Meschenich
Eine römische Siedlung
Meschenich weist schon in römischer Zeit eine Besiedlung auf, eine erste urkundliche Erwähnung von "Meschingen" datiert aus dem Jahre 1166. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte Meschenich zum kurkölnischen Amt Brühl. Bis zur Eingemeindung nach Köln war Meschenich Teil der Gemeinde Rodenkirchen.
Kirchlicher Besitz in Meschenich
Die romanische Kirche des Ortes, die 1891 niedergelegt wurde, wird erstmals um 1274 im "liber valoris" erwähnt. In Meschenich hatten seit dem Mittelalter mehrere Kölner Kirchen und Klöster Besitz.
So gehörte der bereits von Rainald von Dassel (1158-67) beurkundete Magerhof dem Kloster Sankt Mauritius, der Kirchenhof neben der alten Kirche war Lehnsgut des Stiftes Sankt Maria im Kapitol, der außerhalb des Ortes liegende Langenackerhof war Besitz des Stiftes Sankt Severin, während die beiden Engeldorfer Höfe dem Kloster Benden zu Brühl gehörten.
Stadtteile im Bezirk Rodenkirchen
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Die Entwicklung der Ortschaft Meschenich

Als Ortschaft hat sich Meschenich entlang der alten römischen Heeresstraße und den sich hier zahlreich kreuzenden Straßen aus umgebenden Dörfern entwickelt. Noch um die Mitte des 17. Jahrhunderts umfasste die Gemarkung neben den großen Höfen und der Kirche lediglich 15 Häuser.
Die Hauptstraße des Ortes war ursprünglich die Alte Kölnstraße, in deren Mitte der Dorffriedhof und die romanische Kirche lagen. Die heutige, 1890 errichtete Kirche gegenüber dem nur noch in Teilen erhaltenen Magerhof, liegt dagegen am südlichen Ortsende.
In den schmalen Straßen im Bereich der Alten Kölnstraße finden sich sehr häufig noch die für das 19. Jahrhundert typischen ein- bis zweigeschossigen giebelständigen Backsteinhäuser. Diese waren ursprünglich meist Kleinstgehöfte oder Landarbeiterhäuser. Der breite, den Ort durchschneidende Straßenzug der Brühler Straße ist dagegen erst im späteren 19. Jahrhundert angelegt worden.

Den Ortsmittelpunkt bestimmen heute die Kirche und das sich anschließende Fachwerkgehöft. Einen Gegenpol bilden die Hochhäuser "Auf dem Kölnberg". In den Neubaugebieten überwiegen ein- und zweigeschossige Wohnhäuser.
Akzente im Stadtteil
Kölnberg; Alte Dorfschule; Jugendzentrum Meschenich; Wegekreuz
