© Christoph Seelbach Fotografie
Zoobrücke

Die Zoobrücke, von 1962 bis 1966 gebaut, ist neben der Severinsbrücke der zweite Kölner Rheinübergang, der nach dem Krieg neu geschaffen wurde.

Durch den in den fünfziger Jahren stark zunehmenden Verkehr wurde der Bau einer weiteren Brücke, bereits im Generalverkehrsplan von 1956 vorgesehen, im Juli 1962 beschlossen. Erneut erhielt der Kölner Architekt Gerd Lohmer mit seinem Entwurf der neuen Brücke den Zuschlag.

Erneut war Fritz Leonhardt an der Planung beteiligt. So entstand die am weitesten gespannte Kastenträgerbrücke der Welt mit nur einem Hauptlager.

Mit 259 Metern Spannweite zwischen ihrem Hauptlager nahe dem rechtsrheinischen Ufer und den Stützen auf dem linksrheinischen Ufer wurde erneut ein Meilenstein in der Kölner Brückengeschichte gesetzt.

Als Teil der zukünftigen Stadtautobahn, die den linksrheinischen Teil des Stadtzentrums an die Autobahn A3 anschließen sollte, verfügt die Zoobrücke über sechs Fahrspuren mit beidseitig angelegten Geh- und Radwegen. Weil beim Bau der Zoobrücke nicht nur der Rhein überquert werden musste, sondern auch große Teile des links- und rechtsrheinischen Ufers, hatte der gesamte Bau, unterteilt in vier Bauabschnitte eine Gesamtlänge von circa 2,6 Kilometern. Zunächst schloss die Stadtautobahn rechtsrheinisch an den Pfälzer Ring an. Nach Fertigstellung dieses Bauabschnittes begann der Weiterbau zur Autobahn.

Eingeweiht wurde die Brücke am 22. November 1966.

Aktuelle Maßnahmen

Technische Daten

Typ:
sechsspurige Straßenbrücke mit Geh- und Radwegen auf beiden Seiten

Bauart:
zweiteilige Kastenbrücke aus Stahl

Baujahr:
1962 bis 1966

Spannweiten:
73,50 Meter - 259 Meter - 144,50 Meter - 119,70 Meter, insgesamt 596,70 Meter

Gesamtbreite:
33 Meter

Eigentümerin:
Stadt Köln