Historisches Archiv
Seit dem 27. April 2010 ist das Historische Archiv am Heumarkt 14 erreichbar. Dort steht Ihnen auch der Digitale Lesesaal zur Verfügung.
Am Dienstag, 3. März 2009, ist das Gebäude des Historischen Archivs in der Severinstraße eingestürzt. Beim gleichzeitigen Einsturz von zwei benachbarten Wohngebäuden kamen zwei Menschen zu Tode.
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Sachstandsberichte zu den aktuellen Entwicklungen und die Rede des Oberbürgermeisters zum Jahrestag des Unglücks können Sie herunterladen:
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Aktuelles von der Einsturzstelle
Um die restlichen zehn Prozent des verschütteten Archivguts bergen zu können, wurde am 7. Juni 2010 mit der Errichtung des Bergungsbauwerks begonnen. Bei diesen Arbeiten kam bereits einiges Erwartetes aber auch Überraschendes zutage.
Aktionen und Neues
Pressemitteilungen zum Thema
- Dienstag, 27. 07. 2010, 17:30 Uhr
Archivalien sollen im Herbst geborgen werden - Freitag, 30. 04. 2010, 12:01 Uhr
Lempertz spendet Erlöse aus Katalogverkauf für Historisches Archiv - Donnerstag, 01. 04. 2010, 16:56 Uhr
Einbahnstraße am Waidmarkt
Gedächtnis und Vermächtnis der Stadt
Bereits nach den ersten Wochen intensiver Bergungs- und Sicherungsarbeiten am eingestürzten Historischen Archiv zeigte sich ein sicht- und messbarer Erfolg dieses Kraftakts. Bis heute wurden etwa 85 Prozent der Bestände geborgen. 19 Archive und zahlreiche Archivarinnen und Archivare aus der gesamten Bundesrepublik haben in einer einzigartigen Hilfsaktion die Bestände vorübergehend aufgenommen. Das Historische Archiv beherbergte vor dem Einsturz rund 30 Regalkilometer Archivgut.
Darunter befand sich auch die rechts abgebildete Seite aus dem Goldenen Buch der Stadt mit dem Eintrag des Kölner Erzbischofs Joseph Kardinal Frings "Cöllen alaaf!" anlässlich seiner Erhebung zum Kardinal im Jahr 1947.
Schematische Darstellung des Unglücksverlaufs
Mit dieser Darstellung erläuterte der Leiter der Berufsfeuerwehr Köln, Stephan Neuhoff, den Ablauf des Unglücks: Der Boden unter dem Gebäude des Stadtarchivs rutschte in den Bereich des U-Bahn-Bauwerks unter der Severinstraße ab. In den entstandenen Krater rutschte das Archivgebäude. Dem von unten drückenden Grundwasser wird mit tausenden Tonnen Beton entgegen gewirkt.


