschen aus vielen Ländern leben hier gut zusammen.

Die Gäste werden das sehen.

© Reinhild Kassing

Olympia kann folgende Dinge erreichen:

  • Die Kölner*innen freuen sich auf ihre Gäste.
    Die Gäste werden es guthaben.
  • Es entsteht ein Wir-Gefühl in der ganzen Region.
  • Die Menschen sehen die besten Sportler*innen der Welt.
    Die Sportler*innen sind Vorbild.
    Viele Kölner*innen machen mehr Sport als früher.
    Besonders die Kinder und Jugendlichen.

Para-lympische Spiele

Die Para-lympische Spiele sind kurz nach den Olympischen Spielen.

Die welt-besten Sportler*innen mit Behinderung nehmen daran teil.

Diese Menschen bringen tolle Leistungen.

Die Para-lympischen Spiele machen diese Leistungen für alle sichtbar.

© Reinhild Kassing

Para-lympische Spiele sind ein gutes Beispiel für Inklusion.

Inklusion bedeutet: Alle sollen überall mitmachen.

Auch im Sport.

Darum sind die Olympischen Spiele und die Para-lympischen Spiele immer am selben Ort.

© Reinhild Kassing

Das müssen die Planer*innen für die Para-lympischen Spiele zum Beispiel beachten:

  • Die meisten Besucher*innen kommen mit Bus und Bahn.
    Das gilt für Olympia und die Para-lympics.
  • Die Wege sollen für alle Menschen gut geeignet sein.
    Zum Beispiel: Für Rollstuhl-Fahrer*innen.
  • Die Umkleide-Kabinen müssen groß genug sein.
  • Viele Toiletten müssen behinderten-gerecht sein.

Behinderten-gerechtes Bauen ist wichtig für die Sportler*innen

bei den Para-lympics.

Das Olympische Dorf wird nach den Spielen weiter genutzt.

Viele 1.000 Menschen werden dort wohnen.

Die Wohnungen sind behinderten-gerecht.

Kosten

Einige Leute sagen:

Olympische Spiele sind zu teuer.

Die Region bezahlt zu viel und verdient zu wenig.

Wissenschaftler*innen aus der Schweiz haben das untersucht.

Sie vergleichen die Ausgaben und die Einnahmen.

Das Ergebnis bei Olympischen Sommer-Spielen war:

Die Ausgaben sind meistens höher als die Einnahmen.

Der Unterschied ist ungefähr 30 Prozent.

Also: Bei 130 Euro Ausgaben sind es 100 Euro Einnahmen.

© Reinhild Kassing

Bau-Kosten

Die Spiele in der Region Köln-Rhein-Ruhr

werden vorhandene Sport-Stätten nutzen.

Viele Sport-Stätten sind schon da.

Zum Beispiel: Sport-Hallen und Sport-Stadien.

Einzelne Sport-Stätten werden nur eine kurze Zeit genutzt.

Diese Sport-Stätten werden später wieder abgebaut.

Die Einzel-Teile sollen später neu verwendet werden.

Die Stadt-Planer*innen müssen das vorher beachten.

Das ist nach-haltig.

Nach-haltig bedeutet:

Die Menschen verbrauchen weniger Energie und Bau-Stoffe.

Olympia und die Para-lympics sollen der Region

langfristig Nutzen bringen.

Zum Beispiel:

  • durch gut ausgebaute Straßen
  • mit Sport-Stätten für viele Vereine und Bürger*innen
  • mit Wohnungen für Bürger*innen.

Die Städte in der Region bezahlen einen Teil der Bau-Kosten.

Es gibt auch Förder-Geld.

Zum Beispiel: Bei der Bundes-Regierung und dem Land.

Veranstaltungs-Kosten

Außer den Bau-Kosten gibt es noch Veranstaltungs-Kosten.

Man sagt auch: Durchführungs-Kosten.

Die Spiele selbst sollen kosten-deckend arbeiten.

Das heißt: Die Kosten für die Veranstaltung werden

aus Einnahmen bezahlt.

Die Stadt bezahlt aber für:

  • den Sicherheits-Dienst
  • die medizinische Versorgung

Hier haben die Olympischen Spiele Einnahmen:

  • durch die Eintritts-Karten
  • von Fernseh-Sendern
  • durch Werbung im Stadion
  • vom IOC als Zuschuss
    Das IOC ist das Inter-nationale Olympische Komitee.
    Englisch: International Olympic Committee
    Das IOC plant und leitet die Spiele.
© Reinhild Kassing

Das haben die Planer*innen ausgerechnet:

  • Die Einnahmen sind höher als die Ausgaben.
  • Die Region muss kein Geld für
    die Veranstaltungs-Kosten bezahlen.
    Das gilt für die Olympischen Spiele.
  • Für die Para-lympischen Spiele ist ein Zuschuss nötig.
  • Am Ende wird es aber einen Gewinn für die Städte geben.

Die Spiele im Jahr 2024 waren in der französischen Hauptstadt Paris.

Paris hat damit Geld verdient.

Wirtschaftliche Wirkung

Die Olympischen Spiele und die Para-lympischen Spiele

sind zusammen das größte Sport-Ereignis der Welt.

Die Menschen in allen Ländern schauen auf die Region.

Köln-Rhein-Ruhr stellt sich als eine moderne Region vor.

Unternehmen eweitern ihren Betrieb.

Neue Unternehmen werden gegründet.

Neue Arbeits-Plätze entstehen.

Zum Beispiel: Auf dem Bau.

Gäste aus der ganzen Welt kommen in die Region.

Sie geben Geld aus in:

  • Speise-Gaststätten
  • Hotels
  • Geschäften
© Reinhild Kassing

Verkehrs-Netz

Die Olympischen Spiele brauchen ein modernes Verkehrs-Netz.

Zum Beispiel:

  • mehr Busse und Bahnen
  • bessere Straßen.

Viele Millionen Menschen kommen zu den Spielen.

Die Menschen fahren zwischen den Sport-Stätten hin und her.

Die meisten fahren mit Bus und Bahn.

© Reinhild Kassing

In der Region Köln-Rhein-Ruhr sind 17 Städte.

Zum Beispiel: Essen und Dortmund.

Die Städte müssen den Verkehr zusammen planen.

Die Stadt Köln braucht zusätzlich eine eigene Verkehrs-Planung.

© Reinhild Kassing

Die Sport-Stätten nach den Spielen

Die Olympischen Spiele un die Para-lympischen Spiele werden

vorhandene Sport-Stätten nutzen.

Die Region Köln-Rhein-Ruhr hat die meisten Sport-Stätten schon.

Zum Beispiel: Sport-Hallen und Stadien.

Wenige Stadien werden für kurze Zeit gebaut.

Die Stadien werden danach wieder abgebaut.

Nichts bleibt leer stehen.

Die Einzel-Teile werden neu verwendet.

Die Stadt-Planer*innen müssen das vorher beachten.

Das ist nach-haltig.

Nach-haltig bedeutet:

Die Menschen verbrauchen weniger Energie und Bau-Stoffe.

In Köln-Kreuzfeld wird ein Stadion für Leicht-Atheltik gebaut.

Zur Leicht-Athletik gehören

Laufen, springen, werfen.

Die Stadt-Planer*innen wollen dieses Stadion nach den Spielen umbauen.

Dafür entstehen dort neue Häuser.

Sozial-Wohnungen sind geplant.

In der Mitte wird vielleicht ein Markt-Platz sein.

Breiten-Sport

Olympische und Para-lympische Spiele helfen dem Sport in der Region.

Leistungs-Sportler*innen und Breiten-Sportler*innen haben einen Vorteil davon.

Die modernen Sport-Stätten können in Zukunft genutzt werden:

  • von Vereinen
  • von Schulen
  • zur Förderung von Talenten.

Kinder und Jugendliche

Viele Kinder und Jugendliche interessieren sich für Sport.

Die Olympischen und Para-lympischen Spiele sind spannend.

Viele Dinge sind möglich:

  • Neue Sport-Arten ausprobieren
  • Bekannte Sportler*innen treffen
  • Bewegungs-Angebote an Schulen
  • Talent-Förderung.
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Klima-Ziele

Das IOC hat vor einigen Jahren neue Ziele für Olympia und die Paralympics festgelegt:

  • Die Spiele sollen weniger kosten.
  • Es wird nur wenig neu gebaut.
  • Die Spiele sollen der Gastgeber-Region nutzen.
  • Die Spiele sollen gut für das Klima sein.
    Das bedeutet zum Beispiel:
    Wenig Energie-Verbrauch.

Das will die Region Köln-Rhein-Ruhr für die Klima-Ziele tun:

  • Die Sportler*innen können vorhandene Sport-Stätten nutzen.
  • Die Spiele sollen mit wenig Auto-Verkehr auskommen.
  • Alle Sport-Stätten liegen in einer Region.
    Man kommt gut mit der Bahn hin.
  • Auch das Olympische Dorf ist gut zu erreichen.
  • Die Zuschauer*innen fahren mit Bus und Bahn.
  • Es werden keine neuen Sport-Stätten gebaut.
    Die Spiele nutzen vorhandene Sport-Stätten.
    Sport-Stätten werden nach den Spielen weiter gebraucht.
    Das ist nach-haltig.
© Reinhild Kassing

Verkehr

Viele Millionen Besucher*innen kommen zu den Olympischen und Para-lympischen Spielen.

Das kann dann in der Region passieren:

  • Busse und Bahnen sind sehr voll.
  • Straßen werden gesperrt.
    Zum Beispiel: Als Fan-Meile.
    Die Fan-Meile ist ein Treffpunkt für Zuschauer*innen.
    Die Spiele werden auf einem Bild-Schirm gezeigt.
  • Die Polizei macht zusätzliche Kontrollen.

Die Olympischen Spiele dauern knapp drei Wochen.

Die Para-lympics dauern etwa zwei Wochen.

© Reinhild Kassing

Vertrauen gewinnen

Die Gastgeber-Region Köln-Rhein-Ruhr plant die Spiele.

Die Gastgeber-Region muss gut über alle Pläne informieren.

Ständige Absprachen sind nötig:

  • mit dem IOC
  • mit den Bürger*innen der Region Köln Rhein-Ruhr

Das IOC und die Bürger*innen sollen ihre Meinung sagen.

Das gilt schon für die Olympia-Bewerbung.

Der Rat der Stadt sagte im Dezember 2025:

Die Bürger*innen sollen über Olympia entscheiden.

Das passiert beim Rats-Bürger-Entscheid.

Sie können bis zum 19. April abstimmen.

© Reinhild Kassing