Buchheim

Goethe war schon zu Besuch

Die Buchheimer behaupten gerne, dass Adam und Eva, als sie aus dem Paradies vertrieben wurden, nach Buchheim ausgewandert seien. Auf alle Fälle ist Buchheim trotz der zentralen Lage im Stadtbezirk und der flächendeckenden Bebauung sehr ursprünglich geblieben. Viele traditionelle Vereine und Feste bestimmen das Leben in diesem Ortsteil.


Früher besiedelt als Mülheim

Buchheim ist als Ort älter als Mülheim, das heutige Zentrum des Stadtbezirkes. Es existieren Quellen, nach denen bereits in karolingischer Zeit, also Ende des ersten Jahrtausends nach Christus, im heutigen Buchheim eine Pfarrkirche existiert hat.

Die frühere Pfarrkirche Sankt Mauritius wird erstmals um 1160 namentlich erwähnt. Sie war lange Zeit kirchenrechtlich das Zentrum des heutigen Stadtbezirkes, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass der Buchheimer Hof kirchliches Lehen des Domkapitels war und insofern der Einfluss des entsprechenden Domküsters Buchheim sehr zu Gute kam.

Stadtteile im Bezirk Mülheim

Stadtteile


Wirtschaftsstandort Buchheim

Alteingesessene Buchheimer behaupten sogar, die dortige Kirmes könne auf eine 500-jährige Geschichte zurückblicken. Angeblich war sogar Freiherr von Goethe einmal zu Gast.

Wirtschaftlich gesehen war die Zeit des Einflusses durch das Domkapitel für Buchheim die Blütezeit, denn mit der wachsenden Industrialisierung lief Mülheim, auch durch seine ideale Lage am Rhein, den Buchheimern bald den Rang ab. Auch in Buchheim gab es zwar Industriebetriebe, aber Mülheim hatte mit seinen Großbetrieben wesentlich mehr Einfluss.

Akzente im Stadtteil

Herler Mühle; Haus Herl (Wasserburg); Friedhofskapelle Sankt Mauritius; Villa Hahnenburg; “Herjottszeigefinger” - der Kirchturm der Sankt Mauritiuskirche




Funktionen