"Fundgeschichten"

19. März 2010 bis 2. Januar 2011
Dienstag, Mittwoch und Freitag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr
Donnerstag, 10 bis 20 Uhr
Erster Donnerstag im Monat, 10 bis 22 Uhr


Der mit 395 Millionen Jahren weltweit älteste Baumfarn aus Lindlar im Bergischen Land gehört zu den Highlights der nächsten Landesausstellung zur Archäologie im Römisch-Germanischen Museum. Hinzu kommen die 190 Millionen Jahre alten Fossilien eines Schwimmsauriers aus Nieheim im Kreis Höxter, ein Elefantenfriedhof aus dem Haarstrang, einem Höhenzug bei Dortmund, und das frühe Bild einer Elchkuh aus der Altsteinzeit.

Auch die Zeugnisse der Gesellschaft in der Jungsteinzeit, ein Gerät und Waffen früher Werkzeugmacher aus der Bronzezeit und Gräber mit wertvollen Beilagen aus römischen Friedhöfen in Köln, Bonn und Moers werden Sie verblüffen. Zu den weiteren Funden zählt neben neuen Spuren zur Handels- und Verkehrsgeschichte beiderseits des Rheins das Waffengrab des fränkischen Landesherrn in Pesch bei Nettersheim. Die Neuzeitarchäologie steuerte alliierte und deutsche Flugzeugwracks als bedrückende Zeugen des Zweiten Weltkriegs bei.

Im Rhythmus von fünf Jahren zeigt die Bodendenkmalpflege in Nordrhein-Westfalen im Auftrag des Ministeriums für Bauen und Verkehr ihre Archäologische Landesausstellung.

In der Schau ziehen die Paläontologinnen, Paläontologen, Altertumswissenschaftlerinnen und Altertumswissenschaftler der Archäologischen Landesämter Münster, Bonn und Köln Bilanz ihrer Feldarbeit und Forschungen der Jahre 2005 bis 2010. Durch Rettungsgrabungen, Notbergungen und Laborarbeiten hat sich ihnen ein reiches Panorama des unterirdischen Archivs von der Erdgeschichte bis in die jüngste Vergangenheit erschlossen. Nordrhein-Westfalen kann auf eine reiche archäologische Geschichte zurückblicken, dieses kulturelle Erbe ist jedoch bedroht.

Deshalb sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Brennpunkten der Stadt- und Landesentwicklung täglich im Einsatz.

Zur Ausstellung erscheint ein "Geschichtsbuch" mit 560 Seiten und 630 Abbildungen über die neuen Forschungsergebnisse der nordrhein-westfälischen Bodendenkmalpflege.

Ein Begleitheft für Schülerinnen und Schüler mit 40 Seiten und Informationen für Lehrerinnen und Lehrer führt in die archäologische Landesgeschichte ein.


Veranstaltungsort

Römisch-Germanisches-Museum / Archäologische Bodendenkmalpflege
Roncalliplatz 4
50667 Köln - Altstadt/Nord
Stadtplan 
  • Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer voll zugänglich.Der Eingangsbereich ist für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer voll zugänglich.
  • Die Aufzüge sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.Die Aufzüge sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.
  • Hilfen für Blinde und Sehbehinderte.Hilfen für Blinde und Sehbehinderte.
  • Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.Die Toiletten sind für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer voll zugänglich.
  • Zeichenerklärung 
Telefon:
0221 / 221-22304
Telefon:
0221 / 221-24590
Fax:
0221 / 221-24030


Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr
Erster Donnerstag im Monat, 10 bis 22 Uhr
Montag geschlossen
Anfahrt
Stadtbahn-Linien 5, 16, 18 (Haltestelle Dom/Hauptbahnhof)
Bus-Linie 132 (Haltestelle Dom/Hauptbahnhof)
S-Bahn-Linien S 6, S 11, S 12 und S 13 sowie Deutsche Bahn (Haltestelle Köln Hauptbahnhof)
Fahrplan
Kölner Verkehrs-Betriebe 

Infos

Preis
5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Kombiticket Römisch-Germanisches Museum und Archäologische Zone/Jüdisches Museum: 8 Euro, ermäßigt 5 Euro
Anmeldung/Vorverkauf
Öffentliche Führungen:
Sonntag, 11:30 Uhr (mit Ausnahme der Ferienzeiten)


Funktionen

Tipps und Hilfe

Chinajahr 2012 科隆中国年

Chinajahr Köln 2012

Call-Center

0221 / 221 - 0 Call-Center der Stadt Köln
Mo bis Fr, 7 bis 19 Uhr