"Wer wählt wen?" - Erste Einschätzung der Wählerwanderung und Wählergruppen

Wählerwanderungsbilanz zwischen den Kommunalwahlen 2004 und 2009

Das Ergebnis der gestrigen Kommunalwahl gründet sich einerseits auf das Ausmaß der abermaligen Anhängermobilisierung (Bindung) und anderseits auf den Zugewinn und den Verlust an Wählerstimmen der gegenüber den anderen Parteien und den Nicht- und Neuwählern stattgefunden hat (Umorientierung).

Im Rahmen der Wählerwanderungsanalyse werden in der Wahlnacht entsprechende Wählerströme im Vergleich zur Kommunalwahl des Jahres 2004 berechnet und eine Wählerwanderungsbilanz für die Parteien - wie folgt - gezogen. Die Stadt Köln (Amt für Stadtentwicklung und Statistik) setzt für diesen Zweck auf einem Verfahren des Mathematikers S.R.Thomsen (sogenanntes Logit-Modell) auf, das als Software-Programm zur Berechnung der einzelnen Wählerströme - unter Heranziehung der einzelnen 800 Urnenstimmbezirke und der diesen zugeordneten 195 Briefwahlstimmbezirke - zur Verfügung steht. Damit wird auch erkennbar in welchem Umfang die einzelnen Parteien Mobilisierungserfolge beziehungseise -misserfolge gehabt hatten.

Die Fraktionen im Vergleich 

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