Holweide

Ursprung in vier Gemeinden

Das heutige Holweide bestand ursprünglich aus den vier Ort-
schaften Wichheim, Schweinheim, Schnellweide und Holweide, die zur Bürgermeisterei Merheim gehörten. Im Jahre 1910 wurden sie unter dem Namen Holweide zusammengefasst. Genau wie die anderen Ortsteile des heutigen Stadtbezirks Mülheim wurde Holweide 1914 zu Köln eingemeindet.


Historische Vorort-Romantik

Der Name Holweide hat sich über die Jahrhunderte aus Holler Weidt und An der hohlen Weide entwickelt. Holweide hat einiges an historischer Romantik, alten Burgen und ehemaligen Hofgütern zu bieten. Am bekanntesten dürfte das Rittergut "Haus Isenburg" sein.

Der Ortsteil hat in den vergangenen Jahren neben einer ständig ansteigenden Bevölkerungszahl auch einen großen arbeitsmarktpolitischen Aufschwung erlebt. Neben dem Krankenhaus Holweide mit über 600 Pflegebetten und der Kölner Baumwollbleicherei gibt es mit der Hauptverwaltung der AXA Colonia, KHD Humboldt Wedag GmbH, der MADAUS AG, der Océ-Deutschland GmbH und Toys`R'us einige bedeutende Arbeitgeber. Dies wirkt sich auch in Form von weiteren großflächigen Neubauvorhaben wie etwa der Wohnsiedlung Oberiddelsfeld aus.

Stadtteile im Bezirk Mülheim

Stadtteile


Sieben Personen überlebten die Pest

1666 wütete in den alten Ortsteilen Schweinheim und Wichheim die Pest. Ganze sieben Personen überlebten die Epidemie. Diese sieben legten darauf ein Gelübde ab, das Ursprung der traditionellen Eliasprozession ist, die alljährlich durch Holweide zieht.

Akzente im Stadtteil

Isenburg; Gut Iddelsfeld; Wichheimer Mühle; Haus Schlagbaum; Kirche Mariä Himmelfahrt




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