Historisches Archiv

Seit dem 27. April 2010 ist das Historische Archiv am Heumarkt 14 erreichbar. Dort steht Ihnen auch der Digitale Lesesaal zur Verfügung.



Grobe Reinigung historischer Handschriften (© Rheinisches Bildarchiv/Anna C. W)

Reinigung historischer Handschriften

© Rheinisches Bildarchiv/Anna C. W
vor

Am Dienstag, 3. März 2009, ist das Gebäude des Historischen Archivs in der Severinstraße eingestürzt. Beim gleichzeitigen Einsturz von zwei benachbarten Wohngebäuden kamen zwei Menschen zu Tode.

Download-Angebote

Sachstandsberichte zu den aktuellen Entwicklungen und die Rede des Oberbürgermeisters zum Jahrestag des Unglücks können Sie herunterladen:

Aktuelle Situation am 7. Juni 2010 [PDF, 2734 KB]
Rede zur Gedenkfeier am 3. März 2010 [PDF, 27 KB]
Sachstandsbericht, Stand 26. Februar 2010 [PDF, 181 KB]

Wir sagen Danke ...

... für die große Hilfsbereitschaft 
... mit zwei Helferfesten 

Gedächtnis und Vermächtnis der Stadt

Bereits nach den ersten Wochen intensiver Bergungs- und Sicherungsarbeiten am eingestürzten Historischen Archiv zeigte sich ein sicht- und messbarer Erfolg dieses Kraftakts. Bis heute wurden etwa 85 Prozent der Bestände geborgen. 19 Archive und zahlreiche Archivarinnen und Archivare aus der gesamten Bundesrepublik haben in einer einzigartigen Hilfsaktion die Bestände vorübergehend aufgenommen. Das Historische Archiv beherbergte vor dem Einsturz rund 30 Regalkilometer Archivgut.


Darunter befand sich auch die rechts abgebildete Seite aus dem Goldenen Buch der Stadt mit dem Eintrag des Kölner Erzbischofs Joseph Kardinal Frings "Cöllen alaaf!" anlässlich seiner Erhebung zum Kardinal im Jahr 1947.

Bergung der Archivalien 
Das Gedächtnis der Stadt - Aufgaben einer Institution 

Schematische Darstellung des Unglücksverlaufs

Mit dieser Darstellung erläuterte der Leiter der Berufsfeuerwehr Köln, Stephan Neuhoff, den Ablauf des Unglücks: Der Boden unter dem Gebäude des Stadtarchivs rutschte in den Bereich des U-Bahn-Bauwerks unter der Severinstraße ab. In den entstandenen Krater rutschte das Archivgebäude. Dem von unten drückenden Grundwasser wird mit tausenden Tonnen Beton entgegen gewirkt.




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