Wussten Sie, dass...

  • keine Frau Mitglied in einem renommierten Kölner Karnevalsverein ist?
  • nur 2,2 Prozent Frauen in den Vorständen der hundert größten Unternehmen in Deutschland sind?
  • Deutschland europaweit den geringsten Anteil von Frauen mit Kindern in Führungspositionen hat?

 

Trotz der Erfolge der Frauenbewegung ist die tatsächliche Gleichstellung von Mann und Frau, so wie es Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes vorsieht, noch nicht realisiert.

Der Internationale Frauentag (IFT) ist immer noch notwendig, um Diskriminierungen sichtbar zu machen und frauenpolitische Rechte einzufordern. Aber er ist zugleich ein Tag, an dem Frauen mit Stolz auf das bisher Erreichte zurückblicken können, ein Grund zum Feiern.

In jedem Jahr laden der Oberbürgermeister, die Gleichstellungsbeauftragte und der Arbeitskreis Kölner Frauenvereinigungen (AKF) die Kölnerinnen und Kölner zum IFT ins Rathaus zu aktuellen frauenpolitischen Themen ein.

Die Geschichte des Internationalen Frauentags

Der Internationale Frauentag (IFT) entstand im Kampf um Gleichberechtigung und Wahlrecht für Frauen. Initiiert durch Clara Zetkin (1857-1933) fand der erste IFT 1911 statt. Millionen von Frauen in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA gingen wegen geschlechterbedingten Benachteiligungen auf die Straße. Ihre zentralen Forderungen waren das Recht auf Mitbestimmung und auf gleichen Lohn. Mit dem Streik der Textilarbeiterinnen in Sankt Petersburg am 8. März 1917 erhielt der IFT einen weltgeschichtlichen Aspekt. Er wird daher international am 8. März gefeiert.

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