Beschreibung

Wohngeld ist ein Zuschuss zu den Kosten für Ihre Wohnung.Es gibt zwei Formen: Wohngeld als Mietzuschuss, sofern Sie eine Wohnung oder ein Zimmer zur Miete bewohnen, oder als Lastenzuschuss, wenn Sie ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung haben.

wichtiger Hinweis:
Die Servicebüros der Wohngeldstelle in den Bezirksrathäusern werden ab 11. Januar 2016 geschlossen. Die personellen und räumlichen Möglichkeiten reichen nicht aus, diesen Service weiterhin anzubieten. Ich bitte hierfür um Verständnis.

Benötigt werden

  • Wohngeldantrag

    Den Vordruck Wohngeldantrag halten wir in der Wohngeldstelle für Sie bereit. Sie finden ihn auch auf den Internetseiten des Landesministeriums für Bauen und Verkehr (Link weiter unten auf dieser Seite unter "Anträge"). Reichen Sie den ausgefüllten Antrag bitte anschließend per Post ein. Oder nutzen Sie den Online-Vordruck und senden sie den Antrag an folgende Adresse: poststelle-wohngeld@stadt-koeln.de

  • Einkommensnachweis

    Den Vordruck für den Einkommensnachweis halten wir in den Wohngeldstellen für Sie bereit. Sie finden ihn auch auf den Internetseiten des Landesministeriums für Bauen und Verkehr (Link weiter unten auf dieser Seite unter "Anträge").

  • Bescheinigung des Vermieters

    Den Vordruck der Vermieterbescheinigung halten wir in den Wohngeldstellen für Sie bereit. Sie finden ihn auch auf den Internetseiten des Landesministeriums für Bauen und Verkehr (Link weiter unten auf dieser Seite unter "Anträge").

  • Nachweis über die Zahlung der Miete (zum Beispiel: letzte Mietquittung oder Kontoauszug)

Anträge

Voraussetzungen für Wohngeld

Um einen Zuschuss zu bekommen, müssen Sie als Wohnungsinhaberin oder Wohnungsinhaber den Wohnraum selbst bewohnen und die Miete oder Belastung dafür aufbringen.

Ob und in welcher Höhe Sie Wohngeld erhalten können, hängt unter anderem ab von

  • der Zahl der Haushaltsmitglieder,
  • der Höhe des Gesamteinkommens und
  • der Höhe der Miete oder der Belastung.

Die Berechnung ist abhängig von Ihrer persönlichen Situation. Eine persönliche Vorsprache ist nicht erforderlich. Sofern Sie eine persönliche Beratung wünschen, steht Ihnen während der Öffnungszeiten die zentrale Wohngeldstelle, zur Verfügung. In besonderen Fällen sind auch außerhalb der regelmäßigen Öffnungszeiten individuelle Termine möglich.

Einen unverbindlichen Wohngeldrechner bietet des Ministeriums Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW an. Sie finden Ihn unter der Überschrift "Angebote des Landes NRW".

Änderung des Wohngeldgesetzes ab 1. Januar 2016

Das Wohngeldgesetz ändert sich zum 1. Januar 2016.

Was ändert sich?

  • das Wohngeld wird angehoben
  • die Einkommensgrenzen werden erhöht
  • die Höchstbeträge für die maximal zuschussfähigen Mieten beziehungsweise Belastungen werden erhöht. 

Darüber hinaus wurden einige inhaltliche Änderungen beschlossen, von denen vor allem Haushalte mit Kindern profitieren. Es werden sich spürbare Verbesserungen ergeben. Eine Darstellung der Einkommensgrenzen ist nicht möglich, weil auf die weitere Verwendung der bisherigen Wohngeldtabelle verzichtet wurde. Die neuen Höchstbeträge für die Miete/Belastung, die bei der Berechnung des Wohngeldes berücksichtigt werden können, sind in nachfolgender Tabelle dargestellt:

 

 Maximale Miete beziehungsweise Belastung

  Haushaltsmitglieder  bis 31. Dezember 2015 Mietenstufe V ab 1. Januar 2016 Mietenstufe VI 
 1 385 Euro 522 Euro
 2 468 Euro 633 Euro
 3 556 Euro 753 Euro
 4 649 Euro 879 Euro
 5 737 Euro 1.004 Euro
 Je weitere Person  + 88 Euro+ 126 Euro

 

 

Übersicht der Einkommensgrenze

Mietenstufe VI / Arbeitnehmerpauschale 1.000 €

Diese Tabelle bietet nur einen groben Anhaltspunkt – individuelle Freibeträge z.B. für Schwerbehinderung können nicht abgebildet werden. Hier hilft nur eine Berechnung weiter.   

 Grenze für monatliches Bruttoeinkommen (ohne Kindergeld) in Euro bei einem Verdiener vor einem pauschalen Abzug von...%
Zahl der zu berück-sichtigenden Haushalts-mitglieder 

0%

(z.B.              ALGI)

 

10%

(z. B. Rentner) 

unter Berück-sichtigung WK Pausch-betrages von 102 Euro jährlich  

20%

(z. B. Beamter) unter Berück-sichtigung WK Pausch-betrages von 1.000 Euro jährlich

30%

(z. B. Arbeit-nehmer) unter Berück-sichtigung WK Pausch-betrages von 1.000 Euro jährlich

 1

1.010,64

Euro

1.131,43

Euro

1.346,63

Euro

1.527,10

Euro

 2

1.384,76

Euro

1.547,12

Euro

1.814,28

Euro

2.061,56

Euro

 3

1.673,43

Euro

1.867,87

Euro

2.175,12

Euro

2.473,94

Euro

 4

2.166,02

Euro

2.415,19

Euro

2.790,86

Euro

3.177,64

Euro

 5

2.461,22

Euro

2.743,19

Euro

3.159,86

Euro

3.599,36

Euro

 6

2.763,64

Euro

3.079,21

Euro

3.537,88

Euro

4.031,39

Euro

 

Erläuterung zur Tabelle:

Die Tabelle gibt die höchstmöglichen Einkommensbeträge wieder, die in Köln (Mietenstufe VI) gelten. Die angegebenen Einkommensbeträge werden nur bei entsprechend hohen Mieten wirksam. Bei niedrigeren Mieten sind die Einkommensgrenzen niedriger. Bei der Einkommensberechnung im Wohngeldrecht wird vom Bruttoeinkommen ausgegangen. Von diesem Betrag werden jeweils 10% für die Entrichtung von Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung und Rentenversicherungsbeiträge abgezogen.

 

Wann erhalten Sie das höhere Wohngeld?

Sie beantragen erstmals Wohngeld

Liegt Ihr Antrag der Wohngeldstelle bis zum 31. Januar 2016 vor, erhalten Sie, sofern Sie die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen, ab dem 1. Januar 2016 Wohngeld nach den neuen Regelungen. Frühestens ab dem 1. November 2015 können Sie einen Antrag zum 1. Januar 2016 stellen. Bitte machen Sie auf Ihrem Antrag deutlich, dass Sie erst ab dem 1. Januar 2016 Wohngeld beantragen wollen, sonst wird noch nach altem Recht entschieden.

Sie erhalten bereits Wohngeld

  • Ihr letzter Wohngeldbescheid endet vor dem 31. Dezember 2015. Stellen Sie wie gewohnt einen Wiederholungsantrag. Die Berechnung Ihres Wohngeldanspruchs wird bis zum 31. Dezember 2015 nach bisherigem Recht, ab 1. Januar 2016 nach neuem Recht entschieden.
  • Ihr letzter Wohngeldbescheid endet am 31. Dezember 2015. Wenn Sie bis spätestens 31. Januar 2016 einen neuen Antrag gestellt haben, wird Ihr Wohngeld ab dem 1. Januar 2016 nach dem neuen Wohngeldgesetz berechnet.
  • Ihr letzter Wohngeldbescheid endet im Laufe des Jahres 2016. Sie erhalten automatisch für den restlichen Bewilligungszeitraum einen neuen Bescheid. Hierzu müssen Sie keinem gesonderten Antrag stellen. Für die Weiterleistung über den Bewilligungszeitraum hinaus müssen Sie, wie gewohnt, einen (Weiterleistung-)Antrag stellen. Bei der Neuberechnung ab 01.Januar 2016 werden die höheren Miethöchstbeträge und Einkommensgrenzen, sowie die Veränderung des pauschalen Abzugs berücksichtigt. Alle anderen gesetzlichen Änderungen können erst nach Ablauf des ursprünglichen Bewilligungszeitraumes berücksichtigt werden.  

 

Ihr Antrag auf Wohngeld wurde in der Vergangenheit abgelehnt

Durch die Änderung des Wohngeldgesetzes besteht gegebenenfalls die Möglichkeit, dass nun ab dem 1. Januar 2016 ein Wohngeldanspruch besteht. Es kann sich daher lohnen, einen neuen Antrag zu stellen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass Sie gegebenenfalls mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen müssen. Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohngeldstelle gerne zur Verfügung.

 

Informationen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat zur Wohngeldreform 01. Januar 2016 ein Faltblatt veröffentlicht.

Faltblatt Wohngeldreform zum 01. Januar 2016 BMUB

Angebote des Landes Nordrhein-Westfalen

Sie möchten selbst einmal überprüfen, ob Sie Wohngeld bekommen können? Nutzen Sie den Wohngeldrechner auf den Seiten des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (MBWSV). Mit diesem können Sie anonym eine Berechnung durchführen.

MBWSV Wohngeldrechner

Vorsprache

Eine persönliche Vorsprache ist nicht erforderlich, bitte senden Sie Ihren Antrag per Post.

Gebühren

Es fallen keine Gebühren an.

Rechtliche Voraussetzungen

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Unser Service

Kontakt und Erreichbarkeit

Anschrift
Zentrale Wohngeldstelle in Lindenthal
Aachener Strasse 220
50931 Köln
Zugänglichkeit
  • Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer eingeschränkt zugänglich.
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer voll zugänglich.
  • Die Aufzüge sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.
Telefon
0221 / 221-0
Telefax
0221 / 221-25263
Kontakt
Öffnungszeiten

Montag, Dienstag und Donnerstag, 8 bis 12 Uhr
und nach Vereinbarung

Online Anwendungen

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen

Stadtbahn-Linien 1, 7 und 13 (Haltestelle Aachener Straße / Gürtel)
Bus-Linie 137 (Haltestelle Aachener Straße / Gürtel)

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