Ein Drittel mehr Einsätze an Rosenmontag als im Vorjahr
An Rosenmontag, 23. Februar 2009, wurden in der Zeit von 7 bis 20 Uhr durch den Rettungsdienst Köln 311 Patientinnen und Patienten behandelt und in Krankenhäuser befördert. Im Vergleich zum Rosenmontag des letzten Jahres mit 234 Patientinnen und Patienten war dies eine Steigerung um ein Drittel.
53 dieser Personen wurden vorher in den 21 Unfallhilfsstellen der Hilfsorganisationen erstversorgt, mussten jedoch zur Weiterbehandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Insgesamt 212 Menschen behandelten die 544 Einsatzkräfte des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Deutschen Rotem Kreuzes, der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Malteser Hilfsdienstes.
Wie in den vorigen Tagen auch, dominierten teils alkoholbedingte Verletzungen und Erkrankungen. Zur Bewältigung des erhöhten Einsatzaufkommens waren allein entlang des Zugweges an Rosenmontag zusätzlich vier Notarzteinsatzfahrzeuge und 16 Rettungswagen der Hilfsorganisationen eingesetzt. Weitere 16 von der Berufsfeuerwehr und von den Hilfsorganisationen besetzte Rettungswagen wurden über ihr normales Dienstende hinaus betrieben.
Die Leitstelle der Feuerwehr wurde um fünf Feuerwehrbeamte verstärkt und zusätzlich durch den Fernmeldedienst der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt.