Kunstbeirat
Der Kunstbeirat ist ein ständiges vom Rat der Stadt Köln bestelltes Gutachter-Gremium. Er berät in allen Fragen von Kunst im öffentlichen Raum.
Sitzungsdienst
Telefon: 0221 / 221-23146
Telefax: 0221 / 221-24141
Geschäftsordnung
Aufgaben
Der Kunstbeirat berät vor allem über jegliche Aufstellung - zeitweilig oder dauerhaft - von Kunstwerken im öffentlichen Raum in einem möglichst frühen Planungsstadium.
Zudem soll er die Verwendung öffentlicher Mittel nach künstlerischen Gesichtspunkten ermöglichen. Dazu unterrichtet er über die in vielen Fällen bestehenden konkurrierenden ästhetischen Wertungen einzelner Kunstwerke und über das Spannungsverhältnis zwischen einem Kunstwerk und seinem öffentlichen Umfeld.
Der Kunstbeirat tagt in nicht öffentlicher Sitzung. Er gibt seine Empfehlungen an die Fachausschüsse des Rates. Die Entscheidung fällt die zuständige Bezirksvertretung oder der Rat. Der Kunstbeirat ist kein Ausschuss im Sinne des § 57 der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Selbstverständnis
Die Mitglieder des Kunstbeirates haben im Januar 2006 ein Grundsatzpapier zum Selbstverständnis verfasst. Darin werden einerseits die damalige Kölner Situation beleuchtet und andererseits folgende Fragen beantwortet:
- Was ist "öffentlicher Raum"?
- Was kann "Kunst im öffentlichen Raum" sein?
- Was wollen die stimmberechtigten Mitglieder im Kunstbeirat?
Das komplette Leitbild steht zum Herunterladen bereit:
Aktuelle Initiativen
Zentrales Thema des Kunstbeirates in der laufenden Ratsperiode ist es, ein Handlungskonzept für Kunst im öffentlichen Raum mit zu entwickeln und auszugestalten. Die Stadt Köln, der Kunstbeirat und der Ausschuss für Kunst und Kultur haben entschieden, dabei gemeinsam neue Wege zu beschreiten.
Anstelle einer klassischen Konzepterstellung soll sich ein sogenanntes StadtLabor zeitlich befristet in einem definierten Planquadrat modellhaft mit den Aspekten von Kunst im öffentlichen Raum und deren räumlichen und funktionalen Zusammenhängen befassen. Das StadtLabor startet ab Januar 2012 mit einem sechsmonatigen Feldversuch.
Das ausgewählte Planquadrat umfasst die Straßen DuMont-Straße, Krebsgasse, Brüderstraße, Perlenpfuhl, Hohe Straße, Unter Fettenhennen und Komödienstraße. Hier finden sich ideale Bedingungen für den Feldversuch:
- Arbeiten von kunsthistorischer Bedeutung, aber auch Fehlbedarfe
- Arbeiten, deren Sinnhaftigkeit sich verändert hat
- städtebauliche Heterogenität und städtebaulicher Planungsbedarf
- restaurierungsbedürftige Kunstwerke sowie "verschwundene" Arbeiten
Für die Durchführung des Feldversuchs hat sich das Team der künstlerischen Projektplattform MAP, vertreten durch ihren Gründer Markus Ambach, Düsseldorf, und Kay von Keitz, Köln, in einem Wettbewerb qualifiziert. Markus Ambach ist Künstler, Kurator und Gründer von MAP. Er beschäftigt sich seit langem mit den Zusammenhängen von Stadt und Kunst an der Schnittstelle zur Stadtplanung. Außerdem steht er im Team sowohl für die künstlerische Perspektive als auch für den Blick von Außen auf die Kölner Situation. Als Mitgründer von "plan - internationales Forum aktueller Architektur" bringt Kay von Keitz die architekturbezogen-stadtplanerische Sicht und die präzise Kenntnis des Aktionsfeldes in Köln in das Projekt ein.
Erfahren Sie mehr zum Feldversuch:
Initiativen von 2004 bis 2009
Sie interessieren sich auch für die Initiativen des Kunstbeirates in der letzten Ratsperiode? Wir haben alle Informationen zu Projekten der Jahre 2004 bis 2009 für Sie zusammengestellt:
Geschäftsstelle und Kontakt
Zur Unterstützung seiner ehrenamtlichen Arbeit und als Anlaufstelle für Interessierte ist im Kulturdezernat eine Geschäftsstelle eingerichtet worden:
Geschäftsstelle
Kunstbeirat der Stadt Köln
Dezernat Kunst und Kultur
Richartzstraße 2-4
50667 Köln
Telefon: 0221 / 221-23146
Telefax: 0221 / 221-24141
