Integrationsrat
Im November 2004 wurde der Integrationsrat erstmals gewählt und damit der Ausländerbeirat abgelöst. Am 7. Februar 2010 erfolgte die Neuwahl.
Mitglieder
Alle Mitglieder des Integrationsrates
Sitzungen
Termine, Tagesordnungen und Niederschriften
Sitzungsdienst/Geschäftsführung
Telefon: 0221 / 221-23195
Geschäftsordnung
Mitteilungen Integrationsrat
- Donnerstag, 26. 01. 2012
"Kalk bleibt bunt" - Montag, 2. 01. 2012
Veranstaltung: Schlummernde Potenziale klug genutzt? - Dienstag, 29. 11. 2011
"Aufklärung der rechtsradikal motivierten Morde und Anschläge auf Migrantinnen und Migranten – keine Verharmlosung von Rechtsradikalismus und Rassismus"
Aufgaben
Der Integrationsrat kann sich mit allen Angelegenheiten der Gemeinde befassen. Er arbeitet parlamentarisch und soll in allen wichtigen Angelegenheiten, die die Interessen der Migrantinnen und Migranten als solche berühren, vor Beschlussfassung durch den Rat oder seiner Ausschüsse beteiligt werden. Hierfür kann er in die Fachausschüsse des Rates sachkundige Einwohner entsenden. Das Nähere wird durch die Hauptsatzung der Stadt Köln geregelt. Der Integrationsrat hat die Möglichkeit einer eigenständigen Öffentlichkeitsarbeit.
Der Integrationsrat hat 33 Mitglieder, 22 Mitglieder werden von den Kölner Migratinnen und Migranten gewählt. Weitere 11 Mitglieder entsendet der Rat. Seine Sitzungen sind öffentlich.
Der Integrationsrat setzt sich für ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Kölnerinnen und Kölner ein. Dazu gehören für ihn Chancengleichheit, Toleranz und Akzeptanz auf allen Ebenen des politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens.
Zu seinen Aufgaben gehört es deshalb über Zuschüsse an Vereine, Zentren und Initiativen zu entscheiden, die sich in der Migrations-, Integrations- und Antidiskriminierungsarbeit tätig sind, Gleiches gilt für Zuschüsse aus EU-, Bundes- oder Landesmitteln zur Förderung der Integration und des friedlichen, gleichberechtigten Zusammenlebens.
Schwerpunkte der Arbeit in der Wahlperiode bis 2014
- Kommunales Wahlrecht
- Konzept zur Stärkung der integrativen Stadtgesellschaft
- Antidikriminierung
- Interkulturelle Öffnung
- Förderung der Migrantenselbsorganisationen / Interkulturelle Zentren
- Bildung
- Wohnen und Stadtentwicklung
- Sport
- Gesundheit
- Senioren
- Verbesserung der Sitution von Flüchtlingen, Asylbewerbern und von "Menschen ohne Papiere"