Hahnwald
Villenviertel ganz im Süden
Der 1949 neu gegründete Stadtteil Hahnwald ist der jüngste Ort der früheren Gemeinde Rodenkirchen. Der Ortsname bezieht sich auf einen früher hier gelegenen Hainwald, den man 1610 als "Hendtgen" und um 1800 als "Haalen" bezeichnete. Die Anfänge des Villenvorortes liegen in den späten 1920er/30er Jahren.
Erste Wohngebäude in Hahnwald
Nachdem man - der städtebaulichen Praxis folgend, die besten Wohnviertel im Süden anzusiedeln - in Köln mit der Marienburg an die südliche Stadtgrenze gestoßen war, übersprang man diese und orientierte sich im ländlichen Bereich neu.
Zu den ersten gehörte Hervey Cotton Merrill, der um 1928 an der Bonner Straße, heute Bonner Landstraße, den Kiefernhof errichten ließ. Von Hervey Cotton Merrill zusammen mit Theodor E. Merrill und Ernst Leybold, alle bedeutende Persönlichkeiten der Marienburgbebauung, gingen dann auch die ersten Impulse für das neue Villengebiet Hahnwald aus.
Stadtteile im Bezirk Rodenkirchen
Stadtteile
- Bayenthal |
- Godorf |
- Hahnwald |
- Immendorf |
- Marienburg |
- Meschenich |
- Raderberg |
- Raderthal |
- Rodenkirchen |
- Rondorf |
- Sürth |
- Weiß |
- Zollstock
Neueste Entwicklungen

Aber erst nach dem 2. Weltkrieg erfolgte eine umfangreiche Bebauung nach einheitlichen Bauauflagen wie zum Beispiel eingeschossige Bauweise. 1950 zählte Hahnwald 235 Einwohnerinnen und Einwohner, 1967 bereits 812.
Charakteristisch für die städtebauliche Anlage sind unter anderem die Grundstücksgrößen von mindestens 2000 Quadratmetern, die Raum für ausgedehnte Gartenanlagen bieten.

Bedeutende Kölnerinnen und Kölner und andere deutsche Architektinnen und Architekten errichteten hier neben eher konventionellen Villen auch Häuser im sehr modernen Stil.
Akzente im Stadtteil
Villenviertel; Gewerbegebiet An der Wachsfabrik; Gewerbegebiet Trienekens
