Freitags, 15 bis 20 Uhr
Samstags und sonntags, 14 bis 20 Uhr
Veranstaltungsdetails
Ausgangspunkt der Arbeiten von Lisa Felden sind materielle Überreste verschwundener Orte. Wie beispielsweise Backsteine aus abgerissenen Häusern im rheinischen Braunkohletagebaugebiet. Die Steine wurden gesammelt, zerkleinert und in künstlerische Prozesse überführt. In den großformatigen, monochromen Aquarellen dient das gewonnene Backsteinpulver als Pigment. Parallel dazu entsanden aus dem pulverisierten Bauschutt kleinformatige Tonhäuser, die verlorene Gebäude in reduzierter, archetypischer Form nachbilden und sie so symbolisch konservieren.
In der Ausstellung begegnen sich damit zwei Werkgruppen: Malerei und Objekt. Lisa Felden ist im Umfeld des rheinischen Braunkohletagebaus aufgewachsen und setzt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit den Folgen dieser Eingriffe auseinander – insbesondere mit dem Verschwinden gewachsener Orte und sozialer Strukturen. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Frage, wie Erinnerungen bewahrt werden können und welche Rolle materielle Spuren dabei spielen. Die verwendeten Materialien fungieren als Fragmente der Erinnerung und verweisen auf eine Vergangenheit, die nicht mehr sichtbar, aber weiterhin wirksam ist.
Lisa Felden, 1998 in Düren geboren, studierte von 2016 bis 2024 Freie Kunst an der Kunstakademie Münster und Linguistik an der Universität Münster. 2024 wurde sie Meisterschülerin von Mariana Castillo Deball. Ihre Arbeiten waren unter anderem in Gelsenkirchen, Düsseldorf und Berlin zu sehen.
Die Vernissage findet am 25. Juli 2026 um 18 Uhr statt und wird von der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin Bettina Spillmann eröffnet.
Während der Veranstaltung können Bild- und Tonaufnahmen für Dokumentations- und Öffentlichkeitszwecke entstehen.
- Veranstaltungsort
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Kunsthalle Lindenthal
Aachener Straße 220
50931 Köln - Braunsfeld -
Anfahrt
- Stadtbahn-Linien 1, 7 und 13 (Haltestelle Aachener Straße/Gürtel)
Bus-Linie 137 (Haltestelle Aachener Straße/Gürtel)