Niehl

Einst ein idyllisches Fischerdorf

Bis ins 20. Jahrhundert hinein war Niehl geprägt von seinen Ursprüngen als idyllisches Fischerdorf. Dies änderte sich mit der Ansiedlung von Großunternehmen, insbesondere der Petrochemie, und der Fordwerke. Mit dem Niehler Hafen entstand einer der modernsten und bedeutensten Umschlagplätze für die Industrie am Rhein.

Das Heizkraftwerk im Hafen ist ein weithin sichtbares Zeichen für diese Entwicklung. Im April 2005 löste das „Heizkraftwerk Niehl II" seine Vorgängeranlage ab. Dort ist die weltweit derzeit modernste und effizienteste Technik im Einsatz - mit entsprechend positiver Wirkung für Umwelt und Wirtschaftlichkeit.


Traditionsstandort von Ford

Der Gewerbe- und Industrieschwerpunkt Niehl stellt im Stadtgebiet Köln das flächenmäßig größte und mit Arbeitsplätzen das am dichtesten besetzte Gewerbe- und Industrieareal dar.

In den Geländebereichen beiderseits der Emdener Straße und der Industriestraße dominieren die Werks- und Produktionsanlagen der Ford-Werke-AG Köln, die hier seit über 70 Jahren städtische Industriegeschichte mitgestaltet haben. Im Jahre 2000 feierten die deutschen Ford-Werke ihr 75-jähriges Firmenbestehen.

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Optimale Bedingungen zur Ansiedlung

Bereits 1930 war Henry Ford I. von den Standortvorzügen der Stadt Köln und der angebotenen Ansiedlungsfläche in Niehl, unmittelbar am Rhein, überzeugt und veranlasste damals die Ansiedlung des Unternehmens.

Heizkraftwerk in Köln-Niehl aus der Luft (© Günther Ventur)

Am Traditionsstandort Niehl befinden sich heute die deutsche und die europäische Hauptverwaltung der Ford-Motoren-Company sowie die kompletten Werksanlagen für die Kraftfahrzeug-Produktion, einschließlich Motoren- und Getriebewerk, Schmiede und Werkzeugbau.

Akzente im Stadtteil

Niehler Hafen; Fordwerke; Niehler Dömchen; Sankt Agatha-Krankenhaus; DuMont Schauberg Verlagsgebäude




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